Acrylmöbel

Acrylmöbel sind wahre Multitalente, wenn es um Farbe, Form und Robustheit geht: Die oft bunten Acrylmöbel bringen gute Laune nach Hause.

Als Acrylmöbel bezeichnet man Möbel, die ganz oder zu Teilen aus Acryl bestehen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Kunststoff in ein Acrylmöbel einzubringen. Zum einen findet Acryl Verwendung als Bindemittel für Farben und Lacke, Spritzgussformmassen oder in Klebstoffen. Zum größeren Teil wird es in der Möbelindustrie jedoch als Polymethylmethacrylat (PMMA) verwendet, was auch als Plexiglas oder Acrylglas bekannt ist.

Herstellung der Acrylmöbel

Acrylmöbel gibt es in zahlreichen Varianten. Der überwiegende Teil der Acrylmöbel wird gegossen. Das heißt, die flüssige Acrylmasse wird in eine Negativform gegeben, das formbare Material erhärtet und wird stabil. Heraus kommt ein Acrylmöbel, das bereits verkaufsfertig ist oder mit weiteren Bauteilen ergänzt wird. Mit dieser Methode lassen sich Acrylmöbel in jeder Form herstellen. Es gibt Acrylmöbel beispielsweise als Tische, Sitzmöbel, Leuchten oder Kommoden.

Eigenschaften der Acrylmöbel

Eigenschaften der Acrylmöbel Foto: muji.eu
Acrylmöbel lassen sich leicht einfärben. Außerdem können Acrylmöbel matt oder transparent verarbeitet und auch geklebt oder geschweißt werden. Mit CO2-Lasern lassen sich Acrylmöbel schneiden und gravieren. Acrylmöbel sind witterungs- und alterungsbeständig, halten Säuren und Laugen mittlerer Konzentration sowie Benzin und Öl spielend aus. Allerdings sind besonders Acrylmöbel aus Acrylglas sehr spannungsrissempfindlich. Daher sollten Acrylmöbel nicht mit Alkohol oder Lösungsmitteln gereinigt werden.