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Gartenliegen

Ob Gartenliege aus leichtem Aluminium oder der Klassiker aus Holz: Sonnenliegen sollten verstellbar sein, gut aussehen - und auch Regenwetter trotzen.
Sonnenliege "Barcelona" von Dedon

Gartenliege "Barcelona" von Dedon.

In diesem Artikel
Alu, Holz oder Polyrattan: Die Materialien
Formen und Design der Gartenliegen
Besonders praktisch: wetterfeste Polster
Funktionalität der Gartenliege

Neben Tisch, Sonnenschirm und Terrassenstühlen ist die Gartenliege eines der beliebtesten Outdoor-Möbel und der Klassiker unter den Terrassenmöbeln. Die alte Sonnenliege aus weißem Plastik macht Platz für die große Auswahl an neuen Modellen: Mobile Rolliegen, Doppelliegen für zwei Personen oder Relaxliegen aus Polyratten. Die Hersteller überzeugen mit gelungenem Design und hochwertigen Materialien.

Alu, Holz oder Polyrattan: Die Materialien

Moderne Gartenliegen haben mit den ehemals eher billig wirkenden und klapprigen Modellen aus weißem Kunststoff früherer Jahre nichts mehr gemeinsam. Heute ist die Auswahl größer und die Materialien weiter entwickelt. Neben qualitativ hochwertigen Kunststoffen, Kunststoffgeweben und Naturfaser-Kunststoffmixen kommen bei der Gartenliege oft auch Edelstahl und Aluminium zum Einsatz. Sie sind nicht nur viel robuster, sondern verleihen dem Garten auch optisch eine edle Note.

Gartenliegen

Cane-Line: Gartenliege "Safari"

Ein Werkstoff-Klassiker für die Gartenliege ist Holz, vor allem witterungsbeständiges Teakholz. Aufgrund seiner Langlebigkeit können Gartenliegen aus Teak auch den Winter über im Freien stehen und bekommen mit der Zeit eine silbergraue Patina. Da Teakholz ein Tropenholz ist, sollten Sie aus Naturschutzgründen auf Teakholz aus nachhaltigem Anbau achten. Sie erkennen es an den gebräuchlichen Öko-Siegeln für Möbel wie dem Forest Stewardship Council (FSC) für die nachhaltige Nutzung von Wäldern (siehe auch unseren Artikel "Nachhaltig erwirtschaftetes Holz kaufen").

Formen und Design der Gartenliegen

Nicht nur bei den Materialien, sondern auch in Sachen Design ist die Auswahl bei Garten- beziehungsweise Sonnenliegen vielfältiger geworden. Ursprünglich für Reisende auf Kreuzfahrtschiffen gedacht, um mit ihm an Deck die Sonne zu genießen, ist der Deckchair wohl der Vater aller heutigen Sonnenliegen. Damals noch eher verstellbarer Stuhl denn Liege, entwickelte sich aus dem Deckchair die heutige Vielfalt der Gartenliegen.

Sie reicht von traditionellen Formen über Gartenliegen aus gummierten Schaumstoffblöcken bis hin zu technisch anmutenden Sonnenliegen, die an Konstruktionen von Flugzeugen oder Rennwagen erinnern. Dank dieser Vielfalt findet sich immer der passende Liegestuhl zum eigenen Wohnstil. Die Preise reichen je nach Konstruktionsart und verwendeten Materialien von eher günstigen Modellen von 100 Euro bis zu 3.000 Euro und mehr für echte Designerliegen.

Besonders praktisch: wetterfeste Polster

Doch was nützt die schönste Gartenliege, wenn sie nicht bequem ist? Aus diesem Grund waren schon immer Auflagen und Polsterkissen beliebt, um das Sonnenbad auf einer Kunststoff- oder Holzliege angenehmer zu machen. Bei Regen waren sie jedoch problematisch. Auf Grund ihres Materials – meistens ein Bezug aus Baumwollgemisch mit einer Schaumstofffüllung – sogen sie schnell Nässe auf und trockneten langsam. Stockflecken und ein muffiger Geruch waren das Ergebnis. Daher mussten sie nachts und bei Regen ins Haus geholt werden, was ausreichend Stauraum voraussetzte.

Gartenliegen

Skagerak: Sonnenliege "Riviera" aus Teakholz

Heutige Outdoor-Polster haben das Problem nicht mehr. Auflagen für Sonnenliegen sind mittlerweile aus extrem feinen Nylonfäden gewebt, teilweise mit Teflon beschichtet und mit einem wasserfesten Schaumstoffkern versehen und können bei einem Regenschauer draußen bleiben. Einige Hersteller sind heutzutage so von ihren Produkten überzeugt, dass sie ihren Kissen und Polstern für die Sonnenliege eine ganze Saison im Freien zugestehen.

Funktionalität der Gartenliege

Neben Design, Material und Polster sollten Sie vor dem Kauf einer Gartenliege auf die Größe achten. Um sich später im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon nicht eingeengt zu fühlen, sollten Sie ausreichend Platz – möglichst einen Meter zu allen Seiten - um die Sonnenliege einplanen. Außerdem ist der Anstellwinkel der Rücklehne wichtig. Wer beim Sonnenbaden gerne liest oder sich auf dem Bauch liegend sonnt, für den ist es ratsam, die verschiedenen Stellungen der Rückenlehne auszuprobieren. Dabei ist darauf zu achten, ob die Positionen der Sonnenliege bequem sind und ob sich die Liegefläche auch ganz plan einstellen lässt. Ein Sonnenschirm vervollständigt die gemütlich Ecke in der Sonne und schützt vor Licht und UV-Strahlen. Hier lesen Sie, worauf Sie bei einem Sonnenschirm achten sollten.

Gartenliegen

Garpa: Sonnenliege "Alassio"

Doch selbst wenn die perfekte Position gefunden ist: Spätestens nach einer Stunde liegt man oft nicht mehr im Schatten des Sonnenschirms oder die Sonne verschwindet mit der Zeit hinter einer Baumkrone. Dann sollte die Gartenliege leicht zu bewegen sein. Eine Gartenliege mit geringem Gewicht oder mit Rollen ist hier von Vorteil.

Darauf beim Gartenliegen-Kauf achten:


  • Lässt sich die Lehne ausreichend verstellen?

  • Wie schwer ist die Liege?

  • Sind Rollen vorhanden?

  • Wie groß ist die Liege?

  • Wo wird das Möbel im Winter gelagert?

  • Ist die Liege klappbar?

  • Lässt sie sich sich stapeln?

Aber selbst der schönste Sommer ist irgendwann einmal zu Ende. Wer nicht in eine Liege aus wetterfestem Teakholz investiert hat, muss dann über die Lagerung in der kalten Jahreszeit nachdenken. Lässt sich die Liege platzsparend zusammenklappen und problemlos übereinander stapeln, sind das eindeutige Pluspunkte für ein Modell. Sie erleichtern das Verstauen der Gartenliege und damit auch das Wiederaufbauen im nächsten Frühjahr.

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