Walnussholz
Walnussholz gilt als das edelste einheimische Holz. Es wird daher für gehobene Innenausstattungen und Möbel verwendet und dient auch als Ersatz für Tropenholz.
Walnussholz hat sich über Vorder- und Mittelasien bis Süd-, West- und Mitteleuropa verbreitet. Werden Walnussbäume angebaut, handelt es sich hauptsächlich um strauchartige Gewächse, die zur Gewinnung der Früchte - den Walnüssen - gepflanzt werden. Vor allem in Kalifornien und Frankreich gibt es große Plantagen, in denen die Walnüsse geerntet werden. Obwohl Walnussholz sehr wertvoll ist, wird der Baum nur selten in Wäldern zur Holzgewinnung kultiviert. Das Walnussholz stammt in erster Linie von Fruchtbäumen, die auf den Plantagen gefällt werden. Als Wallnussholz bezeichnet man nur das Holz der "Echten Walnuss", während unter dem Begriff "Nussbaumholz" mehrere Nussbaumarten zusammengefasst sind.Aussehen
Die Farbe von Walnussholz kann in hellen grau- bis dunkelbraunen oder schwarzbraunen Tönen variieren. Die Maserung ist sehr belebt und zeichnet sich durch eine ausgeprägte Struktur aus, die gestreift oder unregelmäßig wolkenförmig geadert sein kann. Bei diagonalem Anschnitt bilden sich im Walnussholz zarte zungenförmige Muster in der Maserung. Die Poren sind bei Walnussholz in der Oberfläche zu erkennen. Die Fasern des Holzes können unregelmäßig verlaufen.
Eigenschaften
Vorteile
- attraktive Farbe und Maserung
- leicht zu bearbeiten
- Alternative zu Tropenholz
- heimisches Holz, daher gute Ökobilanz
Verwendung
Nachteile
- teuer
- geringe Verfügbarkeit
- nicht wetterfest





