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Wanduhren mit Design

Präzise, praktisch und schön: Wanduhren messen die Zeit, schmücken Wände und bestimmen durch ihr stetes Ticken unseren Tagesablauf. Bei den vielen Designs, von klassisch bis experimentell, gerät die Zeitanzeige beinahe zur Nebensache. Wir zeigen die wichtigsten Funktionen und die schönsten Exemplare.
Wanduhren mit Design

Wanduhr aus Marmor: "Marble Wall Clock"

In diesem Artikel
Die Technik – so ticken Wanduhren
Für jeden Raum die richtige Uhr
Von klassisch bis modern – Wanduhren für jeden Wohnstil
Fotostrecke: Wanduhren für jedes Zuhause

Wanduhren messen eines der wichtigsten Güter unseres Lebens: die Zeit. Dabei sind viele von ihnen keine reinen Zeitanzeigen, sondern Designuhren, die mit skulpturalem Gehäuse, kreativen Anzeigen und außergewöhnlichen Farben die Wand schmücken. Wanduhren bieten vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten der Zeitanzeige, mehr noch als das Handy oder die klassischen Armbanduhr. Ihre Designs reichen von klassischen Bahnhofsuhren über verspielte Gebilde in Pastellfarben bis zu exzentrischen Entwürfen. Die Wanduhr darf ruhig Aufmerksamkeit auf sich ziehen – schließlich bestimmt sie mit ihrem gleichmäßigen Ticken unseren Tagesablauf und nimmt dabei eine wichtige Rolle in unserem Alltag ein.

Die Technik – so ticken Wanduhren

Wanduhren mit Design
Wanduhr mit abgeknickten Zeiger: "On Time"

Nicht jede Uhr funktioniert nach dem gleichen Prinzip. Manche werden durch ein komplexes System aus beweglichen Rädern angetrieben, andere funktionieren rein elektronisch oder empfangen ihre Zeit über ein internationales Funksignal. Die meisten Uhren werden durch ein Quarz-Uhrwerk angetrieben, eine günstige, stabile und relativ exakte Methode, die Zeit zu messen.

Mechanische Räderuhren werden durch eine Unruh, also eine Spirale, oder durch ein Pendel angetrieben. Die daraus gewonnene Energie wird auf ein Rädersystem übertragen, das die Zeiger bewegt. Mechanische Uhren müssen regelmäßig aufgezogen werden und haben eine geringere Ganggenauigkeit als zum Beispiel Quarzuhren.

Elektronische Uhren arbeiten ganz ohne bewegliche Teile und werden mit Strom angetrieben. Elektromechanische Uhren verfügen nur über ein Minimum an Mechanik. Zu den elektronischen Uhren gehört auch die Quarzuhr.

Quarzuhren werden durch Batterien angetrieben, die durch ihre elektronischen Impulse einen Uhrenquarz zum Schwingen bringen. Anhand der Schwingungen lässt sich sehr präzise der Sekundentakt ermitteln. Quarzuhren arbeiten, abgesehen von den Zeigern, ganz ohne bewegliche Teile. Sie gehen bis zu 10.000 Mal genauer als eine gewöhnliche Räderuhr. Erst vor etwa 80 Jahren revolutionierte die einfache, präzise und günstige Technik den gesamten Uhrenmarkt und verdrängte viele traditionelle Uhrmacher.

Funkuhren sind Quarzuhren, die per Funk das ausgestrahlte Zeitsignal mehrerer synchronisierter Atomuhren empfangen. Die meisten Funkuhren im Hausgebrauch rufen einmal am Tag die aktuelle Zeit der Sendestation ab und korrigieren ihre interne Uhr entsprechend. Solange der Empfang nicht durch technische Geräte oder etwa Stahlbetonwende gestört wird, zeigen Funkuhren eine sehr exakte Uhrzeit an. Funkuhren müssen nicht gestellt oder aufgezogen werden.

Für jeden Raum die richtige Uhr

Wanduhren mit Design
Wanduhr mit gemustertem Ziffernblatt: "Harlequin"

Moderne Wanduhren warten mit vielen unterschiedlichen Funktionen auf. Je nach Raum müssen sie anderen Ansprüchen genügen. Im Arbeitszimmer zum Beispiel bietet sich eine digitale Uhr mit Datumsanzeige an. Besonders zurückhaltende Entwürfe kommen ohne Zahlen und Sekundenzeiger aus und sind damit eher für das Wohnzimmer als für die Küche geeignet. Denn in der Küche, wo es beim Backen und Kochen manchmal auf Minuten ankommt, ist eine Sekundenanzeige sinnvoll. Andere Wanduhren ticken lautlos und machen sich so ideal im Schlafzimmer. Grundsätzlich können Sie bei Wanduhren zwischen folgenden Funktionen unterscheiden:

Die analoge Anzeige: Analoge Uhren verfügen meist über zwei oder drei Zeiger, die sich fortwährend im Uhrzeigersinn bewegen und so die Uhrzeit anzeigen.

