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Wohnaccessoires aus Kork

Kork erlebt ein großes Comeback – nicht nur als Bodenbelag, sondern auch als wunderbar natürliches Material für Möbel und Accessoires.
Wohnaccessoires aus Kork
Beistelltisch "Degree" von Kristalia
In diesem Artikel
Kork richtig kombinieren
Naturmaterial Kork
Kork – einzigartiges Material
Kork ist nachhaltig

Kork wird schon seit Jahrtausenden genutzt – und ist heute moderner denn je. Denn das Material hat eine hervorragende Ökobilanz, isoliert gut gegen Wärme und Kälte, lässt sich problemlos wiederverwerten und ist auch für Allergiker geeignet. Vor allem aber: Kork hat eine einzigartig natürliche, warme Anmutung, die so von keinem anderen Material erreicht wird. Kein Wunder also, dass Kork gerade ein furioses Comeback erlebt – nicht nur als Bodenbelag, sondern auch bei Möbeln und Accessoires.

Kork richtig kombinieren

Die Farbe von Kork ähnelt einem mittelbraunen Holzton, die Textur variiert je nach Verarbeitung von gleichmäßig fein bis grobkörnig. Kork-Accessoires wie Hocker, Tabletts, Schalen oder Tischsets passen gut zu Interieurs mit rauen, naturnahen Materialien und ruhigen Farbtönen. Tipp: Besonders gut kommt die einzigartige Optik von Kork in reduzierten Farbwelten mit viel Weiß, Schwarz und Grau zur Geltung. Weniger gut passt Kork zu poppig-bunten Einrichtungen mit Kunststoff- und Metalloberflächen.

Im Gegensatz zu vielen anderen Naturmaterialien lässt sich Kork relativ einfach bedrucken. Tischsets oder Pinnwände mit aufgedruckten Motiven etwa verbinden die natürliche Ausstrahlung der Korkoberfläche mit einer zeitgemäßen grafischen Optik. Auch für Selbermacher ist Kork ein hervorragendes Material: preiswert, vielseitig und einfach zu verarbeiten. Eine Pinnwand aus runden Korkuntersetzern, pur oder farbig lackiert, ist schnell gemacht und sieht großartig aus – einfach mal ausprobieren!

Naturmaterial Kork

Wohnaccessoires aus Kork
Bringt die Natur ins Haus: bedrucktes Tischset aus Kork von Ferm Living.

Gewonnen wird Kork aus der Rinde der Korkeiche, einem robusten, pflegeleichten Baum, der im gesamten Mittelmeerraum wächst. Die dicke Korkschicht dient dem Baum als Schutz vor Walbdbränden. Korkeichen werden über dreihundert Jahre alt und können etwa alle zehn Jahre geerntet werden. Das Besondere an ihnen ist, dass sie in zwei Richtungen wachsen: Im Inneren ensteht Holz, nach außen wächst die Korkschicht.

Schon seit dem zweiten Jahrhundert n. Chr. pflegt man im westlichen Mittelmeerraum die Tradition der Korkherstellung, heute liegt der Schwerpunkt im südlichen Portugal und Spanien. Bei der Ernte wird der Kork behutsam in Handarbeit abgeschält. Danach wird die Korkrinde geschrotet und zusammen mit Harz erhitzt und gepresst. Am Ende dieses Prozesses steht das vielseitig verwendbare Naturprodukt Kork.

Kork – einzigartiges Material

Schon die Römer, Ägypter und Griechen machten sich die positiven Eigenschaften des Korks zunutze: Sie verschlossen mit Kork ihre Amphoren oder Weinflaschen und machten so den Inhalt haltbar. Möglich war dies durch die isolierende Wirkung, Elastizität und Wasserundurchlässigkeit von Kork.

Diese Eigenschaften weiß man auch heute noch zu schätzen. Das Naturprodukt Kork findet sich in vielen unterschiedlichen Einsatzgebieten. Es wird bei ergonomisch geformten Schuhsolen genauso verwendet wie als ökologisches Isoliermaterial beim Hausbau oder gar als High-Tech-Dämmstoff im Space Shuttle. Aufgrund seiner hohen Dichte und schlechten Wärmeleitfähigkeit ist Kork ein sehr guter Wärmedämmstoff – kein Wunder, wenn man bedenkt, dass sich die Korkeiche mit ihrer Rinde gegen Feuerhitze schützt.

Wohnaccessoires aus Kork
Warm und sinnlich: Waschbecken aus Kork mit versiegelter Oberfläche von SimpleFormsDesign.

Kork ist nachhaltig

Kork ist ein zu 100 Prozent natürlicher Rohstoff, für dessen Ernte kein einziger Baum gefällt werden muss. Möbel, Accessoires und Bodenbeläge aus Kork sind deshalb eine nachhaltige Alternative zum Wohnen mit Holz – und erst recht zu Materialien wie Kunststoff und Aluminium, bei deren Herstellung Erdöl verbraucht oder viel Energie benötigt wird. Und: Seit in der Weinproduktion immer häufiger Kunststoffkorken zum Einsatz kommen, geht der Bestand an Korkeichen im Mittelmeerraum immer weiter zurück – mit negativen Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt, die im Ökosystem der Korkeichenwäler zu Hause ist. Ein Grund mehr, um Kork verstärkt als Material im Wohnbereich zu nutzen.

Dass die gesamte Ernte weiterverarbeitet wird und kein Gramm Kork verloren geht, ist – neben den isolierenden Eigenschaften, durch die sich Energiekosten einsparen lassen – ein weiterer Aspekt, der für die Nachhaltigkeit des Materials spricht. Außerdem ist Kork ein unschlagbarer CO2-Speicher und vollständig recyclebar. Da Kork weder Staub noch Milben aufnimmt, ist er gut geeignet für Asthmatiker und Allergiker.

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