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15 Energiespartipps

Die Energiekosten steigen stetig. Mit diesen 15 Spartipps senken Sie Ihren Verbrauch – und das, ohne auf Komfort zu verzichten.

1. Wasserkocher statt Herdplatte

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Um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen, brauchen Sie mit einem Wasserkocher ein Drittel weniger Energie als mit dem Elektroherd. Bei Mengen von bis zu einem Liter ist der Wasserkocher das stromsparendste Gerät – für den Kaffee oder Tee zwischendurch also die richtige Wahl. Doch Achtung: Wer mehr Wasser erhitzt als nötig, vergeudet wiederum Energie. Einsparpotenzial: 30 bis 50 Prozent.

2. Backofen vorheizen weglassen

Die meisten Rezepte verlangen, dass man den Backofen leer vor sich hin heizen lässt und den Kuchen oder Braten erst hineinschiebt, wenn die angegebene Temperatur erreicht ist. Machen Sie die Probe und lassen Sie das Vorheizen weg – Sie werden keinen Unterschied schmecken und verbrauchen bis zu 20 Prozent weniger Strom! Der Hintergrund: Beim vorgeheizten Ofen kann man genauer sagen, wie schnell das Gericht fertig ist. Ohne Vorheizen müssen Sie nur ein bisschen genauer hinschauen. Einsparpotenzial: 20 Prozent.

3. Schnellkochtopf verwenden

Wer zum Beispiel Tafelspitz mag und ungeduldig ist, sollte ihn unbedingt haben: den Schnellkochtopf. Er macht seinem Namen alle Ehre: Lebensmittel, die länger als 20 Minuten gekocht werden müssen, gart er deutlich schneller als normale Töpfe. Topf und Plattendurchmesser sollten aber immer gut zusammenpassen. Ist die Platte kleiner, dauert es länger, ist sie größer, geht unnötig Energie verloren. Einsparpotenzial: 30 Prozent.

4. Mit Topfdeckel kochen

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Kochen ohne Deckel ist wie Heizen bei offenem Fenster – nämlich Energieverschwendung. Wer beim Kochen stets daran denkt, den Deckel zu schließen, spart Strom. Wichtig: Der Deckel muss passen, sonst geht Energie verloren. Ein fingerbreit geöffneter Deckel ist fast so ineffizient wie ein Topf ohne Deckel. Tipp: Ein Deckel aus Glas ermöglicht einen guten Blick ins Topfinnere – und das ganz ohne Energieverlust. Einsparpotenzial: bis zu 67 Prozent.

5. Ofen-Restwärme nutzen

Zum Sparen brauchen Sie weder modernste Kochfelder noch teuerste Töpfe – wer clever ist, kann auch mit der vorhandenen Ausrüstung einiges erreichen. Wenn Sie elektrisch kochen, schalten Sie den Ofen oder Herd schon zehn Minuten vor Ende der Garzeit aus. In dieser Zeit geben die Geräte noch jede Menge Hitze ab. Bei einem Eintopf, der gut eine halbe Stunde vor sich hin kocht, sparen Sie so viel Energie. Einsparpotenzial: 17 Prozent.

6. Waschmaschine voll beladen

Für Ihre Waschmaschine wie auch für die Spülmaschine gilt: Schalten Sie nur ein, wenn das Gerät voll ist. Denn: Halb gefüllt, verbraucht sie genauso viel Strom, wie komplett beladen. Und keine Angst, die alte Hausfrauenregel, dass in der Trommel immer noch eine Handbreit Platz sein muss, ist von gestern. Einsparpotenzial: bis zu 50 Prozent.

7. Sparprogramme nutzen

Fast alle Maschinen besitzen eine Spartaste. Sie bewirkt, dass mit weniger Wasser und bei niedrigerer Temperatur gewaschen wird. Nutzen Sie diese Programme, denn je höher die Temperatur, desto höher ist auch der Stromverbrauch. Bei 60 Grad, so die Faustregel, zieht die Maschine doppelt so viel Strom wie bei 40 Grad. Für normal verschmutzte Wäsche genügen 30 oder 40 Grad. Auch bei der Spülmaschine sollten Sie die Spartaste wählen. So spült das Gerät bei 50 Grad. Einsparpotenzial: bis zu 65 Prozent.

8. Kühlschranktür schließen

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Wussten Sie schon, dass etwa 20 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt fürs Kühlen und Gefrieren draufgehen? Und es können leicht noch mehr werden. Deshalb: Nicht lange vor dem offenen Kühlschrank stehen und überlegen, ob es ein Käse- oder doch ein Salamibrot sein soll. Die austretende kalte Luft muss ersetzt werden, und das kostet Strom. 7 °C im Kühlabteil und -18 °C im Gefrierfach sind völlig ausreichend. Außerdem sparen Sie viel Energie und Geld, wenn Ihr Gerät an einem kühlen, schattigen Plätzchen steht, es gut belüftet wird (Gitter an der Rückseite regelmäßig entstauben) und die Raumtemperatur nicht zu hoch ist (1 °C weniger spart bis zu sechs Prozent Strom). Einsparpotenzial: ab 6 Prozent.

