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Dusche - von ebenerdig bis überkopf

Wer morgens unter die Dusche springt, fühlt sich den ganzen Tag erfrischt. Aber auch die Dusche selbst hat in den letzten Jahren eine Frischekur bekommen – angefangen bei der Duschtür bis hin zur Duschrückwand.
Dusche - von ebenerdig bis überkopf

Duschen mit Luxus-Feeling: "Horizontal Shower" von Dornbracht

In diesem Artikel
Die Dusche: Vielfalt bei Form und Funktion
Duschkabine: Spritzschutz beim Duschen
Duschrückwand statt Fliesen?
Duschkabine und Badewanne im Vergleich
Hohe Duschwanne oder Walk-in-Dusche?

Sie fehlt in fast keinem Bad: die Dusche. Lieber verzichten wir auf eine Badewanne als auf eine Dusche. Der Gang unter die Dusche ist für uns zum morgendlichen Badritual geworden. Während es früher lediglich wichtig war, dass warmes Wasser mit ausreichend Druck aus der Dusche kam, sind heute vor allem Luxusduschen in edlem Design und so genannte Regenbrausen im Badezimmer gefragt. Denn neben dem Reinigen und Waschen ist bei der Dusche vor allem das Wohlbefinden und Entspannen zum wichtigsten Auswahlkriterium beim Kauf geworden.

Die Dusche: Vielfalt bei Form und Funktion

Die Vielfalt der Duschmöglichkeiten beginnt schon bei der Brause. Neben einfachen Handbrausen an Armaturen mit Schlauch gibt es auch fest an die Wand montierte Duschköpfe – eine sogenannte Überkopfbrause. Außerdem unterscheiden sich die Brausen hinsichtlich ihrer Sonderfunktionen. Vom Massagestrahl über die Wassersparfunktion bis zu wassereinfärbendem LED-Licht ist heute in der Dusche alles möglich.

Beliebte Sonderstellung innerhalb der verschiedenen Duschsysteme nehmen die sogenannten Regenduschen ein: Eine Vielzahl von Löchern mit größerer Öffnung lassen hier wie bei einem Regenschauer das Wasser sanft auf den Duschenden herabregnen.

Aber auch moderne Dampfduschen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Bei der Dampfdusche handelt es sich streng genommen um eine ganz normale Duschkabine, die zusätzlich über eine Dampfbad-Funktion verfügt und so für saunaähnliche Atmosphäre sorgt. Auf Wunsch beispielsweise auch mit Infrarot oder Lichttherapie erhältlich.

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Duschkabine: Spritzschutz beim Duschen

Die gleiche Vielfalt wie bei der Brause einer Dusche gilt auch für den Schutz vor Spritzwasser. Der einstige Duschvorhang verschwindet zwar zunehmend, ist aber auch weiterhin eine schnelle und preisgünstige Lösung – speziell für Menschen mit Badewanne. Wer sich im Bad für eine separate Dusche entscheidet, wählt dazu allerdings in den meisten Fällen statt Duschvorhang eine feste Duschkabine aus.

Fliesen für kleine Badezimmer echtes Bad

Effektiver und schöner Ersatz für Duschvorhänge: eine Glas-Spritzwand als Duschabtrennung

Feste Duschkabinen können je nach Bauform aus Acryl oder – hochwertiger - aus Glas gefertigt sein. Vielfach kommen hier Schiebetüren oder Schwenktüren zum Einsatz. Raumsparende Varianten für die Dusche sind Falttüren, die ebenfalls zumeist aus Echtglas gefertigt sind. Neuester Trend aber sind offene Duschen – hier schützt häufig nur eine einzelne Glaswand vor Spritzwasser. Die anderen Seiten sind offen, was einem Bad viel Großzügigkeit und ein gewisses Wellness-Ambiente verleiht. Sollten Sie zu Hause, wie oben bereits kurz angedeutet, keine Duschkabine, dafür aber eine Badewanne haben – kein Problem: Sämtliche der genannten Lösungen sind heutzutage auch als Badewannen-Aufsatz möglich.

Duschrückwand statt Fliesen?

Fliesen sind, sowohl für Boden als auch Wände, noch immer die am häufigsten verwendete Lösung im Bad. Und das, obwohl es mittlerweile so viel mehr Möglichkeiten gibt. Allerbestes Beispiel: die Duschrückwand. Duschrückwände lassen sich auf einer Vielzahl von Untergründen anbringen und genauso leicht auch wieder entfernen; nicht zuletzt in Mietswohnungen ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Dank unterschiedlichster und häufig sogar frei wählbarer Motive bieten Duschrückwände zudem zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten und verleihen Ihrem Bad so ein ganz neues Flair: vom Sternenhimmel über natürlich Holzoptik bis hin zum karibischen Wasserfall – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Auch schön: Dadurch, dass Duschrückwände in der Regel in einem Stück angebracht werden, entstehen keine Fugen, in die Feuchtigkeit eindringen kann. Die Folge: Klassische Badprobleme wie Schimmelbildung oder unschöne Verfärbungen in den Fugen gehören der Vergangenheit an. Achten Sie beim Kauf einer Duschwand aber unbedingt auf Qualität. Das Material muss in jedem Fall robust und strapazierfähig sein. Gern verwendete Materialien sind zum Beispiel Acrylglas und Aluminiumverbund, aber auch Naturstein und Sicherheitsglas sind möglich.

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"Rainshower" von Grohe: Sommerregenfeeling beim Duschen

Duschkabine und Badewanne im Vergleich

Der größte Vorteil einer Dusche ist, dass man im Gegensatz zur Badewanne für die Körperpflege in ihr stehen bleiben kann. Das ist nicht nur für so genannte Best Ager und Menschen mit Handicap wichtig. Außerdem spart eine Dusche gegenüber einer Wanne viel Platz im Badezimmer. So ist ein kleines Duschbad nahezu in jeder Wohnung realisierbar. Zusätzlich sind Duschwannen in allen Formen zu bekommen. Das reicht von der Eckdusche bis zur Runddusche, aber auch halbrund, quadratisch oder fünfeckig ist möglich. Selbst ein Eckeinstieg ist häufig machbar. Mit dieser Formenvielfalt lässt sich auch noch die kleinste Ecke im Badezimmer mit einer Dusche sinnvoll nutzen.

Hohe Duschwanne oder Walk-in-Dusche?

Während früher vielfach ein schwungvoller Schritt nötig war, um in die Duschwanne zu gelangen, geht heute der Trend in Richtung Walk-in-Dusche – also ebenerdige Duschen. Sie erlauben das bequeme Betreten und wirken in modernen Badezimmern einfach luxuriöser.