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Eine Heimsauna einbauen - leicht erklärt

Ob als Saunahaus im Garten oder kompakte Infrarotkabinen in der Stadtwohnung - für die Heimsauna sind die Zeiten des Kellerdaseins längst vorbei. Denn die neuen Exemplare sind viel zu schön, um sie zu verstecken.
Sauna "Matteo Thun" von Klafs

Die Heimsauna vom Designer: "Matteo Thun" von Klafs.

In diesem Artikel
Sauna-Modelle: finnische Sauna, Infrarotkabine, Dampfbad
Der richtige Platz für die Sauna
Voraussetzungen für den Einbau
Heimsauna-Anbieter

In der dunklen Jahreszeit sind Saunen beliebter denn je – entsprechend voll sind die öffentlichen Saunen und Wellnessbereiche der Schwimmbäder. Aber warum eng gedrängt auf vollgeschwitzten Holzbänken sitzen, wenn man sich zu Hause den Traum der eigenen Sauna erfüllen kann? Moderne Saunen sind heutzutage nämlich keine wuchtigen Holzklötze mehr, die im Keller versteckt werden müssen. Eine moderne Heimsauna ist platzsparend, hochwertig und oft sogar von namhaften Designern entworfen. So wird sie immer öfter im Bad oder sogar sichtbar im Wohnbereich realisiert.

Sauna-Modelle: finnische Sauna, Infrarotkabine, Dampfbad

Eine Sauna im eigenen Zuhause bietet nicht nur in der kalten Jahreszeit eine tolle Art der Entspannung. In gewohntem Ambiente kann man relaxt mehrere Saunagänge genießen, nach Belieben Aufgüsse machen und sich zwischendurch in den eigenen vier Wänden ausruhen.

Die traditionelle finnische Sauna genießt man bei 80 bis 90 Grad und trockener Luft mit nur 10 bis 20 Prozent Luftfeuchtigkeit.
 Durch das Wechselspiel von Heiß und Kalt – der Schwitzphase während des Saunaganges und dem anschließenden Kaltbad – wird der Körper abgehärtet und ist dadurch resistenter gegen Infekte.

Gleiches gilt auch für moderne Infrarotkabinen - auch Infrarotsauna genannt. Auch sie üben einen gesunden Wärmereiz auf den Körper aus. Spezielle Strahler für Infrarotstrahlung erhitzen hier direkt die Haut, anstatt nur die Luft zu erwärmen. Solche Kabinen brauchen daher keine langen Aufheizphasen und können auch kompakter gebaut werden. 

Zweite Alternative zur traditionellen finnischen Sauna sind Dampfbäder. Ihr Vorteil: Dank der hohen Luftfeuchtigkeit können hier die Temperaturen geringer sein. Das ist besonders für alle geeignet, die Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System haben, da Dampfbäder als weniger belastend empfunden werden. Dampfbäder für zu Hause sind oft in kombinierten Multifunktionsduschen untergebracht, die nur wenig größer als eine normale Duschkabine sind. Das spart Platz. 

Teamplayer: Sauna „Arja“ von Teuco

Um allein in die Sauna zu gehen viel zu schön: Mehrpersonen-Sauna "Arja" von Teuco.

Der richtige Platz für die Sauna

Die Sauna zu Hause ist Ihre persönliche Wellness-Zone und ein Ort der Entspannung. Ein schönes Ambiente ist deshalb sehr wichtig - natürlich auch für ein Dampfbad oder die Wärmekabine. Statt sie wie früher zu verstecken, sollten Sie die Heimsauna daher inszenieren. Der große Vorteil: Wenn die Sauna nicht in der entferntesten Ecke des Hauses versteckt wird, wird sie viel häufiger genutzt. In einem großen Badezimmer ist die Sauna daher genauso gut aufgehoben wie auf dem ausgebauten Dachboden, in einem ungenutzten Raum nahe des Schlafzimmers, im Wintergarten oder als Saunahäuser im Garten selbst. Hauptsache, Dusche und Bad sind schnell zu erreichen und eine entsprechende Ruhezone findet auch noch Platz. Besonders schön ist es, wenn man von der Saunaliege aus durch große Glasscheiben in den Garten schauen kann – oder sogar aus der Sauna selbst. Entsprechende Design-Saunen mit Glasfront gibt es von vielen Herstellern.