9. Kühlschrank und Gefrierfach abtauen

Auch wenn es Aufgaben in der Küche gibt, die mehr Spaß machen: Wenn sich eine Eisschicht bildet, sollten Sie Ihren Kühlschrank und Ihr Gefrierfach abtauen. Der Eispanzer, der sich im Laufe der Zeit aufbaut, führt dazu, dass Ihr Gerät mehr Strom frisst. Wer seinen Kühlschrank kurz vor dem Urlaub ausräumt und abtaut, spart noch mehr: Der Stecker bleibt gleich draußen und auch der Kühlschrank macht Ferien. Einsparpotenzial: ab 6 Prozent.

10. Stromverbrauch messen

Machen Sie Jagd auf die heimlichen Stromräuber in Ihrem Haushalt! Strommessgeräte, die den Verbrauch Ihrer Elektrogeräte anzeigen, verleihen viele Verbraucherzentralen und Stromanbieter kostenlos. Zugegeben, das Messen des Stromverbrauchs allein spart noch nichts. Aber wer weiß, dass sein Wäschetrockner ein Stromvielfraß ist, reckt sich vielleicht eher zur Wäscheleine. Und eventuell überführen Sie ja auch das eine oder andere Gerät als Stromräuber, dem Sie das gar nicht zugetraut hätten. Einsparpotenzial: nach oben offen.

11. Effiziente Haushaltsgeräte kaufen

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In den vergangenen Jahren war die technische Entwicklung bei Haushaltsgeräten rasant – vor allem in Bezug auf den Energieverbrauch. Deswegen lohnt es sich, in energieeffiziente Geräte zu investieren, weil sich die Anschaffungskosten meist schnell amortisieren. Energiesparende Haushaltsgeräte erkennt man am EU-Label. Auf dem neuesten Stand sind Geräte, die mit Energieeffizienzklasse A gekennzeichnet sind, bei Kühl- und Gefriergeräten mit A++ (auch A+ Geräte sind zu empfehlen). Zwar sind diese Modelle etwas teurer, bei steigenden Strom- und Wasserpreisen ist die Mehrausgabe aber bald wieder ausgeglichen. Verbraucherzentralen und Datenbanken im Internet geben einen Überblick über das Angebot. Eine Liste solcher Geräte finden Sie z. B. unter www.topgeraete.de. Einsparpotenzial: bis zu 70 Prozent gegenüber Altgeräten.

12. Zentrale Brauchwassererwärmung

Einen Durchlauferhitzer für die Zubereitung von warmem Wasser einzusetzen, ist teuer. Fachleute nennen das "dezentrale Brauchwassererwärmung". Wegen des hohen Stromverbrauchs sehen die Experten diese Art der Warmwasserbereitung zunehmend kritisch, denn es geht längst besser. Meistens können mit einem gut gedämmten, an die Zentralheizung gekoppelten Warmwasserspeicher alle Bewohner im ganzen Haus mit warmem Wasser versorgt werden. Besonders viel Energie wird gespart, wenn Heizung und Speicher einen Teil ihrer Wärme von der Sonne beziehen. Einsparpotenzial: bis zu 70 Prozent der Kosten.

13. Luftsprudler hilft beim Wassersparen

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Auch Wasser kostet Geld, zumal wenn es erhitzt wurde. Eine einfache Veränderung spart viel: Ein Luftsprudler (auch Perlator oder Strahlregler genannt) lässt sich in den Wasserhahn einschrauben und mischt dem Wasserstrahl Luft bei. So fließt weniger Wasser aus dem Hahn. Eine elegante Lösung ist die Armatur mit Druckpunkt. Erst wenn man den beim Aufdrehen überwindet, sprudelt die volle Wassermenge. Einsparpotenzial: bis zu 25 Prozent des Wasserverbrauchs.

14. Wasserleitungen dämmen

Egal, ob warm oder kalt: Wasserleitungen zu dämmen ist immer sinnvoll. Ohne Dämmung kühlt das Wasser in den Warmwasserleitungen ab – ein Effekt, der mit zusätzlicher Energie wieder ausgeglichen wird. Bei ungedämmten Kaltwasserleitungen bildet sich leicht Schwitzwasser, das Feuchtigkeit ins Haus bringt. Die Lösung ist einfach und funktioniert genauso wie bei der Dämmung von Heizungsrohren. Einsparpotenzial: bis zu 4 Prozent.

15. Warmwasseranschluss spart Geld

Wenn Geschirrspüler oder Waschmaschine ausfallen, ist der Leidensdruck groß – schnellstens muss Ersatz her. An eins sollten Sie dabei trotz aller Eile denken: Nehmen Sie ein Gerät, das sich über den Warmwasseranschluss betreiben lässt. Wenn die Warmwasserbereitung im Haus mit Solarenergie funktioniert und die Leitungswege kurz sind, ist der Anschluss ans warme Wasser günstiger, denn so muss die Maschine das Wasser nicht elektrisch erhitzen. Einsparpotenzial: bis zu 50 Prozent.

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