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Porzellan-Herstellung

Es gibt viele Varianten im Aussehen, bei der Qualität und der Herstellung von Porzellan. Wir haben Ihnen eine Übersicht über die Unterschiede und Begriffe zusammen gestellt.
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Porzellanmasse wird aus Kaolin, Quarz und Feldspat gemischt. Abhängig von Brenntemperatur und Mengenverhältnis der Rohstoffe unterscheidet man verschiedene Porzellanarten.

Generell wird es zweimal gebrannt und glasiert.

Porzellan ist säurebeständig, klingt hell, ist zum Teil durchscheinend, isoliert gut gegen Elektrizität und ist ein schlechter Wärmeleiter.

Porzellanarten:

Hartporzellan
Hartporzellan wird bei ca. 1.400° gebrannt und besteht aus ca. 50 % Kaolin, 25 % Quarz und 25 % Feldspat. Der hohe Kaolinanteil macht es reinweiß. Die hohe Temperatur macht es hart und zudem spülmaschinenfest.

Weichporzellan
Weichporzellan wird hingegen bei ca. 1.280° gebrannt und besteht aus nur 25 % Kaolin, dafür aber aus 45 % Quarz und 30 % Feldspat. Weichporzellan ist gegenüber Temperaturschwankungen empfindlicher als Hartporzellan und deutlich stoßempfindlicher.

Bone-China
Bone-China wird bei ca. 1.280° gebrannt, enthält statt Quarz einen hohen Anteil an Knochenasche mit Kalziumphosphat. Sie macht das zarte und dünne Material enorm dicht, fest und transparent.

Biskuitporzellan
Biskuitporzellan ist unglasiertes Hartporzellan mit einer matten Oberfläche.

Steinzeug, Steingut
Steinzeug und Steingut enthalten statt Kaolin Ton und sind deswegen nicht weiß. Steingut wird bei niedriger Temperatur gebrannt und ist, anders als Steinzeug, nicht wasserdicht, muss also glasiert werden.

Technik:

Drehen
Teller und relativ flache Schüsseln werden auf einer Gipsform gedreht. Tassen und tiefe Schüsseln werden mit drehenden Rollerköpfen in eine Negativform eingepasst. Nur noch wenige Firmen drehen heute traditionell.

Pressen
Beim isostatischen Pressverfahren wird eine Art Porzellangranulat mit 270–300 bar in Tellerformen gepresst. Der Großteil industriell hergesteller Teller wird nach diesem Verfahren gefertigt.

Gießen
Formen wie Kannen, Henkel, Figuren und Schnaupen werden mit Flüssigporzellan, auch Schlicker genannt, in Negativformen aus Gips gegossen.

Dekoration:

Foliendekor
Nasse Farbfolien mit im Siebdruck hergestellten Motiven werden aufgelegt und dann eingebrannt.

Flächendekor
Große einfarbige Flächen werden mit einer Spritzpistole als Farbfond gleichmäßig aufgetragen.

Handmalerei
Handgemalt sind heute alle Gold- und Platindekore sowie Figurinen und ein Großteil des Manufakturporzellans.

Weitere Informationen unter www.porzellanstrasse.de