Sparen mit neuen Geräten
Es ist Zeit für etwas Neues! Gerade bei den heutigen Kosten für Wasser und Strom lohnen sich neue Haushaltsgeräte. Verbrauchen sie doch nur einen Bruchteil im Vergleich zu alten Produkten.
Sparen durch den Neukauf von Haushaltsgeräten. Was sich zunächst unlogisch anhört, ist völlig korrekt. Denn in den letzten Jahrzehnten sind Küchengeräte immer effizienter geworden. Das gilt sowohl für den Wasserverbrauch als auch für die Menge an Strom, die sie benötigen. So lassen sich mit modernen Geschirrspülern, Trocknern und Kühlschränken bis zu 70 Prozent an Energiekosten einsparen.Schöner Nebeneffekt: Nicht nur die Haushaltskasse wird geschont, Sie wirtschaften auch gleichzeitig viel ökologischer. Wichtig ist nur, dass Sie auch wirklich in sparsame Geräte investieren. Sie erkennen sie an hohen Energieeffizienzklassen wie A, A+ oder A++ auf dem EU-Energielabel. Mit ihm müssen seit 1998 alle Kühlschränke, Geschirrspüler und andere große Haushaltsgeräte ausgezeichnet werden.
Sparsame Geschirrspüler
Was, meinen Sie, ist preiswerter: Mit der Hand abzuwaschen oder eine Geschirrspülmaschine zu benutzen? Sie werden es bereits ahnen – die maschinelle Haushaltskraft ist günstiger.Bis zu 14 Gedecke fasst eine moderne Spülmaschine der großen Markenhersteller und verbraucht dabei im Schnitt nur 13 Liter Wasser sowie eine Kilowattstunde Strom. Vergleichsweise kommen Sie bei der gleichen Menge handgespültem Geschirr auf 46 Liter und 2 Kilowattstunden. Das sind dreieinhalbmal soviel Wasser und die doppelte Menge an Energie für den elektrischen Wasserboiler.
Kühlgeräte mit geringem Stromverbrauch
Auch heutige Gefriertruhen und Kühlschränke sind in Sachen Energiehunger auf Schonkost gesetzt. Moderne Geräte verbrauchen sogar so wenig Strom, dass die bisherigen Einteilungen des EU-Energielabels von "G" (hoher Verbrauch) bis "A" (besonders sparsam) für sie nicht mehr ausreichen.
Statt die bisher beste Energieeffizienzklasse "A" zu führen, haben sie die erweiterte Kategorie "A+" oder sogar "A++" auf dem Label stehen. Im Vergleich zu früheren Spitzenreitern verbrauchen die Geräte der letzten Gruppe 45 Prozent weniger Strom.
Mehr zum EU-Label:
Wirtschaftliche Waschmaschinen
Beim Wäschewaschen lässt sich ebenfalls mit neuen Geräten sparen. Mit 0,8 Kilowattstunden und 50 Litern Wasser liegt der heutige Verbrauch um die Hälfte unter dem vor 15 Jahren. Oder anders gesagt: Mit heutigen Geräten waschen Sie zwei Wäscheladungen zum Preis von einer.
Aber nicht nur der Verbrauch pro Waschgang ist entscheidend. In Familienhaushalten, wo viel Wäsche anfällt, lohnt sich die Anschaffung von Maschinen mit sieben bis acht Kilogramm Füllmenge.
Zwar liegt ihr Verbrauch geringfügig höher, dafür sorgt die größere Menge an gewaschener Wäsche für ein großes Plus an Wirtschaftlichkeit.
Wäschetrockner mit Wärmepumpe
Besonders der Wäschetrockner galt lange Zeit als Geldvernichtungsmaschine schlechthin. Viel teure Energie musste in ihn hineingesteckt werden für etwas, was die Wäscheleine gratis verrichtete: unsere Wäsche zu trocknen. Doch diese Zeiten sind vorbei.
Neue Geräte haben eine Wärmepumpe integriert. Mit ihr verbrauchen auch Wäschetrockner nur noch die Hälfte der Strommenge gegenüber Altgeräten. Statt die Energie in Form von heißer Luft in die Umgebung zu pusten, wird die Energie durch die Wärmepumpe zurückgewonnen und dem Trocknungsprozess wieder zugeführt.
Konkret schlagen damit für eine Familie, die jährlich knapp 600 Kilogramm Wäsche maschinell trocknet, Stromkosten von nur etwa 30 Euro statt bisher 60 Euro zu Buche. Auf die Lebensdauer eines Wäschetrockners von zehn Jahren hochgerechnet, lassen sich so bis zu 300 Euro an Energiekosten sparen. Geld, das für schönere Dinge eingesetzt werden kann als lediglich für die Hausarbeit.
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