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Weinregal

Wer kennt das nicht? Da hat man im letzten Frankreich-Urlaub ein idyllisches Weingut besucht und sich die ein oder andere schöne Flasche mitgebracht. Alles, was jetzt noch fehlt, ist das passende Regal. Unser Modell ist aus Holz und erinnert stilecht an eine alte Weinkiste. (Die nachfolgend aufgeführten Maße der Sperrholzbretter sind für ein Regal mit 12 Flaschen konzipiert. Wer eine größere Stückzahl unterbringen will, kann die Größe der Bretter beliebig verändern.)

Material

 


  • Hammer

  • Stahlnägel (Ø 1,3 mm)

  • Zollstock

  • Bleistift

  • Winkel

  • Akkubohrer

  • Schleifpapier

  • Raspel

  • Hand- oder Stichsäge

  • Beize

  • Pinsel

  • 6 (Kiefer-) Sperrholzplatten (4 Stück à 35 x 30 cm und 2 Stück à 35 x 40 cm)

 

Anleitung

1. Schritt: Rahmen bauen

Als erstes werden die vier gleichen Holzbretter (à 35 x 30 cm) zu einem Rahmen zusammengefügt: Dafür jeweils zwei Bretter an den Enden im 90 Grad Winkel übereinander legen und in jede Ecke einen Nagel schlagen. Ebenso mit dem dritten und vierten Brett verfahren. Die so entstandenen Winkel zu einem quadratischen Rahmen zusammen nageln. Kleiner Tipp: Ein Schlag mit dem Hammer auf die Nagelspitze verhindert, dass das Holz gespalten wird.

2. Schritt: Innere Halterung

Als nächstes werden die beiden übrigen Bretter (à 35 x 40 cm) bearbeitet. Aus ihnen soll - in Form eines X - die Halterung für die Weinflaschen werden. Dafür zunächst den Mittelpunkt jedes Brettes mit einem Bleistift markieren und dann durchbohren (Bohrer mit Ø 16 mm). Vom Bohrloch aus nun mit einem Lineal zwei Linien bis zur langen Außenkante senkrecht ziehen. Nun wird von der Außenkante entlang der Linien bis zum Bohrloch mit einer Hand- bzw. Stichsäge eingesägt. Die Sägekanten und das Bohrloch gründlich mit Schleifpapier glätten. Die beiden Platten können nun anhand ihres Schlitzes kreuzförmig ineinander gesteckt werden.

3. Schritt: Halterung in den Rahmen einpassen

Das X noch in den Rahmen, damit die Flaschen auch Halt bekommen. Da die Winkel im Rahmen den Zwischenraum zwischen den Brettern verengen, werden die Kanten mit einer Raspel spitz geschliffen. Achtung: Kontrollieren Sie zwischendurch immer mal wieder, ob das Holzkreuz schon in den Rahmen passt. Wird es zu kurz geschliffen, fehlt der feste Halt im Rahmen.

4. Schritt: Holz beizen

Zu guter letzt kommt Farbe ins Spiel: Die Beize einfach mit dem Pinsel auf das noch unbehandelte Weinregal auftragen. Ihre Farbpigmente setzten sich in das Holz und verleihen ihm Farbe, ohne dass die dekorative Struktur verdeckt wird. Es wird empfohlen in alle Richtungen - auch gegen die Faser - zu streichen, so bleibt der natürliche Look des Holzes beständig. Beize gibt es in verschiedenen Farben und in unterschiedlichen Größen. Wer sich erst einmal ausprobieren möchte, kann sie in kleineren Mengen gelöst in Tütchen kaufen und den Inhalt mit Wasser anmischen. Tipp: Je öfter man das Holz mit der Beize bestreicht, umso dunkler bzw. farbintensiver wird es.