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Bodenkissen

Bodenkissen können als klassische Poufs, als Polsterhocker oder selbst als Sitzsack auftreten – was die Bodenkissen unterscheidet und wo die pfiffigsten Modelle zu finden sind.
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In diesem Artikel
Bodenkissen - die praktischen Allrounder
Diese Bodenkissen gibt es:
Die Füllung macht's: Was drin ist im Bodenkissen
Bodenkissen: Tipps für den Kauf
So pflegen Sie Ihre Bodenkissen:
Bodenkissen im Kinderzimmer

Bodenkissen - die praktischen Allrounder

Ob sehr groß oder platzsparend klein, quadratisch, rund, kuschelweich oder formstabil wie ein klassischer Pouf oder Polsterhocker - Bodenkissen sind so vielseitig wie kaum ein anderes Wohn-Accessoires aus Textil oder Leder. Sie sind dekorativ und sorgen für bequemen und unkonventionellen Sitzkomfort in Bodennähe.

Praktisch: Wenn Gäste kommen und das Sofa nicht ausreichend Sitzplätze bietet, sind Bodenkissen oder Sitzkissen eine ideale Sitzgelegenheit für zwischendurch. Und sie haben Tradition: Bodenkissen, Sitzwürfel und Sitzsack sind seit den späten 1960er Jahren Kult, da sie sich dem Körper durch ihr weiches Material individuell anpassen und nicht so steif und formell wirken wie klassische Sessel oder Stühle.

Diese Bodenkissen gibt es:

Bodenkissen haben - anders als beispielsweise Sofakissen - mehr als einen dekorativen Charakter. Sie dienen als stützende Unterlage und bieten im besten Falle für mehrere Stunden bequemen Sitzkomfort . Heute findet man sie in unzähligen Variationen und Stilen. Das sind die drei wichtigsten Arten:


  • 1. Das Bodenkissen in seiner herkömmlichen Form ist dem klassischen Sofakissen nicht unähnlich. Es ist meist etwas größer, fester gepolstert und bringt einen strapazierfähigeren Bezug mit, als die Brüder und Schwestern von der Polstergarnitur. Das klassische Bodenkissen ist aus Filz oder mit einem samtigen Stoff bezogen, manchmal stapelbar und dabei stets zur Hand, wenn Sitzplätze knapp sind. Dabei ist es rund, oval oder rechteckig. Von Hand genäht oder von der Stange. Es gilt wie so oft in der Welt des Wohnens: Erlaubt ist, was gefällt.
  • 2. Der Pouf ist eine stabile Alternative zum klassischen Sitz- oder Bodenkissen. Mit seinen kompakten Maßen und der formstabilen Füllung aus Kunststoffkugeln oder festen Naturfasern erinnert er an den klassischen Polsterhocker. Bodenkissen in Pouf-Form gibt es in verschiedenen Variationen: aus Leder, Kunststoff oder mit Textilbezug. In leuchtenden Farben und farbenfrohen Mustern oder zurückhaltend in dezenten Naturtönen. Als niedriger Pouf, beispielsweise mit gehäkeltem Bezug, macht sich ein solches Sitzkissen toll im Kinderzimmer.
  • 3. Sehr große Bodenkissen oder Sitzsäcke sind ideal, wenn man es sich dauerhaft auf dem Boden gemütlich machen und beispielsweise auf ein Sofa verzichten möchte. Ein Sitzsack passt sich unabhängig von Größe und Gewicht jeder Position an, ist dabei allerdings auch weniger variabel als die kleineren Kissen-Ausführungen. Er nimmt schlicht sehr viel Platz in Anspruch. Eine Lösung für zwischendurch ist der Sitzsack daher nicht.

 

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Wie flache Flusskiesel: Bodenkissen vom französischen Textil-Label Casadeco.

Die Füllung macht's: Was drin ist im Bodenkissen

Als komfortables und edles Füllmaterial für Kissen gelten Federn und Daunen. Für Bodenkissen sind sie allerdings nur bedingt geeignet. Das feine Material ist nicht fest genug, um beim Sitzen auf dem Boden ausreichend Stabilität zu bieten. Bodenkissen mit Schaumstoff-Inlet sind dagegen die stabilsten ihrer Gattung. Sie geben Halt und sind dadurch als Sitzgelegenheit bestens geeignet. Ihr pflegeleichtes und langlebiges Innenleben schnellt stets in seine ursprüngliche Form zurück.

Ähnliches gilt für Bodenkissen mit Kunststoffkugeln: aus Styropor zum Beispiel. Die sind im Inneren von fast allen Sitzsäcken und vielen Bodenkissen zu finden. Ihr Vorteil: Sie passen sich jeder Bewegung des Körpers optimal an. Bodenkissen, die mit Kunststoffflocken befüllt sind, besitzen ähnliche Eigenschaften. Praktisch: Da das Material etwas formstabiler ist, als das zuvor genannte, können Bodenkissen fester gestopft oder luftig befüllt werden. Bei Herstellern von hochwertigen Bodenkissen ist deren Härtegrad zudem oft frei wählbar.

