Regale

Modulares Regalsystem "Cubit"

Modulares Regalsystem "Cubit"

Foto: Cubit-shop.de

Der Trend geht zum digitalen Buch. Gleichzeitig müssen wir zugeben: Nichts macht ein Zimmer wohnlicher als ein raumhohes Regal mit Büchern. Deshalb: Inszenieren Sie Ihre Schmöker!

Die Anforderungen an ein Regal könnten unterschiedlicher nicht sein: Dem einen dient das Regal der Präsentation schöner Dinge, für den anderen soll es vor allem praktisch sein und Ordnung halten. Wird das Regal geschickt in die vorgegebene Architektur integriert, kann es den Raum vereinheitlichen oder Akzente setzen. Geschlossene Regale machen einen aufgeräumten Eindruck und lassen die Dinge des täglichen Gebrauchs verschwinden.
Wichtig bei jedem Regal ist, dass es leicht zugänglich ist und man ohne große Mühe Gegenstände herausnehmen und wieder einsortieren kann. Ist dies nicht der Fall, wird das Regal aus Gründen der Bequemlichkeit nicht benutzt und die Dinge liegen verstreut im Raum herum. Daher sollte man vor dem Kauf genau überlegen, für welchen Zweck und für welche Gegenstände das Regal gebraucht wird.
Im Trend: multifunktionale Regale
Regal "SHO5 Arie" von E15

Regal "SHO5 Arie" von E15

Foto: e15
Der Trend geht beim Regal immer mehr zur Multifunktionalität und Kombinierbarkeit. Modulare Regal-Systeme sind gefragt, die sich flexibel in unterschiedlichen Wohnsituationen einsetzen lassen und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob das Regal im klassischen Sinne an der Wand befestigt wird oder ob es die Funktion eines Raumteilers innehat. Auch Winkel und Nischen bieten sich für die Unterbringung von einem Regal an. Das schafft Stauraum, verschenkt aber keinen Wohnraum. Je mehr Bücher Sie im Regal unterbingen wollen, desto stärker sollten Sie darauf achten, dass kein Platz im Regal verschwendet wird. Zum Beispiel macht es Sinn, die Böden auf die Höhe der Bücher abzustimmen.
Unser 5 besten Tipps für Bücherregale
1. Bücher schnell finden
Wie finde ich im Regal schnell jedes Buch? Hier ist eine Regel, so alt wie der Buchdruck, aber nicht zu toppen: Sachgebiete schaffen und die Romane strikt nach Autoren-Alphabet sortieren. Aus Platzökonomie kann man dies noch in eine Hardcover- und eine weniger hohe Taschenbuch-Reihung aufteilen. Noch ein Platzspar-Trick: Gelesene Bücher im Regal in zweiter Ebene hinter ungelesenen platzieren.
2. Bücher im Regal zur Schau stellen
Manche Buchumschläge sind attraktiv wie kleine Kunstwerke. Stellen Sie die schönsten im Regal einfach en-face auf, wie es die Buchläden machen, also mit der Front nach vorne; besonders wirkungsvoll sind dafür grafische Cover aus den fünfziger und sechziger Jahren oder Schwarzweißporträts von Biographien. Auch gelegte und gestapelte Bücher sind ein guter Kontrast im Regal.
3. Bücherregal für Puristen
Bücher im Regal nur nach Farben zu sortieren, sieht gut aus, ist aber etwas uncool. Lieber die Bücher in schlichtes Papier einschlagen und die Rücktitel von Hand beschriften – macht wahnsinnig viel Arbeit, doch die Wirkung ist phänomenal. Manche Bücher sehen ohne ihren ursprünglichen Schutzumschlag besser aus. Wer sich dann nicht vom Klappentext trennen mag, schneidet ihn aus und legt ihn ins Buch.
4. Wenn das Regal zu voll geworden ist
Wohin mit Büchern, wenn einem die Sammlung über den Kopf wächst? Früher ging man zum Antiquar, heute annonciert man sie bei Ebay oder Amazon. Clever sind Tauschringe (z.B. Balu.de), dort kann man Bücher auch gegen Musik oder Filme eintauschen. Pädagogisch Wertvolles lässt sich an Bibliotheken oder Schulen spenden, und wer ein bisschen missionieren will, lässt ab und zu einzelne Bücher diskret im Bus oder in der Bahn liegen. Es kann sehr befreiend sein, sich etwas Platz im Regal zuschaffen.
5. Es gibt keine "schlechten" Bücher im Regal
Am schönsten sind Büchersammlungen, wenn sie das gelebte Leben widerspiegeln, unsere sich immer weiterentwickelnden Interessen, frühere oder kommende Reisen. Dazu passen prima private Bilder und Andenken. Umgekehrt dürfen Bücher heute auch gerne mal auf dem Boden gestapelt werden oder sich an die Wand anlehnen. Haben Sie auch keine Scheu, Comics oder Lieblingsbücher aus der Jugendzeit aufzuheben – besser als einen ungelesenen Goethe im Regal zu haben!
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