Kommode und Kommoden

Die Kommode verstaut alles, was Sie nicht offen liegen lassen wollen, und bietet gleichzeitig eine Präsentationsfläche für schöne Deko-Objekte.

Briefe, Besteck, Schmuck: Alles was uns lieb und teuer ist, ist in der Kommode gut aufgehoben. Das wesentliche Merkmal einer Kommode sind ihre Schubladen. So haben Sideboards Türen und offene Bereiche, Kommoden haben Schubladen und sind geschlossen. Eine Kommode eignet sich auch schön als Nachttisch, besonders größere Kommoden bieten viel Ablagefläche.
Kommoden damals und heute
Kommoden damals und heute Foto: Olaf Szczepaniak
Der Name Kommode kommt vom französischen "commode", bequem. Und die Kommode ist ein bequemes Möbel: Von oben kann man in die Schubkästen blicken, zusätzliche einteilende Aufräumhilfen verschaffen einen schnellen Überblick. Der englische Name "chest of drawers" deutet auf den Ursprung der Kommode hin: Sie ist eine Weiterentwicklung der Truhe ("chest") – eine Schubladentruhe also.

Während die klassische Kommode auf Füßen steht, bleiben heutige Modelle auf dem Boden - oder stehen auf Sockeln, Kufen oder Rollen. Auch die Form der Kommode hat sich verändert, von eher geschwungen zu mehr Geradlinigkeit. Moderne Kommoden zeigen sich auch als Turm oder als breite Kommode, die einer Anrichte ähnelt.