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So funktioniert ein Hochbeet

Ein Hochbeet verschönert jeden Garten: Dank seiner Höhe ist es bequem zu pflegen, es setzt selbst Nutzpflanzen wie Radieschen und Erbsen gelungen in Szene und auch Gartenlaien können es leicht bauen. Daneben garantiert das Schichtsystem im Hochbeet stets beste Ernten .
Zum Hochbeet

Hochbeete sind nicht nur schön, sondern versprechen auch gute Ernteerfolge. Selbst Gewächshäuser bekommen Konkurrenz.

In diesem Artikel
Vorteile eines Hochbeetes
Ein Hochbeet befüllen
Materialien: Holz, Stein oder Metall
Der richtige Standort für ein Hochbeet
Ein Hochbeet bauen – praktische Tipps

Bei der Gartenplanung ist die Beetgestaltung ein wichtiger Punkt. Immer häufiger sieht man daher ein Hochbeet neben Flachbeeten, Rasenflächen oder Obstbäumen stehen. Es unterscheidet sich von Flachbeeten durch seine feste Rahmenkonstruktion, kann problemlos im Stehen gepflegt werden und ist von der Bodenqualität des Gartens unabhängig. Das Schichtsystem innerhalb eines Hochbeetes ermöglicht es sogar, je nach Pflanze die bestmöglichen Bodenvoraussetzungen zu schaffen. Besonders für Regionen mit schlechter Bodenbeschaffenheit sind Hochbeete eine Bereicherung. Immer häufiger nutzen Hobbygärtner statt Frühbeet oder Gewächshaus ein Hochbeet zum Gemüseanbau.

Vorteile eines Hochbeetes

  • Arbeiten in angenehmer Höhe von 80 Zentimeter bis zu einem Meter
  • Zwei- bis dreimal so hohe Erträge als auf einem Flachbeet gleicher Größe
  • Ungeziefer wie Schnecken gelangen nur schwer in das Beetinnere
  • Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist reduziert
  • Gestalterische Flexibilität: Form und Material von Hochbeeten sind individuell
  • Spezielle Hochbeete für Balkon und Terrasse ermöglichen das Gärtnern in Städten

Ein Hochbeet befüllen

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Juwel Hochbeet Aufbau graphische Darstellung

  1. Die Basis am Boden bildet ein engmaschiges Drahtgitter wie zum Beispiel Kaninchengitter; Wühlmäuse und andere Nager können so nicht eindringen.
  2. Es folgt eine Schicht grober Bestandteile wie gehäckselte Äste von Bäumen und Sträuchern. Sie sorgen für eine gute Durchlüftung im Beet. Das aufgeschichtete Material kann so besser und schneller verrotten.
  3. Gartenabfälle, Grasschnitt und Stroh
  4. Normale Gartenerde, sie muss nicht besonders hochwertig sein.
  5. Reifer Kompost
  6. Hochwertige Blumenerde

Hochbeete sind je nach Bepflanzung 25 cm bis zu einem Meter hoch (Kartoffeln: 25-30 cm, Rosen: 50 cm, Erdbeeren: 1 Meter). Dank des guten Klimas innerhalb des Hochbeetes reifen Früchte und Gemüse schneller und können rascher geerntet werden, dadurch ist schnell wieder Platz für die nächste Aussaat.

Hochbeet mit Rollen: "Cubic" von Plus

Aus Holz, Metall oder auch Steinen - Hochbeete sind in vielen Materialien und Formen erhältlich. Das Modell "Cubic" von Plus bringt sogar Rollen mit.

Materialien: Holz, Stein oder Metall

Die Rahmenkonstruktion eines Hochbeetes kann aus verschiedenen Materialien bestehen: Holz, Kunststoff, Kokosmatten, Edelstahl oder Metall. Da jedes Material für einen anderen Stil steht, sollte man sich überlegen, wo das Hochbeet stehen und welchen Zweck es erfüllen soll. Beliebt sind Hochbeete aus Holz, da das Material zu diversen Gartenstilen passt. Beliebte Hölzer für Hochbeete sind Lärche, Douglasie und Weichhölzer wie Kiefer.

