Hocker

Hocker sind praktisch, waren bisher aber oft wenig präsentabel. Das hat sich geändert: Die neuen Hocker machen sich nützlich und sehen dabei richtig gut aus.

Foto: Walter Knoll
Im Haushalt tun Hocker meistens unbemerkt ihre Dienste. Immer wenn etwas schlecht zu erreichen ist, steigt man auf einen Hocker und ist gleich ein paar Zentimeter größer. Daneben kann man Hocker oft wunderbar stapeln, viele sind für kleines Geld zu haben und deswegen auch in der Studenten-WG oder im Einzimmerappartement Sitzgelegenheit für "Notfälle", nämlich dann, wenn sich Gäste angekündigt haben.
Ein Hocker wird auch Schemel genannt und ist dabei meist ein relativ einfaches Sitzmöbel ohne Lehne. Ursprünglich wurden Hocker sogar hauptsächlich als Fußbänke verwendet.
Heutzutage ist der Hocker ein Designmöbel: schön, aus hochwertigen Materialien und dazu noch praktisch und bequem. Mittlerweile gibt es die unkomplizierten Möbel in vielen Formen, Farben und Preiskategorien. Hocker kommen als Naturburschen aus weitgehend unbearbeitetem Zedernholz daher, sind mit Fellen bezogen oder organisch geformt. Wer es eleganter mag, wird unter den neuen Hockern ebenso fündig wie Liebhaber urbaner Farbenvielfalt. Da verguckt sich der eine in den skandinavisch gestylten Hocker aus geweißter Birke und der nächste lagert seine Füße beim langen TV-Abend auf einen aufwändig gesteppten Hocker mit farbigem Kunstleder. Daneben sind Hocker, die eigentlich dicke Ledersitzkissen sind, gerade zu neuen Ehren gekommen.
Und wer auf einem Hocker so gar nicht sitzen mag, dem sei gesagt: So mancher Hocker eignet sich hervorragend als kleiner Beistell- oder Nachttisch und bietet Abstellfläche für Teetasse, Zeitschrift oder das Telefon. Er ist also ein wahrer Alleskönner, der Hocker.

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