• CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER
  • CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER

Einrichten mit hellem Holz

Helle Hölzer wie Esche und Eiche, Buche und Kiefer sind wieder da. Hier kommen fünf Beispiele für helles Holz - mit schönen Produkten, Tipps zum Kombinieren und zur Pflege.

1. Helles Holz frei kombinieren

Wer helles Holz als gestalterische Klammer wählt, kann bei Möbeln guten Gewissens verschiedene Stilrichtungen und Holzarten kombinieren, ohne dass es unruhig wird. Do-it-yourself-Tipp: eine Wandverkleidung aus Holz. Dazu im Baumarkt Kiefernsperrholzplatten mit schöner Maserung aussuchen und nach Maß zuschneiden lassen. Die Platten mit Montage- oder Heißkleber an der glatten, gestrichenen Wand anbringen, dabei eine etwa einen Zentimeter breite Fugen frei lassen.

Einrichten mit hellem Holz

Im Bild:

2. So wirkt helles Holz gemütlich

Was haben die Stehleuchte "Sophie" und das Sideboard "Ottawa" gemeinsam? Sanft gerundete Formen aus edlem Holzfurnier. Das geschälte Holz hat eine besonders sinnliche Haptik. Der Clou: Der Lampenschirm ist innen lackiert, wahlweise in den Trendfarben Pink, Senfgelb oder Opal, wodurch "Sophie" ein warmes gestreutes Licht erzeugt. Wenn sich dann noch der handgeknüpfte Teppich "Lucky" aus gezwirnter neuseeländischer Wolle hinzugesellt, ist die Szenerie wie geschaffen für einen gemütlichen Leseplatz auf dem Boden.

Einrichten mit hellem Holz

Im Bild:

3. Lebhafte Maserungen kombinieren

Am besten kommt die Oberfläche von Holz zur Geltung, wenn es nicht lackiert ist. Und weil Natur und Natur immer zusammenpassen, lassen sich auch unterschiedliche Holzarten gut kombinieren – solange es nicht zu viele werden. Die fein gedrechselten dünnwandigen Dosen "Container", entworfen vom Kölner Designer Eric Degenhardt, sind aus Esche; das Spielhäuschen "Arch:You" ist aus Eiche und die selbst gebaute Box aus Kiefernsperrholzplatten. Nur die Vase schlägt aus der Art: Sie ist aus bemalter Keramik und ein Sammlerstück.

Einrichten mit hellem Holz

Im Bild:

4. Zum Selberbauen: Wandregal aus hellem Holz

Das DIY-Regalbord, das hier so massiv daherkommt, ist eine Mogelpackung: Es besteht nicht aus gestapelten Brettern, sondern ist innen hohl. Und so wird’s gemacht:
1. Kanthölzer zu einem Brett zusammenleimen.
2. Ein Kantholz seitlich versetzt unter das Brett leimen.
3. Weitere Kanthölzer zusägen und versetzt darunterleimen.
4. Darunter wieder ein einzelnes Kantholz setzen.
5. An der Wand ein Kantholz andübeln, das als Halterung dient.
6. Das Regalbord an der Halterung festschrauben.

Einrichten mit hellem Holz

Im Bild:


  • Wandregal aus Kanthölzern, selbstgebaut (siehe oben)

  • Stuhl "J 110", ca. 220 Euro, www.hay.dk über
  • Tischleuchte "Wood Lamp", ab ca. 150 Euro, www.found4you.de

  • Hocker "Todd", ca. 140 Euro, www.habitat.de

  • Wandfarbe 04.015.02,

5. Beistelltisch und Accessoires aus hellem Holz

Das elegante Beistelltischchen, das die Designer Nik Back und Alexander Stamminger für ihr Label Maigrau entworfen haben, heißt "Even", ist dabei aber gar nicht so gerade, wie der englische Name suggeriert. Die obere Fläche wurde in zwei Richtungen um 15 Grad verschoben – ein kleiner Trick, der aus einer einfachen Quaderform einen interessanten geometrischen Köper macht, genauer gesagt: ein Parallelotop. Aber keine Angst: Was darauf steht, rutscht nicht ab. "Even" gibt es quadratisch und rechteckig, in drei Größen und verschiedenen Edelfurnier-Oberflächen, die auch in der Gruppe eine gute Figur machen.

Einrichten mit hellem Holz

Im Bild:

Helles Holz pflegen und reinigen

Je heller, desto empfindlicher gegen Flecken? Was bei Textilien zutrifft, gilt für Holz nicht unbedingt. Entscheidend dabei: die Oberfläche. Helles Holz wird meist entweder mit einer klaren Lackschicht versehen, geölt, gelaugt oder gewachst.

Lackierte Oberflächen sind zwar pflegeleicht und lassen sich leicht mit einem feuchten Tuch reinigen, zeigen sich aber empfindlich gegenüber Kratzern. Widerstandsfähige Lackierungen, die durch wiederholtes Schleifen und Lackieren entstehen, sind zwar aufwändig, sollten bei hochwertigen Möbeln aber selbstverständlich sein. Entsteht doch mal ein kleiner Kratzer, betupft man ihn mit einem Essig-und-Öl-Mix (1:1), danach wird poliert. Größere sind jedoch ein Problem: Die kriegt man nur wieder weg, wenn man das Möbelstück aufarbeiten lässt.

Helles Holz, das geölt, gewachst oder gelaugt ist, bleibt offenporiger als lackiertes Holz. Es ist deshalb zwar auch fleckanfälliger, dafür lassen sich Flecken und kleine Schäden durch Schleifen und eine Nachbehandlung mit dem entsprechenden Pflegemittel wieder reparieren. Weiterer Vorteil: Das Holz kann atmen – und gerade bei hellem Holz kommt die natürliche Struktur und Anmutung des Naturmaterials so erst richtig zur Geltung.

So bleibt helles Holz schön hell

Farbveränderungen sind ein natürlicher Prozess: Dunkles Holz wird mit der Zeit heller, helles dunkelt nach. Entgegenwirken kann man dem, indem man das Holz gleichmäßig dem Licht aussetzt und Gegenstände nicht lange an derselben Stelle liegen lässt. Helle Weichhölzer wie Kiefer und Tanne verändern die Farbe am schnellsten.

Um einen hellen Ton zu bewahren, werden manche Hölzer vor der Verarbeitung chemisch gebleicht oder, ökologisch sinnvoller, mit einem pigmentierten Öl behandelt. Ganz verhindern kann man Farbveränderungen jedoch nur, indem man die Möbel vor Sonnenlicht schützt.

Leseempfehlung: