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Schiebegardinen – Allrounder aus Stoff

Ganz egal ob transparent, halbtransparent oder blickdicht: Schiebegardinen sind echte Allrounder, treten in Gruppen auf und setzen jeden Raum in Szene. In langen, glatten Bahnen beziehen sie immer dort Stellung, wo man sie am nötigsten braucht. Vorhang auf für unseren Ratgeber!
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In diesem Artikel
Warum Schiebegardinen so beliebt als Schiebevorhang sind?
Anbringung, Zubehör, Bedienung
Aus welchem Material bestehen sie?
Spiel mit Farben und Mustern
Schiebegardinen einmal anders
Mehr zum Thema Rollos, Plissees und Jalousien

Bodenlange Gardinen lassen uns schnell an Großmutters schwere Vorhänge aus Samt denken. Aber mit denen hat diese Fensterdekoration nichts gemein: Schiebegardinen, diese hauchdünnen, durchdesignten Stoffbahnen, dienen als Schutz vor der Sonne oder neugierigen Blicken der Nachbarn, wirken als Raumteiler oder Wanddekoration. Kurzum, es handelt sich um wahre Allroundtalente.

Warum Schiebegardinen so beliebt als Schiebevorhang sind?

Schiebegardinen, auch Flächenvorhänge oder Paneele genannt, sind die moderne Variante früherer Gardinen. Sie bestehen aus glatten, bodenlangen Stoffbahnen in verschiedenen Breiten, sind sehr puristisch und passen dadurch perfekt zu moderner Inneneinrichtung. Außerdem ist die Bedienung extrem einfach und sie lassen sich leicht reinigen. Ein weiterer Vorteil: Bei breiten Fensterfronten, wo Rollos oder Plissees schnell unelegant oder erdrückend wirken, bieten sich tolle Gestaltungsmöglichkeiten. Transparente, halbtransparente und blickdichte Materialien können miteinander kombiniert werden, einfarbige Gardinen werden gemeinsam mit farbigen oder gemusterten Stoffen arrangiert. Das eröffnet immer wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Anbringung, Zubehör, Bedienung

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Die Schiebegardinen werden am oberen Rand an der Decke in einem Schienensystem montiert und reichen bis auf den Boden. Ihre Paneele werden mithilfe von Laufwagen in Schienen geführt und genau an die Position geschoben, wo die Sonne gerade blendet oder Sichtschutz benötigt wird. Die Bahnen werden dabei per Klettband am Wagen befestigt. Dadurch sind die Schiebegardinen besonders einfach auszutauschen und zu reinigen. Die einzelnen Stoffbahnen sind zwischen 40 und 120 cm breit und am unteren Saum mit einem Gewicht beschwert, wodurch sie stets glatt herunterhängen. Durch einen Schnurzug, einen Schleuderstab oder per Hand kann man sie unabhängig voneinander oder gemeinsam hin und her bewegen. Das Schienensystem führt bis zu fünf Bahnen hintereinander, außerdem gibt es die Möglichkeit, mehrere Schiebegardinen in einer Schiene laufen zu lassen. Dadurch ergeben sich tolle Varianten und Kombinationsmöglichkeiten, Farben und Licht erscheinen immer wieder in neuer Intensität.

Aus welchem Material bestehen sie?

Schiebegardinen können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Am häufigsten wird das japanische Washi-Papier in Milchglas-Optik verwendet. Es ist blickdicht, lässt aber dennoch viel Licht ins Zimmer. Von beiden Seiten einlaminiert, ist es außerdem einfach zu reinigen, so dass die sogenannten Japanischen Schiebegardienen äußerst alltagstauglich sind. Holzleisten, die die Paneele optisch aufteilen und ihnen zusätzliche Stabilität verleihen, machen das asiatische Flair dieser Schiebgardinen perfekt. Auch eine Polyester-Baumwoll-Mischung als Material ist denkbar, Stoffe wie Trevira CS sind schwer entflammbar, schmutzabweisend und abwaschbar. Je nach Beschichtung sind die Schiebegardinen besonders gut für Feuchträume wie das Badezimmer geeignet, andere sind in der Lage, Gerüche zu filtern und kommen deswegen gern in der Küche zum Einsatz.

Spiel mit Farben und Mustern

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Klare, geometrische Linien sind das typische Merkmal der Schiebegardine. Durch verschiedene Farbkombinationen oder Muster auf den Paneelen kann diese strenge Struktur aber aufgebrochen werden. Das Schienensystem der Schiebegardine erlaubt eine immer neue Kombination aus den hintereinander geführten Paneelen zu einem großen Flächenvorhang. Blickdichte, halbtransparente und transparente Bahnen können miteinander für den optimalen, individuell angepassten Lichtschutz sorgen. Farbkombinationen peppen die Räumlichkeiten auf, ohne zu aufdringlich zu sein. Ausgestanzte oder ausgelaserte Muster sorgen für tolle Schattenspiele.

Schiebegardinen einmal anders

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Flexibler als andere Deko macht die Schiebegardine nicht nur am Fenster eine gute Figur. Auch als Raumteiler, als optische Abgrenzung des Arbeitsplatzes oder der Garderobe oder als Ersatz für Türen von Kleiderschränken und Co. kommen sie heute zum Einsatz. Durch die blickdichte Milchglasoptik werden weiße Schiebgardinen auch als Leinwand benutzt. Praktisch: Da sich Schiebegardinen wunderbar mit einem eigenen Motiv bedrucken lassen, dienen sie Firmen neben dem Blendschutz-Effekt auch als Werbefläche, die durchs Fenster sichtbar ist.

Mehr zum Thema Rollos, Plissees und Jalousien