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Das Rollo

Ob klassisch weiß, transparent oder komplett abdunkelnd - ein Rollo ist idealer Sonnenschutz und wohnliche Dekoration zugleich.
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Ein Rollo dient an den meisten Fenstern als Sonnen- und Sichtschutz.
In diesem Artikel
Wie funktioniert das Rollo?
Das Rollo: Die richtige Bedienung
Aus welchem Material besteht das Rollo?
Das Rollo: Lichtdurchlässigkeit nach Maß
Wie reinigt man ein Rollo?

Die Zeiten, in denen ein dickes Rollo als Isolierung dienen musste, um undichte Fenster zusätzlich abzudichten, sind vorbei. Heute darf sich das Rollo auf seine Aufgabe als Sonnen- und Sichtschutz konzentrieren. Im Bad wird das Rollo bei Bedarf ruckzuck abgerollt, in der Küche schützt es vor blendenem Lichteinfall oder ungewollten Blicken der Nachbarn, das Schlafzimmer dunkelt das Rollo gar komplett ab. Ein Hoch auf die Privatsphäre!

Wie funktioniert das Rollo?

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Dank seiner großen Welle ist das Rollo eine beliebte und leicht zu bedienende Fensterdekoration: Der Stoff wird über eine Tuchwelle gewickelt und bei Bedarf abgerollt, daher der Name "Rollo". Damit das Rollo nicht hin und her pendelt, wird es durch eine Seilführung oder durch ein Gewicht am Saum auf Spannung gehalten. Das Rollo kann an Wand und Decke oder direkt auf Fenstern und Glastüren montiert werden. Da das Rollo in eingerollten Zustand etwas kahl aussehen kann, sorgt eine Kassette, die sich farblich an die Umgebung anpassen lässt, dafür, dass das Rollo "versteckt" ist. In der geschlossenen Kassette wird das Rollo vor Staub geschützt.

Das Rollo: Die richtige Bedienung

Ein Rollo kann auf verschiedene Weisen bedient werden: mit Seiteneinzugbedienung, mit Mittelbedienung, als einrastendes Modell oder mit Elektroantrieb. Das Rollo mit Seitenzugbedienung wird dabei am häufigsten benutzt, da die Bedienung sehr einfach ist: Bei diesem Rollo wird seitlich von der Welle eine Schnur oder eine Kugelkette angebracht. Durch diese lässt sich die Welle stufenlos bewegen, wodurch das Rollo hoch und herunter gezogen wird.

 

Das Rollo mit Mittelbedienung wird auch Spring- oder Schnapp-Rollo genannt. Auch bei diesem Rollo ist der Stoff um eine Welle gewickelt, allerdings ist an dieser eine Feder angebracht. Die Feder wird beim Abrollen des Rollos gespannt. Damit das Rollo unten bleibt, muss die Feder arretiert werden.

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Beim einrastenden Rollo wird der Beschwerungsstab des Rollos rechts und links in montierte Halterungen eingerastet. Ähnlich wie beim Springrollo ist die Welle mit einem Federmechanismus versehen. Dieser ist aber technisch verändert, weswegen das Rollo ständig unter Spannung steht. Einrastende Rollos werden häufig bei schrägen Dachfenstern eingesetzt.

 

Ein Rollo mit Elektroantrieb wird von einem kleinen Motor bewegt. Der Motor kann entweder durch einen Schalter oder aber per Funk mithilfe einer Fernbedienung bedient werden. Bei sehr hohen Fenstern, zum Beispiel in Bürogebäuden, wird dieses Rollo häufiger verwendet.

Aus welchem Material besteht das Rollo?

