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11 Fragen an Caro vom Blog "Sodapop"

Wo es in Koblenz etwas zu sehen und zu erleben gibt, das verrät uns Caro von "Sodapop" - vom Deutschen Eck bis in die Tiefen der Altstadt.
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Name: Carolin Grävendieck
Blog: sodapop-design.de
Schreibt über: Design, Do-it-yourself, Handmade aller Art, Shoppingtipps und einfach alles, was die Welt ein bisschen schöner macht.
Wohnt in: Koblenz

Einrichtungs-No-Go: ein Keith Haring Teppich auf Terrakottafließen
Einrichtungs-Must-have: ein großer Esstisch, an dem alle Freunde Platz finden

Caros Lieblingsadressen: Galleria Lebensart und Pfeffersack & Söhne

1. Wo findest Du Inspiration für Deinen Blog?

Einen bestimmten Platz, an dem mir todsicher eine gute Idee kommt, gibt es natürlich nicht, aber ein paar Orte, an denen ich mich gerne und sehr lange aufhalten kann. Zum Beispiel meine Lieblingsbuchhandlung Reuffel in der oberen Löhrstraße. Oder den Trödelladen Déjà-vu in der Görresstraße - Dinge mit Geschichte wecken immer mein Interesse - und meine Phantasie. Oft kommen einem aber die besten Ideen, wenn man so richtig schön entspannt... im Sommer auf den Rheinwiesen.

2. Wo ist Dein Lieblingsplatz?

Gerne in einem der vielen Straßencafés, den vielen tollen öffentlichen Gärten oder an den Rheintreppen, die letztes Jahr für die Bundesgartenschau angelegt wurden. Dort kann man die Sonne genießen und die Füße im Rhein baumeln lassen - herrlich!

3. Wo kann man Design live erleben?

Eine Werkstatt oder ein offenes Atelier gibt es meines Wissens leider nicht... Aber wer zum Beispiel einen Faible für Mode hat, kann sich von Zita in der Görresstraße sein zukünftiges Lieblingsstück entwerfen und auf den Leib schneidern lassen. Die Modedesignerin lässt sich dabei natürlich gerne über die Schulter schauen.

4. Dein Lieblings-Designstück, in Deiner Stadt gekauft?

Ob man den alten Globus als Designstück bezeichnen kann, weiß ich nicht - auf jeden Fall ist er mein Lieblingsstück und in Koblenz gekauft. Er ist aus den 50er Jahren und für nur 20 Euro ein absolutes Schnäppchen. Der Laden, in dem ich ihn gekauft habe, hat leider schon vor ein paar Jahren geschlossen - aber in den Trödel- und Antiquitätengeschäften in der Altstadt hat mich auch schon der ein oder andere Globus angelacht.

5. Das am besten eingerichtete Café?

Das Essgeschäft in der Innenstadt besticht nicht nur mit leckersten Törtchen und Kuchen, sondern auch mit einer modernen, skandinavisch inspirierten Einrichtung.

6. In welchen Läden treffen wir Dich beim Shopping?

Im Roots (direkt am Eingang zum Löhrcenter) finde ich mein derzeitiges Lieblingslabel Maison Scotch und soll‘s mal was Besonderes sein, werde ich meistens bei Wein und Antik an der Liebfrauenkirche fündig. Dort kann man neben der neuesten Noa Noa Kollektion auch Mode- und Wohnaccessoires von House Doctor und Lisbeth Dahl finden oder sich einen guten Grappa direkt aus dem Fass Zapfen lassen.

7. Ein ganz einzigartiger Laden?

Das eben erwähnte Wein & Antik ist schon ein sehr besonderer Laden... Aber auch Glanz & Design in der Görresstraße will an dieser Stelle erwähnt werden. Hier gibt es Möbel, Kunst und Design-Objekte aus den 20er bis 40er Jahren. Und wer in Koblenz ein ganz besonderes Shoppingerlebnis erfahren möchte, der meldet sich am besten bei Iris Woldenga zu einer Kleiderparty an. In kleiner, geschlossener Gesellschaft kann man hier unter Gleichgesinnten bei einem Gläschen Sekt wunderbare Mode aus den Niederlanden kaufen. Der liebevoll eingerichtete Laden kann auch von kleinen Gruppen komplett angemietet werden, zum Beispiel für den perfekten Mädelsabend.

