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Partyplanung

Sie müssen kein Party-Profi ein, um sich und Ihren Freunden einen gelungenen Abend zu bereiten. Unsere Tipps für Essensplanung, Einladung und Dekoration helfen weiter. Plus Checkliste.
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Der beliebteste Ort auf einer Party ist immer die Küche. Was liegt da näher, als von Anfang an in der Küche zu feiern. Wer zur Küchenparty einlädt, signalisiert seinen Gästen: Ich weiß, was euch gefällt. Und ganz nebenbei ist es in der Küche viel einfacher, seine Gäste mit Leckereien zu versorgen, da hier alles gleich an Ort und Stelle ist.

Küchenpartys zu Hause liegen im Trend, denn sie passen in die "Cocooning"-Welle. Der letzte Schrei sind "Jumping Dinner" oder "Flying Dinner", bei denen die Gäste für jeden Gang eine neue Wohnung besuchen, um dort in den heimischen vier Wänden zu speisen. Doch so aufwändig muss es gar nicht sein. Versuchen Sie es erst einmal mit nur einer, nämlich Ihrer eigenen Küche. Wichtig ist allein, dass Sie gut vorbereitet sind. Und dabei helfen unsere Tipps.

Essensplanung: Kochen Ihre Gäste mit?

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Wer in der Küche feiert, sollte natürlich auch etwas zu Essen anbieten. Aufwändige Tellergerichte sind bei einer Küchenparty aber fehl am Platz. Auch alles, was den Raum bei der Vor- und Zubereitung in ein Schlachtfeld verwandelt. Die nette Partyatmosphäre wäre dahin. Auch neue Gerichte sollten sie meiden, bei denen Sie unsicher sind. Sinnvoller ist Fingerfood und alles, was sich vorher zubereiten lässt und später beim Essen im Stehen keine Mühe macht. Denn schließlich wollen Sie sich um Ihre Gäste kümmern und sich nicht alle fünf Minuten mit einem entschuldigenden Lächeln in die Töpfe versenken.

Generell ist vorab zu klären: Wollen Sie gemeinsam mit Freunden kochen oder soll das Essen schon fertig sein, wenn die ersten Gäste kommen? Spanische Tapas passen zum Beispiel zu einer unkomplizierten Geburtstagsfeier mit Freunden, sind schnell vorbereitet und können den ganzen Abend immer wieder schnell aufgefüllt werden.

Planen Sie dagegen einen Kochabend mit Freuden, sollten Sie überlegen, ob Sie nicht eine kleine Sushi-Party veranstalten wollen. Die kleinen japanischen Happen schmecken köstlich, jeder kann mithelfen und auch noch seine eigenen Kreationen entwerfen. Beim gemeinsamen Essen ist auch schnell der Schuldige gefunden, wenn zuviel Wasabi in den Reisröllchen den Gästen die Tränen in die Augen treibt. Wie Sie Ihre Gäste ganz unauffällig selber kochen lassen, lesen Sie bei

Einladung: Geben Sie vier Wochen Vorlauf

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Damit auch alle zur Feier kommen, sollten Sie Freunde und Bekannte rechtzeitig einladen. Dabei kann die Vorlaufzeit von Freundeskreis zu Freundeskreis unterschiedlich sein. Bei manchen ist eine spontane Einladung eine Woche vorher völlig ausreichend, andere planen lieber lange im Voraus. Mit einem Monat Vorlauf sind Sie auf der sicheren Seite.

Sehr persönlich sind handgeschriebene Einladungen, die der Party gleichzeitig einen exklusiven Touch verleihen. Wenn Sie den Rahmen bewusst ungezwungen halten wollen, rufen Sie Ihre Freunde an, schicken Sie eine kurze aber einladende SMS, eine E-Mail oder eine persönliche Nachricht bei Facebook & Co.

Party-Deko: Investieren Sie Mühe in die Beleuchtung

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Sie müssen Ihre Küche ja nicht gleich in einen Partytempel verwandeln, aber eine gewisse Grund-Deko ist wichtig für eine behagliche Stimmung. Eine nüchterne "Arbeitsküche" mit Neonröhren an der Decke ist kein Ort, an dem man gerne feiert. Kerzen in Kombination mit verschiedenen Ambientelichtern sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Preiswerte Minimalversion: Verteilen Sie Teelichter in Gläsern auf Fensterbänken und Regalen. Auf dem Tisch dürfen es dann zwei Leuchter mit langen Kerzen sein. Auch getönte Glühbirnen verbreiten angenehmes Licht, genauso wie Lichterketten in Glasvasen.

Für Partyfeeling sorgen die Klassiker Luftballons, Girlanden und Lampions. Hier gilt: Je mehr, desto besser. Schick wird's, wenn Sie sich vorher ein Farbkonzept überlegen. Lampions ausschließlich in Weiß- und Cremtönen sehen besonders edel aus. Gleiches erreichen Sie mit einer einzigen Farbgruppe, zum Beispiel Luftballons in diversen Grüntönen, die Sie gruppiert aufhängen. Sie mögen's cool? Dann setzen Sie auf schwarze Luftballons, die Sie unterschiedlich groß aufblasen und mit Lampions aus schwarzem Papier mixen. Auch schön: Geben Sie Ihrem Abend ein Motto. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Black-&-White-Party oder einem Kirschblütenfest? Dann sollte sich die Deko konsequent an diesem Motto orientieren.

Musik: Massenkompatibel ist besser als ausgefallen

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Keine gelungene Party ohne die passende Musik. Wenn Sie in Sachen Musik selbst fit genug sind, können Sie vorab eine geeignete Playlist für den MP3-Player zusammenstellen oder CDs brennen. Dann müssen Sie sich am Abend nicht darum kümmern. Ansonsten bitten Sie doch einfach einen Freund, diesen Part zu übernehmen. Wichtig: Bei der Musik entscheidet die Masse! Bestehen Sie also nicht darauf, einen ausgefallenen Musikgeschmack durchzusetzen.

Nobody's perfect: Seien Sie ein entspannter Gastgeber

Checkliste

Alles, was Sie für die Küchenparty wissen müssen - von der Essensplanung bis zur Deko.Checkliste

Zu guter Letzt noch das Wichtigste: Eine Küchenparty ist kein Perfect-Dinner, sondern lebt von Ungezwungenheit und improvisiertem Charme. Das heißt: Teller können selbstverständlich unterschiedlich sein, Gläser und Pappbecher können gemixt werden. Hauptsache, die Gäste und Sie haben Spaß. Dann ist es auch nicht schlimm, wenn eine Sushi-Rolle nicht ganz perfekt aussieht oder ein Teller zerbricht. Das sind später nur noch Erinnerungen an einen absolut gelungenen Abend, an den Sie später gerne zurück denken.