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Trendwohnungen leihen

Dank Portalen wie Airbnb, Wimdu oder 9flats.com fühlen sich Reisende heute im Ausland wie Einheimische und übernachten in angesagten Vierteln in tollen Wohnungen zum kleinen Preisen.
Trendwohnungen leihen
In diesem Artikel
Wohne lieber ungewöhnlich
Individualität statt Massentourismus
So funktionieren Airbnb, Wimdu oder 9flats
Vertrauen ist gut, Kommentare sind besser
Die verschiedenen Portale im Überblick

Genevieve in New York, Henk aus Amsterdam oder auch Susan aus London – und noch viele, viele mehr: Sie alle gehören zur großen Familie der neuen Internet-Gastgeber. Denn anstatt ihre Unterkünfte als klassisches Bed & Breakfast anzubieten, haben sie auf speziellen Online-Portalen ein Profil angelegt, um so ihre privaten Räume mit Gästen aus aller Welt teilen zu können. Mit wenigen Klicks sind so Gästezimmer oder auch ganze Apartments in vielen Trendmetropolen ganz einfach zu mieten.

Wohne lieber ungewöhnlich

Natürlich ist ein schönes Hotelzimmer etwas Tolles – vor allem, wenn es mit schicken Designmöbeln eingerichtet ist. Doch wenn es darum geht, Stadt und auch Leute kennenzulernen, führt kein Weg an Einheimischen vorbei. Und da kommen Portale wie Airbnb, Wimdu oder 9flats.com ins Spiel. Sie machen seit einigen Jahren – ob als Handy-App oder klassische Website – üblichen Zimmervermietungen oder auch Hotels gehörig Konkurrenz. Zusammen haben die drei mehr als 835.000 Unterkünfte im Programm.

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In fremde Wohnungen sehen und an schönen Orten wohnen - Airbnb macht es wie hier in Sydney möglich.

Die Spannbreite reicht dabei vom New Yorker Loft in Soho über ein typisches Townhouse in London bis zum WG-Zimmer in Berlin-Kreuzberg. Sogar Schlösser, umgebaute Zirkuswagen, Baumhäuser und exklusive Ferienvillen mit Pool werden für Gäste zur Verfügung gestellt. So kann jeder selbst entscheiden, wie und für welchen Preis er wohnen möchte. Denn ein Vorteil liegt beim Wohnen von privat ganz klar auf der Hand: Es öffnet nicht nur die sonst verschlossenen Haustüren zu privaten Wohnwelten, sondern ist natürlich auch günstiger als ein Hotelzimmer oder gar eine ganze Ferienwohnung in einer angesagten Metropole.

Individualität statt Massentourismus

Gespartes Geld macht sich in jeder Urlaubskasse gut. Viel wertvoller ist es jedoch, Einheimische aus der Stadt kennenzulernen, in die man reist. Denn nicht jeder traut sich, allein in ein Café zu gehen oder sogar andere direkt anzusprechen, um einen tollen Sightseeing-Tipp zu erhalten. Und hierbei helfen die privaten Vermittlungen gerne weiter, die sich daher mit Claims wie "Travel like a Local" (Reisen wie ein Einheimischer) schmücken.

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Dank der Gastgeber lernt man sein Urlaubsziel ganz individuell kennen.

Denn der Kontakt mit dem Gastgeber ist nicht nur zufällig, sondern gewünscht. So passiert es oft, dass man sich wenigstens an einem Tag seiner Reise auf einer Tour mit seinem Gastgeber durch die Umgebung wiederfindet. Tolle Geheimtipps – die später zu den bleibenden Erlebnissen eines Städtetrips gehören – sind beinahe schon Standard bei dieser Reiseform. Sei es der wohnzimmergroße New Yorker Jazzclub in Greenwich Village, der ausgefallene Designladen in Londoner Stadtteil Shoreditch oder eben das traditionelle Alt-Wiener Kaffeehaus an der Ringstraße. Immer wissen die Gastgeber die eine oder andere Adresse, die es zu entdecken gilt – und die sich im Gegensatz zu so manchem, was der Reiseführer empfiehlt, auch wirklich lohnt.

