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Regalsystem "Mortaise" von Yota Kakuda

Zwar gibt es in Japan eine ganze Reihe anspruchsvoller Möbelhersteller; die meisten beschränken sich aber auf den heimischen Markt und sind in Europa kaum vertreten. Die renommiertesten japanischen Designer arbeiten daher auch – oder sogar größtenteils – für europäische Firmen. So auch Yota Kakuda, der für Ligne Roset eine ganze Möbelserie entworfen hat, die ihren japanischen Ursprung nicht leugnet: Die Vierkanthölzer aus Eiche sind nach traditionellem Vorbild mit hölzernen Zapfen verbunden und lassen sich je nach Bedarf zu Nachttisch, Regal oder Konsole zusammenfügen – eine raumsparende Lösung aus einem Land, in dem Wohnraum knapp bemessen ist. Und eine typische Herangehensweise für das junge japanische Design, das die handwerklichen Traditionen der Heimat erforscht und für zeitgemäße Formen nutzbar macht.

Design: Yota Kakuda
Hersteller: www.ligne-roset.de
Preis: ab ca. 435 Euro


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Teekanne "Trape" von Kinto

Kinto gehört zu jenen japanischen Designherstellern, deren Produkte allmählich auch den Weg in europäische Läden finden. Und das ist gut so, denn bei Kinto findet man vieles, was das Zuhause schöner macht, ohne groß aufzufallen: Geschirr, Tassen, Kannen oder Vorratsbehälter in erdigen Farben und schlichten Formen, die von japanischen Traditionen inspiriert sind und mit cleveren Details die Brücke in die Gegenwart schlagen. Eines der schönsten Beispiele: die Kanne "Trape" mit ihrer sympathisch rundlichen Form.

Design: Yota Kakuda
Hersteller: www.kinto.co.jp, zu bestellen beispielsweise bei www.95percentshop.co.uk
Preis: ca. 39 Euro


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Garderobe "Rokumaru" von Nendo

Spätestens seit den Mailänder Möbelmessen der letzten Jahre gilt Oki Sato als Japans kommender Designstar. Unter dem Namen Nendo – auf Deutsch "Knete" – entwirft Sato, der 1977 in Toronto geboren wurde und in Tokio studiert hat, auch für europäische Hersteller wie Cappellini oder Moroso. Typisch für ihn: filigrane Formen, helle Farben, experimentelle Materialien. Geradezu handwerklich wirkt dagegen die Garderobe "Rokumaru", deren sechs Arme und drei Beine bei De Padova ganz traditionell aus massiver Eiche gefertigt werden.

Design: Oki Sato / Nendo
Hersteller: www.depadova.it
Preis: ca. 660 Euro


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Möbelserie "Hiroshima" von Naoto Fukasawa

"Kinder zeichnen von allein das Archetypische; für Designer ist gerade das besonders schwer" – mit diesem Satz hat Japans Design-Großmeister Naoto Fukasawa einmal seinen eigenen Designanspruch formuliert. Mit der Möbelserie "Hiroshima" löst er ihn auf die schönste Weise ein: Die Stühle, Tische und Sessel sind mit großer Handwerkskunst gefertigt und mit frischem Strich gezeichnet, wirken aber doch seltsam vertraut, so als seien sie schon immer dagewesen. Hergestellt werden sie von Maruni, einem traditionsreichen Möbelbauer, für den auch schon europäische Designer wie Jasper Morrison entworfen haben.

Design: Naoto Fukasawa
Hersteller: www.maruni.com, zu bestellen beispielsweise bei www.ruby-designliving.de
Preis: auf Anfrage


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Geschirr "Colour Porcelain" von 1616 Arita

Japanische Designer entwerfen oft für europäische Firmen, aber auch andersherum bringt die Zusammenarbeit zwischen Ost und West immer wieder Schönes hervor. So hat das niederländische Duo Scholten & Baijings für den traditionsreichen Porzellanhersteller 1616 Arita eine Geschirrserie entworfen, die das Beste beider Welten verbindet: Filigrane, fernöstlich schlichte Teller, Schüsseln und Schalen treffen hier auf den Mix aus sanften Pastelltönen und akzentuierten Leuchtfarben, wie er für Scholten & Baijings charakteristisch ist.

