Wenn man nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommt, gibt es nichts Wohltuenderes als ein schönes Bad in der Badewanne.

Foto: Kaldewei
Wie gut ein Bad in der Badewanne tut, weiß man schon seit Langem zu schätzen: Die Badewanne wird seit Menschengedenken genutzt – ursprünglich als natürliche Badewanne in Form von Tümpeln oder heißen Quellen. Noch heute kann man die natürliche Badewanne beispielsweise in Japan in Form von heißen Quellen finden.

Nach und nach fand die Badewanne auch Einzug in die Wohnhäuser. In Waschräumen oder Waschhäusern wurden anfänglich Waschzuber als Badewanne benutzt. Diese waren aus Holz, Stein oder Eisen gefertigt und konnten beheizt werden. In ihnen konnte sowohl gebadet als auch die Wäsche gewaschen werden. Erst als in den Häusern Platz für ein separates Badezimmer geschaffen wurde, stand die Badewanne auf eigenen Füßen frei im Raum.
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Auch das Material, aus dem eine Badewanne hergestellt wurde, veränderte sich mit der Zeit und in den jeweiligen Kulturen: Erste Formen der Badewanne wurden entweder aus Ton oder Stein hergestellt, was vor allem in römischen Badehäusern der Fall war. Im Mittelalter verbreitete sich die Badewanne, die aus Holz gefertigt wurde. Erst im 19. Jahrhundert wurde die Badewanne aus verzinktem Eisenblech hergestellt.

Anfang des 20. Jahrhunderts benutzte man als Material für die Badewanne emailliertes Stahl. Allerdings wurde diese Badewanne von der gusseisernen Badewanne verdrängt. Heutzutage gibt es mehrere Formen der Badewanne: Einerseits kann sie aus Kunststoff hergestellt sein, andererseits aber auch aus Stahl, Kupfer oder Marmor.

Eine Badewanne kann heute in verschiedenen Formen ins Badezimmer eingebaut werden: Einerseits gibt es natürlich die Badewanne im klassischen, körperlangen Stil. Diese ist heute in den meisten Bädern zu finden. Etwas kleiner fällt die Eckbadewanne aus. Diese hat allerdings den Vorteil, dass sie die Fläche des Bades optimal ausnutzt und einen schönen Blickfang darstellt. Außerdem kann man diese Art der Badewanne in den meisten Baumärkten kaufen und selbst montieren. Möchte man sich bei der Badewanne mehr Luxus gönnen, investiert man in einen Whirlpool.