So funktionieren Airbnb, Wimdu oder 9flats

Statt beim Hotel am Ende seines Aufenthaltes erst zu zahlen, muss man bei nahezu allen Portalen mit Vorkasse rechnen. Wichtig dabei: Ohne Kreditkarte oder Online-Zahlungsverkehr wie Paypal läuft so gut wie nichts. Dafür haben viele Anbieter wie Wimdu einen Treuhandservice. Das gezahlte Geld wird dem Gastgeber so erst 24 Stunden nach der Anreise zur Verfügung gestellt. Gibt es Schwierigkeiten, ist das Geld nicht sofort verloren, sondern kann – wenn es genug aktuelle Angebote gibt – für eine andere Unterkunft genutzt werden. Eventuell sind jedoch Storno- bzw. Umbuchungsgebühren zu zahlen.

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Auch diese Berliner Altbauwohnung kann man mieten.

Auch zusätzliche Verifizierungssysteme, Versicherungen in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro im Schadensfall oder optional auch die klassische Mietkaution schützen Gast und Gastgeber vor unliebsamen Überraschungen. Und keine Sorge: Es ist keine Pflicht, selbst Gäste zu beherbergen. Das gilt sogar für das Gastfreundschaftsnetzwerk Couchsurfing, wo Reisende bei anderen Mitgliedern kostenlos übernachten können. Gern gesehen ist es dennoch, da alle Portale davon leben, dass es ausreichend interessante Unterkünfte gibt.

Vertrauen ist gut, Kommentare sind besser

Zweite Sicherheit sind die User-Bewertungen - denn nach jedem Aufenthalt kann man sich gegenseitig bewerten. Die Bewertungen lassen erahnen, wie seriös Anbieter oder anfragende Gäste sind. Neben den harten Fakten wie Ort, Lage und Preis sind sie wichtige Informationen aus erster Hand früherer Gäste und auch Gastgeber. Vor allem anhand der genannten Informationen zu Sauberkeit und Freundlichkeit lässt sich viel über die gewünschte Unterkunft und die Menschen in Erfahrung bringen.

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Im Idealfall verstehen sich Gastgeber und Gäste bestens.

Ein bisschen Abenteuerlust sollte jeder Reisende dennoch mitbringen. Schließlich geht es nicht nur um die Unterkunft, sondern um den Kontakt und darum, neue Menschen kennenzulernen. Denn viele Gastgeber stellen nicht einfach nur ein Zimmer, Apartment oder Haus zur Verfügung, sondern freuen sich auf den Austausch mit dem Gast bei einem Begrüßungsgespräch, einem gemeinsamen Essen oder beim Spaziergang durch die Umgebung. Bei Gästezimmern werden auch noch oft Bad und Küche gemeinsam genutzt. Wer sich vor solchen Kontakten scheut, sollte dann doch lieber das Hotelzimmer vorziehen. Alle anderen erwartet der wohl interessanteste Urlaub seit langem – mit spannenden Einblicken in andere Wohnungen, Lebensweisen und Szeneviertel, die sie anders wahrscheinlich nie erlebt hätten.

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Amsterdam hat nicht nur Hausboote, sondern auch tolle Lofts.

Die verschiedenen Portale im Überblick

Airbnb.com – 2008 noch unter dem Namen Airbed and Breakfast gegründet, hat das US-Portal heute mehr als 500.000 Unterkünfte in ca. 34.000 Städten in 192 Ländern.
Wimdu.de – bietet als deutscher Konkurrent mehr als 235.000 Ferienwohnungen und Ferienhäuser in ca. 100 Ländern an.
9flats.com – ist erst 2011 gestartet und verzeichnet heute schon mehr als 100.000 private Unterkünfte in 140 Ländern auf 6 Kontinenten.
gloveler.de – 40.000 Unterkünfte in 80 Ländern. Die Spannbreite reicht vom Sofa bis zum Ferienhaus.
Housetrip.com – statt Gästezimmer 225.000 Apartments und ganze Häuser weltweit an 15.000 Orten.
CouchSurfing.org – Gastfreundschaftsnetzwerk mit mehr als 7 Millionen Usern, die in 100.000 Städten kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten anbieten.