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Kleine Räume richtig einrichten

Flexible Möbel und eine geschickte Planung schaffen mehr Platz. Mit unseren Einrichtungstipps werden kleine Zimmer zu wahren Raumwundern.
Beistelltisch "Tablo" von Normann Copenhagen

Kleine Zimmer lassen sich am besten mit funktionalen und eher zierlichen Möbeln einrichten und gestalten. Hier: Beistelltisch "Tablo" von Normann Copenhagen.

In diesem Artikel
1. Reduzierte Einrichtung
2. Flexible Möbel
3. Viel Stauraum
4. Doppelte Funktion
5. Helle Farben

Großzügig zu wohnen ist für viele ein Traum. Die Realität sieht oft anders aus. Wer die fünf folgenden Einrichtungstipps beherzigt, wird sich auch mit weniger Platz zu helfen wissen. Raumkombinationen aus Esszimmer und Wohnzimmer oder Arbeits- und Schlafzimmer bieten außerdem mehr Großzügigkeit.

1. Reduzierte Einrichtung

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Statt kleine Räume beim Einrichten mit Möbeln zu überfrachten, sollten Sie diese lieber mit klarer Linie und bewusst reduziert gestalten. Das mag bei einer geplanten Doppelfunktion wie beispielsweise einem Schlafzimmer mit integrierter Arbeitsecke paradox klingen, ist aber für das Raumgefühl enorm wichtig und in der Praxis leicht umzusetzen. Überlegen Sie gleich zu Beginn, wenn Sie den Raum einrichten, welche Funktionen Sie benötigen und welche nicht. Oft lassen sich beim Gestalten des Zimmers Synergien nutzen.

So kann ein großes Ecksofa, das sich platzsparend in die Ecke schmiegt, ohne weiteres die sonst übliche Sitzgruppe mit zwei Sesseln ersetzen. Gleichzeitig bildet die kompakte Couchlandschaft einen optischen wie praktischen Ruhepol im Raum. Wenn sich das Möbel bei Besuch auch noch zum Gästebett umgestalten lässt, erfüllt es alle Funtkionen perfekt.

2. Flexible Möbel

Ein großer Esstisch ist schön. Wenn er aber nur an wenigen Tagen im Monat genutzt wird, wird er schnell zur wohnlichen Last. Klapp- und Ausziehvarianten sind hier bessere Lösungen und verlängern sich erst bei Bedarf um etliche Zentimeter. Kombiniert mit Klappstühlen, lässt sich mit ihnen ein sonst kleiner Essplatz für Zwei schnell zur geselligen Runde aufstocken.

3. Viel Stauraum

Stauraum ist für die Ordnung wichtig und sollte, wo es geht, auch neu geschaffen werden. Denn er schafft spürbar mehr Platz. Neben klassischen Regalen und Schränken eignen sich als neuer Stauraum Nischen und tote Zimmerecken für einen Mini-Wandschrank. Hinter schlichten Fronten können hier ungenutzte Stühle, Kissen oder Arbeitsutensilien des Heimbüros schnell und dezent versteckt werden. Alles wirkt dadurch ordentlich und aufgeräumt – trotz der geringen Wohnfläche und mehrfacher Nutzungsart eines Raumes.

4. Doppelte Funktion

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Es ist verblüffend, mit welchen Doppelfunktionen Designer ihre Möbel ausstatten. Schrank, Tisch oder auch Kommode werden dadurch zu echten Verwandlungskünstlern und machen aus einem Wohnraum gleich noch ein Arbeitszimmer oder großzügiges Esszimmer. Dank Sichtblenden oder Klappelementen lassen sich zum Beispiel viele Regale zu einem Arbeitsplatz mit Schreibtisch umwandeln.

Sogar niedrige Couchtische haben den Wunsch nach Größerem. Kastenförmig gestaltet, machen sie als zusätzlicher Stauraum eine gute Figur. Und höhenverstellbare Varianten lassen sich sogar zum Esstisch umfunktionieren.

Es ist beim Kauf daher ratsam, auf funktionale Möbel mit Doppelfunktion zu achten. Auch dann, wenn diese ein bisschen teurer als ihre einfacheren Verwandten sind. Für den gewonnenen Raum und Zusatznutzen lohnt sich die Investition auf jeden Fall.

5. Helle Farben