Ähnlich neutral sind Hochbeete aus anderen Naturmaterialien wie zum Beispiel Kokosmatten. Die müssen allerdings nach drei bis fünf Jahren erneuert werden, da sie mit der Zeit verrotten. Die widerstandsfähigere Variante ist ein Hochbeet aus Naturstein. So eine Lösung mit Steinen kann die Funktion einer kleinen Mauer übernehmen. Aber: Wenn sich das Hochbeet an einer Straße befindet, sollte man es lieber mit Blumen bepflanzen und auf Nutzpflanzen verzichten. Eine weitere Möglichkeit mit Steinen zu arbeiten, ist das Mauern eines Hochbeetrahmens beispielsweise aus Ziegeln oder Sandstein.

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Schöne Alternative zu gemauerten Varianten: ein Hochbeet aus Gabionen.

Wer einen Steinmantel für sein Hochbeet bevorzugt, jedoch keine Mauern möchte,  für den sind Gabionen ideal. Gabione sind vorgefertigte Metallkörbe, die einfach mit Steinen befüllt werden. Diese Bauweise verspricht eine klare Form, die robust ist und eine lange Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten hat. Gabione wirken auf den ersten Blick etwas sperrig und statisch. Eine eingebaute Beleuchtung oder Steingartenpflanzen können sie jedoch optisch schnell auflockern.

Der richtige Standort für ein Hochbeet

Wer seinen Garten mit einem Hochbeet bereichern möchte, hat grundsätzlich schon die richtige Entscheidung in Hinblick der Vorteile getroffen. Dennoch sind einige Punkte zu beachten, die das spätere Bearbeiten noch erleichtern:

  • Wählen Sie einen sonnigen Standort in Nord-Süd-Richtung – so nutzen sie die Sonneneinstrahlung am effektivsten aus.
  • Der Untergrund sollte eben sein. Und Sie sollten von allen Seiten ans Hochbeet kommen.
  • Ein Hochbeet benötigt mehr Wasser als ein herkömmliches Flachbeet - vor allem im Sommer. Ein Wasseranschluss in der Nähe ist daher sinnvoll.
  • Wählen Sie für den Balkon und die Terrasse ein kleines Hochbeet, am besten noch mit Rollen. So verschenken sie keinen wertvollen Platz und können bei Bedarf es schnell bewegen.
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Aus Cortenstahl: Ob Kartoffeln, Radieschen, Erbsen oder anderes Gemüse - ein Hochbeet bietet viele Möglichkeiten, den Garten zu gestalten.

Ein Hochbeet bauen – praktische Tipps

Schon vorgefertigt oder ganz in Eigenregie - ein Hochbeet anzulegen oder gar selbst zu bauen ist aufwändig, lohnt sich aber gerade für kleinere Gärten. Denn ein Hochbeet ist nahezu über das gesamte Jahr nutzbar und ersetzt dadurch mehrere Flachbeete. Auf Webseiten mit Do-It-Yourself-Inhalten und auf Youtube gibt es verschiedene Anleitungen, die mit ein bisschen handwerklichem Geschick selbst von Gartenlaien relativ leicht umzusetzen sind. Daneben gibt es aber auch eine Reihe von Herstellern, die Hochbeete als Bausatz in verschiedenen Materialien wie Holz, Stein oder Kunststoff anbieten.

Tipps für das eigene Hochbeet:

  • Hochbeete aus Holz von innen noch zusätzlich mit Teichfolie auskleiden, das schützt das Holz und beugt Austrocknung vor.
  • Das Hochbeet lieber länger als breiter anlegen, damit die Pflanzen gut erreichbar bleiben; üblicher Durchmesser: 1,20 Meter.
  • Keine billige Erde kaufen - sie verklumpt schneller und beschädigt die Wurzeln.
  • Herbst und Frühling sind ideal, um ein Hochbeet anzulegen, dann fällt viel natürlicher Abfall im Garten an, dessen Nährstoffe für das Hochbeet nützlich sind.
Wellblech-Hochbeet von Manufactum

Klein und rund: Wellblech-Hochbeet als Fertigbausatz von Manufactum