Badmöbel

Hochglanzoberflächen, elegante Formen, edle Materialien – moderne Badmöbel machen das Badezimmer besonders wohnlich.

Badmöbel sorgen für den notwendigen Stauraum im Bad und bringen Ordnung in Utensilien wie Fön, Kosmetika und Hygieneartikel. Gleichzeitig sind Badmöbel neben den Sanitärobjekten das Herzstück des Badezimmers und damit umso wichtiger für die Gestaltung der Raumatmosphäre.
Neben dem praktischen Nutzen als Ordnungshalter bestimmen Badmöbel mit ihrer Form und ihrem Material auch den Stil des Badezimmers. Ein Bad nur in Weiß - das war einmal. Die Auswahl reicht von organischen Formen bis zu geometrischem Design. Hochwertige Materialien für Badmöbel sind Holz, Metall, Glas und weitere Naturprodukte. Edle Hölzer, aber auch Leder und hochwertiges Chrom sind hier ebenfalls keine Seltenheit mehr. Selbst Kunststoffe haben den Sprung ins hochwertige Segment der Badmöbel geschafft, da sie dank neuer Verarbeitungsmethoden eine vielfältige Formensprache für Badewanne, Schrank und Accessoires ermöglichen und so für einen wohnlichen Look sorgen.

Formen und Materialien bei Badmöbeln

Formen und Materialien bei Badmöbeln Foto: Musterring
Das Bad und somit die Badmöbel haben heute mehr Funktionen als vor einigen Jahren. Wir nutzen es nicht nur für die Körperpflege, sondern auch für Wellness, kommunikativen Austausch und Gesundheitsvorsorge. Design rückt dabei immer mehr in den Vordergrund. Durch diesen anhaltenden Trend, Badezimmer immer wohnlicher und luxuriöser zu gestalten, sind heute in vielen Bädern Sitzmöbel als Erweiterung der herkömmlichen Badmöbel zu finden. Sie lehnen sich in ihrem Äußeren zunehmend an Möbel aus dem Wohnbereich an. Nach dem Schaumbad noch ein bisschen ins Handtuch gehüllt ruhen und lesen? Ja bitte, am liebsten in einem bequemen Sessel.
Schaffen Sie sich einen schönen Platz für Entspannung, oder begeben Sie sich gleich noch weiter in Richtung Horizontale und stellen eine bequeme Liege oder ein Daybed als Badmöbel auf. Viele Menschen träumen von einem privaten Spa in den eigenen vier Wänden, einem Ort, an dem sie regenerieren können. Entsprechend sind Funktionalität und Design bei Badmöbeln kontinuierlich enger zusammengewachsen. Dabei geht es nicht nur um die Badmöbel selbst, sondern auch um den cleveren Einsatz von Materialien wie beispielsweise Holzoberflächen in Verbindung mit weißer Keramik oder um Licht, das subtil die Stimmung beeinflusst.
Foto: Duravit
Aber auch Schränke, Waschtischunterbauten und Rollcontainer – die klassischen Badmöbel – folgen dem Trend zum wohnlichen Badezimmer. Man muss in Gesamtkonzepten denken. Es geht neben dem Badmöbel schon lange nicht mehr nur um Waschtisch, Wanne und WC im Badezimmer. Ganzheitliche Konzepte orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen. Und die möchten sich zu Hause wie im Urlaub fühlen, und zwar jeden Tag aufs Neue. Dieser Wunsch nach höherer Lebensqualität steht ganz deutlich im Vordergrund aller Veränderungen im Bad.
Die Badmöbel unterscheiden sich optisch häufig kaum noch von anderen Stauraummöbeln. Auch wenn sie höheren Anforderungen hinsichtlich Verarbeitung und Material gerecht werden müssen, da sie beispielsweise hoher Luftfeuchtigkeit standhalten müssen. Aufquellen oder verziehen sollte sich beim Badmöbel nichts. Stellen Sie darum beispielsweise eine Kommode oder ein schönes Schränkchen aus anderen Wohnbereichen auf, statt alle Möbel aus einem Guss zu wählen. So erhalten Sie zusätzlich ausreichend Stauraum für Handtücher und Kosmetik. Offene Regale als Badmöbel funktionieren für Bücher, Bilder und Dekorationsobjekte wie ein Schaukasten.

