Himmelbett

Ein Himmelbett verleiht seiner Besitzerin Prinzessinnen-Status - und das ganz ohne Plüsch und Pomp, denn moderne Himmelbetten überzeugen mit Geschmack und klaren Linien.

Foto: Anrei
Bei einem Himmelbett sind die vier Eckpfosten verlängert und ragen in die Höhe. Meist sind sie mit einem Kranz verbunden und werden von einem so genannten Himmel überspannt. An den Seiten eines Himmelbetts befinden sich bei klassischen Modellen Vorhänge und Schals.

Seinen Ursprung hat das Himmelbett im Mittelalter. Damals war das Himmelbett den wohlhabenden Herrschaften vorbehalten. Tagsüber diente es als Sitzgelegenheit und nachts dem bequemen Schlafen. Wer es sich leisten konnte, der ließ sich ein Himmelbett aus wertvollem Holz, mit aufwändigen Schnitzerien und Bemalungen anfertigen. Prachtvolle Stoffe zierten die Seiten und den Himmel. Ein Himmelbett hatte einen entscheidenden Vorteil: Die Stoffe hielten die Wärme im Bett und schirmten vor fremden Blicken ab. In südlichen Regionen diente ein Himmelbett, mit dünnen Stoffen behängt, auch als Schutz vor Insekten.
Ein Himmelbett vermittelt Geborgenheit
Ein Himmelbett vermittelt Geborgenheit Foto: Zeitraum
Von Holz über Eisen und Flechtwerk bis hin zu Kunststoff - heute werden die unterschiedlichsten Materialien für den Bau eines Himmelbetts verwendet. Kunstvolle Verzierungen und prachtvolle Stoffe spielen beim modernen Himmelbett keine Rolle mehr. Stattdessen sind Schlafkomfort, Ergonomie und Langlebigkeit bei einem Himmelbett wichtig. Nach wie vor schafft ein Himmelbett eine besonders behagliche Schlafatmosphäre. Der Grund: Unter einem Himmel aus Stoff und zwischen seitlichen Eckpfosten fühlen wir uns beschützt.