Teakholz

Teakholz ist ein robustes und witterungsbeständiges Tropenholz, das sich aufgrund seiner Langlebigkeit sowohl für drinnen als auch für draußen eignet.

Foto: Uwe Dahlmann
Teakholz stammt aus Asien und kommt in den Wäldern Indiens und Burmas vor. Es zählt dort zu den wertvollsten und ältesten Hölzern. Seit über hundert Jahren wird Teakholz in Pakistan, Vietnam und Kambodscha gezielt kultiviert. Das hochwertige Teakholz wird mittlerweile auch in den tropischen Regionen Westafrikas und Südamerikas angebaut.

Als Tropenholz hat Teakholz lange Transportwege hinter sich, bevor es bei uns in den Handel kommt. Die Umweltbilanz von Teakholz ist also eher schlecht. Mittlerweile gibt es für Teakholz aus nachhaltigem Anbau allerdings Öko-Siegel, wie beispielsweise "FSC" (Forest Stewardship Council).

Aussehen

Die charakteristische Farbe von Teakholz variiert zwischen mittel- und goldbraunen Tönen. Teakholz hat eine ausgeprägte Strukturierung mit feinen, dunkelbraunen Streifen. Teilweise ist das Holz von zungenförmigen Fladern durchzogen, einer gröberen Maserung, die beim schrägen Anschnitt des Teakholz-Stammes entsteht. Wenn Teakholz regelmäßig geölt oder gewachst wird, erhält es seine ursprüngliche Farbe. Bleibt Teakholz unbehandelt, beeinflusst das die Lebensdauer kaum. Es bildet sich mit der Zeit lediglich eine dünne graue oder silberne Patina.

Eigenschaften

Vorteile von Teakholz

  • witterungsbeständig
  • hohe Festigkeit
  • robust
  • resistent gegen äußere Einflüsse
  • verzieht sich nur minimal
  • attraktive Maserung

Die Oberfläche von Teakholz fühlt sich leicht ölig an, da Teakholz reinen Kautschuk enthält. Gegenüber Pilzen, Insekten und Chemikalien ist Teakholz besonders resistent. Die Stamm- und Holzqualitäten werden bei Teakholz stark vom Standort und Alter des Baumes beeinflusst. In seiner Härte, Festigkeit und Dichte weist Teakholz ähnliche Eigenschaften auf wie Eichenholz. Teakholz ist behandelt auch in feuchten Umgebungen einsetzbar und witterungsbeständig. Im Gegensatz zu anderen Hölzern mit ähnlichen Qualitäten hat Teakholz ein geringes Gewicht. Teakholz verformt sich kaum und erhält seine Dimensionen auch bei wechselndem Klima.

Verwendung

Nachteile von Teakholz

  • relativ teuer
  • schlechte Umweltbilanz

Teakholz ist langlebig und widerstandsfähig gegen äußere Einflüsse. Für Gartenmöbel ist Teakholz daher ideal. Dank seiner Festigkeit und Härte dient Teakholz auch als Bodenbelag für drinnen und draußen. Aufgrund seiner ästhetischen Qualitäten werden aus Teakholz auch Sitzmöbel, Zierleisten und Paneele gemacht. Da Teakholz sich kaum verzieht, eignet es sich hervorragend für Rahmenkonstruktionen, Fenster und Türen. Außerhalb des Wohnbereichs wird Teakholz im Boots- oder Konstruktionsbau verarbeitet.