Ein Rollo kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen: Baumwolle, Polyester, Nylon, aber auch ein Rollo aus Papiergarn oder Bambus ist möglich. Damit das Rollo nicht knittert, ist der Stoff versteift. Die meisten Hersteller achten darauf, das das Rollo UV-beständig und schwer entflammbar ist. Stoff-Spezialisten wie das Unternehmen Bamberger Kaliko stellen auch ökologische Stoffe und Stoffe mit Schallschutz her. Je dichter das Gewebe des Stoffes ist, desto schwerer wird das Rollo und desto dicker ist auch die Welle im aufgerollten Zustand. Vor allem bei der Montage sollte man diese Fakten im Hinterkopf behalten.

Damit ein Rollo so gut wie möglich zu einem Zimmer passt, gibt es die Stoffe in verschiedenen Farben und Mustern. Ein farbiges Rollo setzt einen Farbakzent, ein Rollo in schlichtem, unaufdringlichem Weiß ist dezent zurückhaltend. Eine gute Alternative zum klassischen Wellen-Rollo ist übrigens das Falt- oder Raff-Rollo. Dieses weiche, stoffliche Rollo, das sich mithilfe eines Seitenzugs bedienen lässt, wird beim Hochziehen in Falten gelegt. Es wirkt im Raum eher wie eine Gardine und macht Räume wohnlich.

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Für das Rollo gibt es neben verschiedenen Materialien auch spezielle Beschichtungen. Eine Beschichtung macht den Stoff langlebig und verbessert zusätzlich das Raumklima. Für das Badezimmer wird das Rollo zum Beispiel mit einer wasserabweisenden Beschichtung überzogen. Im Schlafzimmer eignet sich ein Rollo mit einer isolierenden Schicht von außen, die es lichtundurchlässig macht. Ein Perlex-beschichtetes Rollo schützt Wohnräume oder Dachzimmer vor extremer Sonneneinstrahlung und Hitzeentwicklung, da der Stoff das Licht rückseitig reflektiert. Die bekannte Teflonschicht wirkt schmutzabweisend.

Das Rollo: Lichtdurchlässigkeit nach Maß

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Ein Rollo kann transparent, halbtransparent (lichtdurchlässig) oder komplett verdunkelnd sein. Ein transparentes Rollo lässt den größten Teil des Lichtes ins Zimmer. Durch das geschlossene Rollo kann man tagsüber gut nach außen blicken, von außen nach innen lassen sich aber lediglich Konturen erkennen. Als zuverlässiger Sichtschutz, vor allem in den Abendstunden, ist das transparente Rollo aber nicht geeignet. Ein halbtransparentes Rollo ist teilweise lichtdurchlässig. Mit ihm lässt sich eine stimmungsvolle Atmosphäre schaffen, denn dieses Rollo filtert die direkte Sonneneinstrahlung und zaubert dadurch tolle Lichteffekt in den Raum ohne zu blenden. Am Tag gewährt das lichtdurchlässige Rollo einen geringen Blick nach außen, von außen nach innen sind tagsüber und abends leichte Konturen sichtbar. Wer gar kein Licht im Zimmer haben möchte, entscheidet sich für ein abdunkelndes Rollo: Weder nach außen, noch nach innen ist ein Durchblick möglich, das Rollo leistet hundertprozentigen Lichtschutz.

Wie reinigt man ein Rollo?

Ein Rollo zu reinigen ist nicht so kompliziert, wie man zunächst denken mag. Am Rollo selber oder im mitgelieferten Pflegeprospekt stehen Pflegehinweise. Grundsätzlich kann man jedes Rollo abbürsten oder absaugen. Achten Sie dabei jedoch auf locker eingeschobene Querstäbe und den Beschwerungsstab. Versuchen Sie, direkte Berührung mit Wasser zu verhindern (Vorsicht beim Fensterputzen). Ist das Rollo waschbar, kann es direkt am Fenster am besten trocknen. Nicht auswringen! Bei gröberer Verschmutzung hilft nur ein Fachbetrieb, bzw. Raumausstatter. Oder fragen Sie in der entsprechenden Abteilung im Kaufhaus nach, auch hier kann das Rollo eventuell gereinigt werden.