Schwammtechnik
Mit der Schwammtechnik zaubern Sie Struktur und Bewegung auf die Wände. Wir sagen, wie die Schwammtechnik funktioniert.
Bei der Schwammtechnik bringen Sie mit einem Natur- oder Malerschwamm aus dem Baumarkt Muster andie Wände. Ob Sie die Schwammtechnik im ganzen Raum anwenden, an einer einzigen Wand oder nur an Ecken, Türen oder Fenstern, ist Geschmackssache. Farbverläufe von unten nach oben sind genauso interessant wie das Spiel mit verschiedenen Farben. Wir geben Tipps, wie die Schwammtechnik funktioniert.
Untergrund und Grundfarbe
Als Untergrund für die Schwammtechnik sind sowohl glatte als auch strukturierte Untergründe geeignet, beispielsweise normale Putze, Raufasertapeten, Press-Spanplatten oder alte, waschbeständige Dispersionsanstriche. Je glatter der Untergrund, desto einfacher lässt sich die Schwammtechnik anwenden.
Risse und Löcher sind mit geeignetem Material auszuspachteln, sandige Flächen mit Acryl-Tiefengrund vorzubehandeln. Streichen Sie die Wand anschließend mit einer weißen oder hellen wasch- und scheuerbeständigen Dispersionsfarbe, bevor es mit der Schwammtechnik los geht.
Schwammtechnik richtig anwenden
Dos and Dont’s Schwammtechnik
- Wenn Sie mit der Schwammtechnik mehrere Farben auftragen, experimentieren Sie vorher.
- Decken Sie Flächen ab, auf denen Sie die Schwammtechnik nicht anwenden wollen.
- Arbeiten Sie bei der Schwammtechnik nur mit leichtem Druck – pro Raum sollte immer nur eine Person die Schwammtechnik anwenden, um unterschiedlich starke Abdrücke zu vermeiden.
Schwammtechnik mit mehreren Farben
Je mehr Farben Sie mit der Schwammtechnik auftragen, desto eindrucksvoller und ausdrucksstärker werden die Wände. Damit der Gesamteindruck harmonisch bleibt, sollten die verschiedenen Farben einer Farbfamilie angehören. Akzente setzen Sie mit verschiedenen Farben - das erfordert allerdings sehr viel Farbgefühl und Stilsicherheit. Wichtig ist, dass Sie die einzelnen Farben trocknen lassen, bevor Sie mit der Schwammtechnik die nächste auftragen.