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Im Sommer zaubern Bodenkissen mit strapazierfähigem Bezug eine Prise Wohnlichkeit in Garten oder Park - und wir fühlen uns beim Picknick gleich ein bisschen mondäner. Die hier gezeigten Bodenkissen in kühlen Blautönen sind von Ikea.

Bodenkissen: Tipps für den Kauf


  • 1. Lounge-Atmosphäre entsteht mit großen Bodenkissen und Sitzsäcken. Wer genug Platz hat, kann Sitzsack und Bodenkissen kombinieren. Trotzdem: Nicht jede Wohnung ist riesig! Wenn sie zu zweit auftreten, fressen sie extrem viel Platz. Daher schätzen Sie den vorhandenen Platz im Wohn- oder Kinderzimmer lieber realistisch ein. Besser noch: Messen sie die fragliche Fläche aus. Bodenkissen machen keinen Spaß, wenn man bei jedem Schritt im Wohnraum über sie stolpert.
  • 2. Möchten Sie Ihre Bodenkissen im Garten verwenden oder haben Sie Haustiere und Kinder, sollte der Bezug waschbar sein oder sich zumindest unkompliziert mit Wasser und Seife reinigen lassen. Abnehmbare Bezüge sind hier besonders praktisch. Nehmen Sie die Pflegeeigenschaften vor dem Kauf unter die Lupe. Auch das Material spielt eine Rolle: Sitzkissen aus Kunstfasern sind nicht so angenehm auf der Haut wie solche aus Baumwolle, Merino oder Leinen - unter Umständen aber widerstandsfähiger.
  • 3. Wünschen Sie sich Bodenkissen als tägliche Sitzgelegenheit oder als Stuhlersatz wenn Gäste kommen? Trifft letzteres zu, so überlegen Sie sich schon vor dem Kauf, wo sie die zusätzlichen Bodenkissen lagern möchten. In einer Truhe, im Schrank, der Abstellkammer oder im Keller?
  • 4. Natürlich beeinflussen das persönliche Budget und das Platzangebot zu Hause die Wahl von Bodenkissen. Dazu ist Accessoire-Kauf aber auch immer eine Geschmacksfrage: Mögen Sie Möbel- und Accessoires lieber verspielt oder minimalistisch? Farbenfroh oder lieber monochrom? Es schützt vor Fehlkäufen und spart manchmal viel Geld, wenn man sich über die wichtigsten Fragen schon vor dem Gang ins Fachgeschäft klar geworden ist.

 

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Schön schräg: Surrealistische Bodenkissen "Colorstones" von Smarin.

So pflegen Sie Ihre Bodenkissen:

Bodenkissen haben oft engen Kontakt zum Körper, leiden unter abfärbenden Jeansstoffen und verschmutzen im Alltag durch Krümel, Staub und schmutzige Kinderfinger. In allen Bodenkissen, die länger in Gebrauch sind, leben Hausstaubmilben. Damit diesen Schimmelpilze keine Gesellschaft leisten gilt: Regelmäßig gut lüften ist wichtig. Nur so kann gespeicherte Feuchtigkeit wieder entweichen. Durch gründliches Aufschütteln und in Form ziehen, bleiben Bodenkissen lange schön.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Bezüge Ihrer Bodenkissen abziehbar und möglichst waschbar sind. Baumwolle, Leinen, die meisten Polyester und Mikrofasern können mit Feinwaschmittel in der Waschmaschine gewaschen werden. Wollfilzstoffe dagegen, die nicht in die Maschine dürfen, lassen sich vorsichtig abbürsten oder mit milder Seifenlauge reinigen. Gehäkelte Wollbezüge ertragen eine Wäsche im Wollprogramm der Maschine meist mit Fassung. Im Zweifel stets das Pflege-Etikett des Bezugs prüfen oder beim Hersteller anfragen.

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Bodenkissen von Oliver Furniture mit hellblauem Streifenbezug für das Kinderzimmer.

Bodenkissen im Kinderzimmer

Mit Bodenkissen lässt sich im Kinderzimmer wunderbar lümmeln, immer wieder neue Sitzecken erschaffen und herrlich entspannen. Großer Vorteil von Bodenkissen: Sie sind beinahe unendlich variabel, schnell von einer Ecke des Kinderzimmers in die nächste getragen, zumeist einfach zu reinigen und nehmen nicht so viel Platz weg, wie eine herkömmliche Kinder-Sitzgruppe.

Bodenkissen für Kinder gibt es als stapelbare Schaumstoffwürfel mit Textilbezug nach Wahl, Pouf mit kunterbuntem Häkelbezug, größeres, meist ausklappbares Matratzenkissen oder Sitzsack im Kinderformat.