Die digitale Anzeige: Die digitalen Anzeige arbeitet nicht mit Zeigern, sondern mit Zahlen. Diese bewegen sich im Gegensatz zu der analogen Uhr nicht fortlaufend, sondern zeigen punktuell die aktuelle Uhrzeit an.

Datumsanzeige: Manche Wanduhren zeigen nicht nur die Zeit, sondern auch das aktuelle Datum. Diese Uhren eignen sich gut für Räume in denen geplant und organisiert wird, also zum Beispiel im Arbeitszimmer. Auch im Badezimmer, in dem viele Menschen in den Tag starten, ist eine Datumsanzeige sinnvoll.

Sekundenzeiger: Nicht jede Wanduhr zeigt neben Minuten und Stunden auch die Sekunden an. Vor allem in der Küche jedoch bietet sich eine sekundengenaue Wanduhr an – damit das Frühstücksei gelingt und die Nudeln al dente werden.

Lautloses Ticken: Einige Hersteller bieten Uhren an, die völlig geräuschlos laufen. Wen das Ticken der Uhr beim Einschlafen stört, der sollte über die Anschaffung einer lautlosen Uhr für das Schlafzimmer nachdenken.

Die Ganggenauigkeit: Die genaueste Uhr der Welt geht in 15 Milliarden Jahren nicht eine Sekunde falsch. Den Rekordwert dieser Atomuhr schaffen gebräuchliche Wanduhren nicht: Je nach Technik unterscheidet sich auch ihre Ganggenauigkeit. Wer auf eine besonders exakte Uhrzeit Wert legt, sollte über eine Funkuhr nachdenken: Sie empfängt die aktuelle Uhrzeit stets über Funk.

Von klassisch bis modern – Wanduhren für jeden Wohnstil

Wanduhren mit Design
Die "Clocktwo Classic" mit typografischer Anzeige

Die Uhr tickt richtig und erfüllt alle technischen Ansprüche - Jetzt kommt die Optik ins Spiel. Wanduhren funktionieren ebenso gut als Wandschmuck wie Bilder oder kleine Regale. Natürlich gibt es immer noch eine Vielzahl an klassischen Uhren, die das Design in den Hintergrund stellen und der Zeitmessung den Vorrang lassen. Beispiele hierfür sind die klassischen Bahnhofsuhren, die nicht Zahlen, sondern Striche auf dem Zifferblatt zeigen. An anderen Wanduhren haben sich die Designer so richtig ausgetobt. Die beweglichen Zeiger beispielsweise bieten viel kreativen Spielraum zur Gestaltung. Auch bei digitalen Anzeigen haben sich die Entwickler moderner Wanduhren einiges einfallen lassen, wie zum Beispiel bei der "Clocktwo", die mittels geschriebener Wörter die Zeit angibt.

Moderne Wanduhren spielen mit Materialen, Formen und Kontrasten. Trendige Exemplare sind in Beton, Schiefer und Messing zu haben. Holzuhren mit knallbunten Zeigern, auffällige Muster auf dem Ziffernblatt oder modern interpretierte Kuckucksuhren - der modernen Wanduhr sind keine Grenzen gesetzt.

Design-Uhren. Auch unter den Wanduhren gibt es sie: die Design-Klassiker. Zu Ihnen zählen zum Beispiel die Junghans-Uhren von Bauhaus-Schüler Max Bill oder die "Sunflower" von George Nelson im Stil der 50er Jahre.

 

Wanduhren mit Design
"Sunflower", entworfen von George Nelson

Große Wanduhren und Bahnhofsuhren haben die Vorstellung einer klassischen Bilderbuch-Uhr geprägt. Die bekannteste von ihnen stammt aus der Schweiz. Dort entwarf der Gestalter Hans Hilfiker seine charakteristische Bahnhofsuhr. Die Uhr von Hilfiker trägt auf dem Ziffernblatt keine Zahlen, sondern schwarze Balken, der rote Sekundenzeiger erinnert in seiner Form an den Berliner Fernsehturm. Bahnhofsuhren und große Wanduhren sind praktische und zurückhaltende Uhren, die man auch aus größerer Distanz gut ablesen kann.

Verspielt und extravagant: Die Philosophie der Zeit, die ständig rennt und doch nie erschöpft, inspiriert zu außergewöhnlichen Uhren-Entwürfen. Abknickende Zeiger, Spiegelungen und Formentfremdungen, wie bei der Uhr "Toc", gehören zu den Designs, die aus der klassischen Form - rundes Ziffernblatt und gerade Zeiger - ausbrechen. Sie irritieren mit ihrer ungewöhnlichen Form und ziehen so die Blicke auf sich.

Wanduhren mit Design
Wanduhr "Toc" in Pendel-Form

Fotostrecke: Wanduhren für jedes Zuhause

Von der modern interpretierten Kuchucksuhr bis zur Designuhr aus Beton: Unter diesen 26 Wanduhren ist für jeden Geschmack etwas dabei.