Tipp: Hand- und Duschtücher und aktuelle Badezimmer-Accessoires finden Sie im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

Voraussetzungen für den Einbau

Da die Hersteller immer stärker auf Design setzen, fügt eine Sauna zu Hause sich inzwischen problemlos in das Wohnambiente ein. Grundsätzlich kann eine Sauna in jedem Raum des Hauses aufgestellt werden. Beim Einbauen der Sauna gilt es aber dennoch, ein paar Bedingungen zu beachten.

1. Standort für die Sauna

Eine Sauna zu Hause benötigt verhältnismäßig viel Platz – auch wenn es inzwischen sehr platzsparende Modelle gibt. Außerdem werden Anschlüsse für Strom und Wasser benötigt. Sie sollten sich vorher also gründlich überlegen, wo der Einbau der Sauna wirklich Sinn macht. Der Untergrund, auf dem die Sauna aufgestellt wird, muss glatt und vor allem wasserfest sein. Hierfür eignen sich am besten Fliesen. Alternativ können Sie die Sauna auch als eigenes Saunahaus im Garten verwirklichen. 

Eine Heimsauna einbauen - leicht erklärt

Nicht nur drinnen eine Bereicherung: Eine Gartensauna ist stets Blickfang im Außenbereich. 

2. Die richtige Belüftung

Eine hochwertige Sauna hat eine dampfdichte Isolierung. Durch das entstehende Schwitzwasser kann in dem Raum, in dem sich die Sauna befindet, aber erheblicher Schaden entstehen, sofern er nicht ausreichend belüftet werden kann. Fenster oder eine mechanische Belüftung sind deswegen ein Muss.

3. Abkühlung nach dem Saunagang

Bei jedem Saunagang wechseln sich Hitze und Abkühlung ab. Um den Körper unmittelbar nach der Sauna kalt abduschen zu können, sollte sich die Dusche deshalb in der Nähe befinden. Außerdem braucht der Körper nach der Sauna vor allem Sauerstoff - ein Zugang zur frischen Luft (z.B. durch eine Terrassentür) ist ebenfalls sinnvoll.

4. Ruhephasen einplanen

Um dem Körper nach dem Saunagang die nötige Entspannung zu gönnen, sollten Sie für bequeme Möbel wie Liegen oder Sofas sorgen.

5. Die Sauna aufheizen

Die finnische Sauna erreicht Temperaturen von über 90 Grad Celsius. Ob diese schnell erreicht sind, hängt von der Raumgröße ab: Für 4,5 Kubikmeter braucht der Saunaofen eine Leistung von ca. 6 kW, für 8 bis 12 Kubikmeter braucht man einen 7,5-Kilowatt-Ofen, für 10 bis 14 Kubikmeter schon 9 kW. Platzsparend ist ein Unterbankofen – allerdings muss man dann auf einen Aufguss verzichten.

Eine Heimsauna einbauen - leicht erklärt

Dampfbäder und Infrarotkabinen sind gelungene Alternativen zur klassischen Finnsauna. 

6. Der Stromanschluss

So gut wie jede Sauna benötigt einen Starkstromanschluss. Da die elektrische Zuleitung 400 Volt beträgt, ist das eindeutig Arbeit für den Fachmann. Er kann die entsprechenden Stromanschlüsse sicher verlegen und sich danach um den Einbau und Anschluss des Saunaofens kümmern.

7. Heimsauna und Umweltschutz

Wer mit gutem Gewissen auf seiner hölzernen Saunabank entspannen will, der achtet beim Kauf der Sauna auf ein FSC-Siegel (Forest Stewardship Council): Holzprodukte mit diesem Zertifikat unterliegen von der Beschaffung des Rohstoffes bis hin zum Endkunden strengen Kontrollen. So kommt nur Tropenholz aus Plantagenanbau zum Einsatz. 

8. An die Sicherheit denken

Ein anderes wichtiges Siegel kommt vom Verband der Elektrotechnik: Das VDE-Prüfsiegel garantiert einen hohen Qualitätsstandard für die technische Ausstattung der Sauna.

9. Kosten für die Sauna im eigenen Zuhause

Die Kosten für eine Sauna zu Hause variieren stark: Je nach Hersteller, Größe und Design kann man von ca. 800 bis zu mehreren Tausend Euro in eine Heimsauna investieren.

Heimsauna-Anbieter

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