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Wohnen mit Klassikern

Die Originale finden, museale Sterilität vermeiden, individuelle Stilwelten für den Alltag inszenieren und ganz entspannt mixen – hier finden Sie das kompakte Klassiker-Wissen der Insider.

Was genau zeichnet Möbelklassiker aus?

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Der Sessel "Ei" von Arne Jacobsen wird bei Fritz Hansen bis heute aufgelegt.

Zuallererst natürlich: ihre Klasse, innerlich wie äußerlich. Sie sind von bekannten Designern und Künstlern entworfen und zeigten zu ihrer Zeit den Weg zu etwas Neuem auf, sie haben eine hohe gestalterische und konstruktive Qualität. Klassiker schaffen, was sonst nur wenigen Entwürfen gelingt: Sie zeigen die Essenz ihrer Entstehungszeit und sind doch zugleich zeitlos schön.

Warum überhaupt Klassiker kaufen?

Weil sie unsere Einrichtung mit ihrer Geschichte aufwerten, unseren Wunsch nach Beständigkeit erfüllen, gut funktionieren, schön altern, eine gute Geldanlage sind – und toll aussehen! Möbelklassiker haben ihren Preis, denn sie wurden und werden aufwendig, oft mit viel Handarbeit und in kleinen Serien hergestellt. Es ist wie in der Mode: Edle Stücke, die man über viele Saisons behält, bilden den Rahmen für wechselnde Accessoires.

Warum kosten sie viel?

Weil sie perfekt sind; oder genauer, weil ihre Schöpfer meist Perfektionisten waren. Also haben sie die Materialien bis an ihre Grenzen ausgereizt – und das verlangt, auch technisch, beste Qualität. Die wiederum kostet Geld. Außerdem bezahlt man die kreative Leistung mit. Tantiemen fließen an Erben oder Gesellschaften, die wiederum oft Museen betreiben oder Ateliers erhalten und so Kulturgeschichte zugänglich machen.

Wo kauft man sie?

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Stuhl "DSW" von Ray und Charles Eames

Am besten im Fachhandel. Dort kann man alles anfassen und herausfinden, ob man auch körperlich zueinander passt. Der "Schwan" von Arne Jacobsen sieht zum Sterben schön aus – aber sitzen Sie auch gern darin? Ausprobieren! Zudem ist man in guten Möbelgeschäften sicher, dass man ein Original kauft und kein Plagiat. Nur bei sehr wenigen Internet-Anbietern ist das auch der Fall. Wenn Sie unsicher sind: Beste Echtheitsmerkmale sind renommierte Herstellerfirmen und rabattresistente Verkaufspreise, die hoch erscheinen, aber gerechtfertigt sind. Garantiert die Originale im Angebot haben zum Beispiel:

Wie richtet man sich mit Klassikern ein?

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Sessel "Swan", Arne Jacobsen

Vor allem: indem man sie in Gebrauch nimmt und mit ihnen lebt. Nie Möbelklassiker anschaffen, um sie wie im Museum zu bestaunen oder um damit Geschmacksicherheit zu beweisen. Eine Corbusier-Liege oder ein Aalto-Sessel brauchen Gebrauchsspuren, sonst wirken sie in ihrer Perfektion kühl und distanziert. Zweitens: indem man sie gar nicht klassisch kombiniert. Der "Lounge-Chair" von Eames fügt sich problemlos in jeden Einrichtungsstil. Und die wunderschöne gläserne Teekanne von Wagenfeld passt bestens zu allen Tellern und Tassen, die auf dem Tisch stehen.

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Teeservice von Wilhelm Wagenfeld

Autor: Rolf Mecke

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Kaum ein Designklassiker wirkt so ausdrucksstark und eigenwillig wie der "Panton Chair" - und fügt sich doch perfekt in die unterschiedlichsten Wohnstile ein. Sechs Wohnbeispiele.