Laminat
Holzfußböden sind beliebt, können aber teuer und nicht überall verlegbar sein. Es gibt eine preisgünstige Alternative – Laminat.
Der Bodenbelag Laminat setzt sich aus einer Trägerschicht, meist MDF-Platten, und einer Dekorschicht zusammen. Die Oberfläche wird in der Regel mit Melaninharz versiegelt. Alle Schichten werden unter hohen Temperaturen und Druck zusammen gepresst, was das Laminat so strapazierfähig macht.Als Erfinder des Laminats gelten die Nordeuropäer, wobei Deutschland und Österreich heute noch an der Spitze der Laminat-Produktion stehen. Mitte der 80er Jahre eroberten dann die ersten Dielen mit hellen Holznachbildungen den Rest Europas.
Strapazierfähiger Bodenbelag
Vorteile von Laminat
- stoß- und rutschfest
- strapazierfähig
- pflegeleicht (nicht zu feucht wischen)
- schwer entflammbar
- geeignet für Fußbodenheizung
- günstig
- in Eigenregie verlegbar
Laminat-Kauf: Das sollten Sie beachten
Nachteile von Laminat
- nicht abschleifbar
- nur bedingt für Nassbereich geeignet
- gibt Trittgeräusche wieder
- Trittschalldämmung erforderlich
Da Laminat recht trittlaut ist, empfielt sich, zusätzlich eine Trittschalldämmung zu verlegen. Hierfür eignen sich spezielle Folien oder Trittschallplatten aus Schaumstoff oder Kork. Diese ebnen zugleich den Boden, müssen aber vor dem Laminat eigens verlegt werden. Einfacher geht es mit Laminat, bei dem die Dämmung schon fest mit dem Paneel verklebt ist.
Neue Dekore und Oberflächen
Spezielle Laminat-Beschichtungen sollen außerdem eine statische Aufladung durch den Bodenbelag verhindern, und eine neue Imprägnierung kann sogar vor Wasser schützen. In Verbindung mit einem speziellen Polyurethankleber und Gummiprofilen zwischen den Paneelen kann nun auch im Badezimmer Laminat verlegt werden.
Besonders geeignet für:
- beanspruchte Böden
- kleinen Geldbeutel