Design: Scholten & Baijings
Hersteller: www.1616arita.jp, zu bestellen beispielsweise bei www.thomaseyck.com
Preis:z. B. kleiner Teller ca. 22 Euro, tiefer Teller farbig ca. 54 Euro


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Hocker "Torii" von Karimoku New Standard

Auf den ersten Blick erinnert dieser archaisch anmutende Hocker an einen einfachen Melkschemel, wie man ihn auch aus Europa kennt. Sieht man aber genauer hin, entdeckt man die Unterschiede: Die Silhouette mit den schräg gestellten Beinen und dem schlanken Sitzbrett ist von den Torbögen traditioneller Shinto-Schreine inspiriert, und die einzelnen Teile aus japanischem Ahorn sind so fein geschnitzt, dass sie sich millimetergenau ineinanderfügen. Der Hocker ist Teil einer ganzen Möbelserie und wird bei Karimoku gefertigt, einem Traditionsunternehmen, das schon seit 1940 hochwertige Holzmöbel herstellt.

Design: Satoshi Seto, Takahiko Fujimori
Hersteller: www.karimoku-newstandard.jp, zu bestellen beispielsweise bei www.connox.de
Preis: ca. 265 Euro


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Sofabank "Lin Bench" von Leif.designpark

Die schlichte Form mutet fast skandinavisch an, aber der Möbeltyp ist uns Europäern kaum vertraut: eine Sofabank, bequem gepolstert, aber schlank gebaut und eher zum Sitzen als zum bequemen Lümmeln gemacht. Den integrierten Blumentopf hat das Tokioter Designstudio Leif.designpark als originelle und durchaus funktionale Erweiterung hinzuerfunden – es gibt aber auch eine klassische Version ohne Topf. Vertrieben wird "Lin bench" vom portugiesischen Hersteller De la Espada.

Design: Leif.designpark
Hersteller: www.delaespada.com
Preis: ca. 1.434 Euro


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Tisch "Element" von Tokujin Yoshioka

Zeichenhaft klar und radikal reduziert: Tokujin Yoshiokas Tisch "Element" ist ein echtes Design-Statement, das mit dem Raum spielt – und selbst viel Raum einfordert, um zu wirken. Dass Tokujin Yoshioka seinen Entwurf als Hommage an die Natur verstanden wissen will, erschließt sich erst beim Blick auf die Details: So spannt sich die freistehende Stütze zwischen Platte und Fuß wie zwischen Himmel und Erde; die Form des schräg stehenden Parallelogramms ist an kristalline Strukturen angelehnt, wie sie bei Quarzen und anderen Mineralien auftreten.

Design: Tokujin Yoshioka
Hersteller: www.desalto.it
Preis: Auf Anfrage


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Wandleuchte "Dish of Light" von Kouichi Okamoto

Bei Kouichi Okamotos Leuchtenserie "Dish of Light" trifft eine avantgardistische, zeichenhafte Form auf japanische Traditionen der Metallverarbeitung. Der runde Teller, der an einen kleinen Gong erinnert, verbirgt die Glühlampe und reflektiert das Licht zurück zur Wand: So dient die Leuchte nicht nur als ungewöhnliches Wandkunstwerk, sondern auch als angenehm indirekte Lichtquelle. Das Label mit dem unaussprechlichen Namen Kyouei versendet übrigens auch nach Deutschland.

Design: Kouichi Okamoto
Hersteller: www.kyouei-ltd.co.jp
Preis: ca. 631 Euro


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CD-Player und Wecker von Muji

Geht es um japanisches Produktdesign, ist Muji in Europa die erste Adresse. Kult wurde die Marke, die in ihren Läden schlicht-schöne Alltagsdinge zu fairen Preisen verkauft, mit ihrem bewusst anonymen Designansatz: Dass Naoto Fukasawa als Mastermind hinter Muji steckt, war lange Zeit nur Insidern bekannt; auch dass bekannte Designer wie Jasper Morrison für die Marke gearbeitet haben, weiß man inzwischen – nicht aber, welche Produkte sie entworfen haben. Das bekannteste Muji-Produkt: der CD-Player für die Wand, der per Zug am Stromkabel gesteuert wird und die rotierende Scheibe zum Wandschmuck macht. Fast schon ein Klassiker – und ein echter Fukasawa, wie man inzwischen weiß.

Design: Naoto Fukasawa
Hersteller: www.muji.de
Preise: CD-Player ca. 185 Euro, Wecker ca. 29 Euro


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