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Ventilator

Wenn die Tage unerträglich heiß werden, sorgt ein Ventilator für Abkühlung. Wir zeigen Ihnen Modelle, die nicht nur frischen Wind machen, sondern auch mit ihrem Design begeistern.
In diesem Artikel
Der Ventilator als Designobjekt
Der Ventilator für die Decke
Ventilator mit neuer Technik

Der Ventilator ist eines dieser Einrichtungsstücke, an die man erst dann denkt, wenn man sie vermisst. Kein Wunder: Der typische Ventilator aus dem Elektromarkt ist eher praktisch als schön. Dabei kann ein Ventilator auch ein echtes Design-Objekt sein und richtig gut aussehen – so gut, dass Sie ihn das ganze Jahr über im Wohnzimmer behalten wollen.

Der Ventilator als Designobjekt

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Der Ventilator: Weiß, grobschlächtig, laut – so kennt man ihn. Inzwischen gibt es aber auch Modelle, die man gerne als Teil der Einrichtung inszeniert, statt sie zu verstecken: Der Stand-Ventilator wird zum freistehenden Designobjekt, ein kleinerer Ventilator lässt sich gut auf Kommode oder Sideboard in Szene setzen. Zum Blickfang wird der Ventilator durch eine ausdrucksstarke Form, besondere Materialien oder eine ungewöhnliche Bauweise. So setzen einige Hersteller beim Ventilator auf klassisch-kühles Industriedesign (siehe Fotostrecke). Gervasoni verpasst seinem Boden-Ventilator ein Outfit aus Korbgeflecht, das den Ventilator wohnlicher macht. Beim Ventilator "Otto" von Klein & More dient ein Holzring als Gehäuse. Er verwandelt den Ventilator, der sonst oft kühl und technisch wirkt, in eine echte Schönheit.

Der Ventilator für die Decke

Ein Decken-Ventilator, der dauerhaft installiert wird, bietet mehrere Vorteile: Statt einen gerichteten Luftstrom zu erzeugen, der wie beim Stand-Ventilator quer zum Raum verläuft, verteilt er die Luft gleichmäßig von oben.

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Dank der größeren Rotorblätter genügt eine niedrige Geschwindigkeit, was die Geräuschentwicklung durch den Ventiolator verringert. Und nicht zuletzt spart ein Ventilator, der an der Decke angebracht ist, Platz im Zimmer. Aber auch optisch spricht einiges für einen Decken-Ventilator. Denn auch hier gibt es ungewöhnliche Formen oder Materialien, die den Decken-Ventilator zum Designobjekt machen.
Eine echte Raum-Skulptur ist der Ventilator "Propeller" von serien.lighting. Das Prinzip ist so simpel wie genial: Über eine Drahtschlaufe wird ein Gewebe gespannt, innen findet ein Leuchtmittel Platz. So entsteht ein wunderbar zartes Gebilde, das man auf den ersten Blick kaum für einen effektiven Ventilator halten würde. Angebracht wird der Ventilator wie eine Deckenleuchte.

Ventilator mit neuer Technik

Das Grundprinzip, nach dem ein klassischer Ventilator funktioniert, kennt jeder: ein Rotor mit mehreren Blättern, drumherum ein Gitterkorb. Dieser ist nötig, um Verletzungen zu vermeiden, falls jemand dem Ventilator zu nahe kommt, schränkt aber die gestalterische Freiheit ein.

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Die klassische Ventilator-Bauform hat aber noch weitere Nachteile: Der Ventilator ist meist relativ laut – und er erzeugt einen starken Luftstrom, den viele als unangenehm empfinden. Mehrere Hersteller haben deshalb alternative Konzepte für den Ventilator entwickelt. Das Ergebnis sind neuartige Technologien, die dem Ventilator auch beim Design neue Möglichkeiten einräumen.

Seit 2009 auf dem Markt, gilt der flügellose "Air Multiplier"-Ventilator der US-Firma Dyson schon jetzt als Klassiker. Die Geräte, die als Tisch-Ventilator, Stand-Ventilator oder Säulen-Ventilator erhältlich sind, kommen ganz ohne sichtbare Mechanik aus.

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Das Prinzip: Ein Motor, der im Ventilator-Fuß untergebracht ist, saugt Luft an und führt sie durch einen Schlitz, um den ringförmigen Luftstrom aufzubauen. Dieser wird über eine Schräge geführt, die wie eine Tragfläche geformt ist – High-Tech für einen Ventilator. Auf diese Weise entsteht ein gleichmäßiger Strom, der nicht vom Ventilator-typischen Flattern der Rotorblätter zerteilt wird. Nebeneffekt: Der Geräuschpegel ist niedriger als bei einem klassischen Ventilator.

Während die Dyson-Geräte noch an den typischen Ventilator erinnern, gehen die Entwickler von Bionic Motion in Sachen Ventilator ganz neue Wege. Statt eines Rotors hat das Modell "i:wing" zwei Flügel, die die Luft sanft wedeln. Neben dem Design bietet diese Bauweise Vorteile, die man beim klassischen Ventilator vergebens sucht: Man hört fast nichts – und der Luftstrom ist so dezent, dass er erfrischt, aber nicht stört.

Autor: Johannes Hünig