8. Gibt es einen empfehlenswerten Flohmarkt?

In den letzten beiden Jahren, aufgrund der Umbaumaßnahmen zur Bundesgartenschau leider ausgefallen: der große Frühsommer- und Herbstflohmarkt am Peter-Altmeier-Ufer. 2012 soll er wieder stattfinden - nur das genaue Datum steht noch nicht fest. Auf dem riesigen Flohmarkt am Moselufer findet man kaum professionelle Händler und so kann man auch wirklich noch Schnäppchen machen. Bei schönem Wetter ist die halbe Stadt auf den Beinen - also lieber den Wecker stellen.

9. In welchem Hotel würdest Du einchecken?

Das Hotel Stein ist ein leicht verstecktes Schmuckstück. Zurückversetzt an Mayener Straße in Koblenz Lützel gelegen, kann man das Hotel leicht übersehen und so fast als Insider-Tipp bezeichnen. Wer dort nächtigt, sollte auf jeden Fall das Schillers Jahreszeiten Menü genießen. Das zum Hotel gehörige Restaurant wurde mit 15 Punkten im Gault Millau und 2 Bestecken im Guide Michelin ausgezeichnet.

10. Design, Theater, Architektur?

Für die Bundesgartenschau im letzten Jahr wurde die ganze Stadt auf Hochglanz gebracht und viele der angelegten Gärten sind natürlich auch in diesem Jahr einen Besuch wert. Am besten, man fährt mit der Seilbahn vom Deutschen Eck aus auf die Festung Ehrenbreitstein. Über den Rhein zu schweben, ist ein tolles Erlebnis, und von der Festung aus hat man einen wunderschönen Blick über Koblenz, Rhein und Mosel. Mein Tipp: Picknickkorb mitnehmen! Oben auf der Festung findet man eine riesige Wiese, die wie zum Picknicken geschaffen ist.

Und hier noch ein kleiner Garten-Geheimtipp: Oberhalb des Ludwigmuseums (tolles Museum und auf jeden Fall auch einen Besuch wert!) befindet sich ein ganz kleiner, von Künstlern und Bildhauern angelegter Garten. Die Atmosphäre dort ist einzigartig und man hat einen phantastischen Blick zur Kastor-Kirche und zum Deutschen Eck.

11. Ein perfekter Tag in Deiner Stadt?

Den Tag startet man am besten mit einem ausgedehnten Frühstück in der Kaffeewirtschaft am Münzplatz. Von dort aus geht es gut gestärkt in Richtung Jesuitenplatz und zu einem kleinen Abstecher in die Boutique Road. Dort findet man tolle italienische Mode zu Outletpreisen. Von da aus führt mein Weg durch die Görresstraße und damit unwillkürlich in die Tiefen des Trödelladens Déjà-vu. Zwischen alten Globen, Kaffeekannen und 70er Jahre Partyoutfits erwacht der Schatzsucher in mir. Hoffentlich nicht zu schwer geht's weiter zum Rheinufer. Das Deutsche Eck sollte jeder Koblenz-Besucher gesehen haben und auch der Blumenhof und der neu angelegte Schlossgarten sind einen Abstecher wert. Die Lust auf das beste Eis der Stadt lässt mich aber wieder in Richtung Altstadt bummeln. Sich in die lange Schlange vor der Eisdiele e Gel o Sia an der Liebfrauenkirche einzureihen, lohnt sich - das Eis ist weltklasse!

In der Löhrstraße wird jetzt ein bisschen geshoppt. Für Bastelfreaks wie mich ist ein Besuch bei Listmann pflicht. Auf zwei Etagen findet man alles, was das kreative Herz erfreut: von Glasperlen bis Masking Tape. Dann geht's weiter die Löhrstaße entlang und in alle Geschäfte hinein. Das kann ziemlich anstrengend sein und ich brauche auf jeden Fall einen Chai-Latte von Coffee-Bay für den Heimweg. Zu Hause wird sich kurz aufgehübscht und dann geht‘s mit dem Rad zurück in die Innenstadt - und zu meinem Lieblingsitaliener: der Pizzeria Sole. Auf jeden Fall reservieren! Mein Favorit: die Primavera mit Parmaschinken, aufgepeppt mit Chili- und Knoblauchöl. Danach will man nie wieder woanders Pizza essen.

Von dort aus sind es nur ein paar Schritte zu einer Koblenzer Institution: dem Mephisto. Eine richtige Kneipe mit richtig guter Musik - von Zeit zu Zeit sogar live. Wenn ich nach dem ein oder anderen Gin Tonic (zu humanen Preisen) noch Lust auf Tanzen hab, führt die letzte Station des Tages in den Keller des Circus Maximus in der Viktoria Straße. Ein perfekter Tag, oder?!

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