Schreibtisch

Schreibtisch "Stanley" von Lambert.

Schreibtisch "Stanley" von Lambert.

Foto: Peter Fehrentz

Hier kommt Unterstützung für Ihr Home-Office: Diese Schreibtische sind Top-Profis in Sachen Heimarbeit. Außerdem: 5 Tipps für den Schreibtisch-Kauf und die richtige Beleuchtung.

Klassisch aus Holz, klein und platzsparend für die Arbeitsecke im Wohn- oder Schlafzimmer, höhenverstellbar für das Kinderzimmer, vom Designer oder selbst gebaut: Ein Schreibtisch für zu Hause ist so vielfältig wie die Anforderungen, die wir an ihn stellen.

Da ist der klassische Schreibtisch mit bis zu zwei Metern Breite für das große Arbeitszimmer. Der Sekretär: eher zierlich und damit auch gut für kleine Räume geeignet. Stehpulte sind selten geworden, aber auch heute noch als spezielle Schreibtisch-Form erhältlich. Ein Schreibtisch für das Kinderzimmer dagegen passt sich möglichst variabel der Körpergröße und die sich wandelnden Bedürfnissen von Schulkindern an.
Fünf Tipps für den Schreibtisch-Kauf
1. Was soll der Schreibtisch können?
Ist der Schreibtisch vor allem als Computerarbeitsplatz gedacht, benötigen Sie Platz für technisches Zubehör. Daneben sind Kabelführungen oder vorinstallierte Docking-Stations enorm praktisch. Tipp: Machen Sie sich eine Liste der Geräte, die griffbereit in Schreibtisch-Nähe untergebracht werden müssen und richten Sie ihren Arbeitsplatz entsprechend ein. Wenn Sie viel Papierkram zu bewältigen haben, nicht vergessen, Raum für Aktenordner, Schubladen und Ablageflächen in der Nähe des Schreibtisches einzuplanen.
2. Wo kann der Schreibtisch stehen?
Der Zugang vom Schreibtisch zu Steckdosen und dem Internetanschluss muss gewährleistet sein. Für die Arbeit am Bildschirm ist es am angenehmsten, wenn der Schreibtisch seitlich zum Fenster steht und natürliches Licht von der Seite kommt. Sitzt dagegen mit dem Rücken zu einem Fenster wirft der Lichteinfall aus dem Hintergrund womöglich unangenehme Schatten und erzeugt Spiegelungen auf dem Monitor.
Schreibtisch "Opal" von Scholtissek.

Schreibtisch "Opal" von Scholtissek.

Foto: Scholtissek
3. Wie viel Platz für den Schreibtisch ist vorhanden?
Ganz wichtig: Genau ausmessen, wie viel Platz für den Schreibtisch zur Verfügung steht. In den meist großen und hohen Räumen des Herstellers oder Händlers wirken Möbel kleiner und zierlicher als zu Hause. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten sie das genaue Raumangebot im Arbeitszimmer oder in der Arbeitsecke zu Hause im Blick haben. Für Verkehrswege hinter dem Schreibtisch-Stuhl und neben dem Schreibtisch mindestens 80 cm Abstand einplanen!
4. Welcher Schreibtisch passt zu meiner Einrichtung?
Schauen Sie sich um, und machen Sie sich klar, welche Farben und Formen in dem Raum, in dem der Schreibtisch stehen wird, dominieren. Soll sich der Schreibtisch einfach einfügen oder ein Hingucker, vielleicht auch ein stilistischer Bruch, sein?
5. Schreibtisch-Test im Möbelhaus - worauf muss ich achten?
Ganz wichtig: Testen Sie den neuen Schreibtisch im Möbelhaus, setzen Sie sich dran und achten Sie unbedingt darauf, dass Sie genügend Beinfreiheit haben und die Arme bequem aufliegen können. Der neue Schreibtisch sollte wie ein neues Kleidungsstück perfekt zu Ihnen passen.
Sekretär im Bauhaus-Look: Thonets Stahlrohr-Möbel "1200" ist inspiriert von den Formen der 20er Jahre.

Sekretär im Bauhaus-Look: Thonets Stahlrohr-Möbel "1200" ist inspiriert von den Formen der 20er Jahre.

Foto: Thonet
Der Sekretär: Die zierliche Alternative zum Schreibtisch
Wer zu Hause keinen Platz für einen großen Schreibtisch hat oder nur unregelmäßig im Home-Office arbeitet, für den ist der Sekretär eine gute Alternative. Als kleiner Bruder des Schreibtisches ist er deutlich zierlicher und dadurch oft eleganter als das große Modell. Praktisch: Viele Sekretäre sind klapp- und tragbar und können im Nu in einer Raumnische oder hinter der Tür verschwinden. Noch raumsparender sind so genannte Wandsekretäre ohne Untergestell, die sich nach getaner Arbeit durch ihre geringe Tiefe fast unsichtbar machen. Ihre Arbeitsfläche lässt sich dann einfach nach oben klappen.
Alles in klein: der Schreibtisch im Kinderzimmer
Ein Schreibtisch für Kinder muss verstellbar, praktisch und haltbar sein. Ganz wichtig: Stillsitzen ist von vorgestern! Kinder sollten ihre Sitzposition regelmäßig verändern dürfen: mal aufrecht, mal zurückgelehnt und mal nach vorne gebeugt, denn dynamisches Sitzen schont den Rücken und fördert die Konzentration. Moderne Schreibtische für Kinder wachsen mit, passen sich Positionswechseln an und viele Tischplatten für Schulkinder lassen sich zudem neigen. Schubladen oder Rollcontainer bieten Platz für Stifte und Papier. Auszüge, Kabelführungen oder Anbauten machen den Schreibtisch computertauglich wie bei den Großen.
Schreibtischleuchte "Bestlite" von Gubi.

Schreibtischleuchte "Bestlite" von Gubi.

Foto: Gubi
Die richtige Beleuchtung für den Schreibtisch
Damit eine Leseleuchte effizientes Arbeiten ohne Überanstrengung der Augen ermöglicht, muss sie hell und blendfrei sein. Zudem sollte sie so flexibel sein, dass sich ihr Lichtkegel immer auf die persönlichen Bedürfnisse und den vorherrschenden, natürlichen Lichteinfall am Schreibtisch einstellen lässt. Gern genommen: klassische Schreibtischleuchten mit Schwenkarm oder solche, bei denen man den Leuchtkopf beispielsweise durch ein Kugelgelenk bewegen kann.
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