Das Heizen mit einem Ofen hat nicht nur einen nostalgischen Reiz: Die Ofen-Wärme ist behaglicher als die einer herkömmlichen Zentralheizung.

Foto: Uwe Dahlmann
Ein Ofen dient der Erzeugung von Wärme. Man kann ihn mit Holz, Gas oder Öl betreiben. Bevor man den Ofen im 19. Jahrhundert aus Metall baute oder mit Kachelöfen heizte, wurde der Ofen aus Lehm hergestellt. Öfen aus Lehm wurden zum Backen von Brot und zum Heizen der Wohnräume genutzt.

Mitte des 19. Jahrhunderts begann die Herstellung von Öfen eine eigene Industrie zu werden. Bis dahin konnte sich nur die reiche Bevölkerung einen Ofen leisten. Ein Ofen war ein Einzelstück, das teuer in der Anschaffung war. Öfen gab es hauptsächlich in Burgen, Schlössern und Kirchen. Mit der Industrialisierung wurden Öfen preiswerter, so dass sich auch normale Bürger einen Ofen leisten konnten. Nach und nach wurde der Ofen durch die Heizung abgelöst.
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Noch heute werden Öfen genutzt: in der Industrie, beispielsweise zur Gewinnung von Metallen, die in der Regel geschmolzen werden. Außerdem müssen Dachziegel, Keramik, Töpferwaren und Glas in einem Ofen gebrannt werden. Im Privathaushalt kommt der Ofen nach wie vor zum Heizen zum Einsatz. Das Heizen mit einem Ofen hat etwas Nostalgisches. Außerdem verbreitet ein Ofen eine besonders behagliche Wärme verglichen mit einer Zentralheizung.