So wird das Bad wohnlich:

So wird das Bad wohnlich: Foto: Burgbad
Durch eine ausgeklügelte Raumaufteilung kann man das Bad zu einem Wohnparadies machen. Darum nutzen Sie bei der Planung für Ihr Bad den ganzen Raum! Waschbecken & Co. müssen nicht unbedingt an der Wand sein. Wasserleitungen können dank Installationswänden fast überallhin verlegt werden. Eine intime Nische für das WC oder eine frei stehende Dusche mitten im Raum – kein Problem!

Die passende Beleuchtung

Nicht weniger wichtig ist ein stimmiges Lichtkonzept, um Bad und Badmöbel gebührend zu inszenieren und für eine wohnliche Atmosphäre zu sorgen. Fürs Wohnbad empfehlen sich mehrere dimmbare Lichtquellen. Sinnvoll ist eine Kombination aus verschiedenen Decken-, Wand- und Pendelleuchten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Beleuchtung am Spiegel: Das Gesicht sollte möglichst schattenfrei ausgeleuchtet werden, was mit seitlich positionierten blendfreien Lichtquellen am besten gelingt.

Badmöbel und Oberflächen aus Holz

Holz ist Natur pur, fühlt sich gut an und bringt Wärme ins Bad. Trotz der erhöhten Luftfeuchtigkeit sind auch immer öfter hochwertige Hölzer und Holzoberflächen im Bad zu finden, denn Holz vermittelt einen besonders wohnlichen Charakter. Vielfach sind es edle Tropenhölzer, wie z. B. Bangkirai oder Teak, die als Badmöbel zum Einsatz kommen, da die Hölzer schon von Natur aus eine gewisse Unempfindlichkeit gegenüber Wasser mitbringen. Leider stammen einige Tropenhölzer oft aus Raubbau.
Foto: Decor Walther
Aber auch heimische Hölzer können veredelt und für den Einsatz als Badmöbel optimiert werden. So wird aus Eschenholz durch das Erhitzen auf über 200 Grad Celsius Thermoesche für Badmöbel gewonnen. Thermoesche weist nicht nur gute Eigenschaften gegenüber Wasser auf, sondern besitzt durch die Behandlung einen angenehm warmen Braunton. So sind schöne und funktionale Badmöbel aus heimischem Holz, wie Lärche oder Thermoholz, auch ohne Lackierung oder chemische Behandlung möglich - ein zunehmend wichtiger Aspekt in Zeiten ökologischen Designs. Zudem ist es nicht nur gegen Wasser resistent, sondern auch gegen Pilze und Bakterien.
Foto: Rapsel
Beachtet man ein paar Pflegetipps, bleiben die Badmöbel lange schön. Stehende Pfützen verträgt kein Holzboden auf Dauer, deshalb sollte man Spritzer und kleine Lachen möglichst schnell trocken wischen. Von geölten Holzoberflächen lassen sich Wasserflecken durch leichtes Anschleifen und anschließendes Pflegen entfernen. Für Letzteres sowie für langfristigen Schutz eignen sich fettende Holzseifen und natürliche Öle. Diese ziehen tief ins Material ein, anstatt nur eine Schicht zu bilden. Besonders harte Hölzer eignen sich gut für den Einsatz in Bädern, weil sie besonders unempfindlich gegen Feuchtigkeit und pflegeleicht sind.
Eine klassische Alternative in Holzparkett-Optik bietet die Fliesenserie „Nature Side“ von Villeroy & Boch. Eiche und Ulme dienten als Vorbild für die matte Reliefstruktur der Feinsteinzeugfliesen. Die Fliesen sind in vier Farben und zwei Formaten erhältlich.