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Heimtextilien richtig waschen

Die Vorhänge sind grau oder die teure Tischdecke hat einen Rotweinfleck abbekommen? Keine Sorge, mit diesen Reinigungstipps erstrahlen ihre Heimtextilien sowie Ihr Zuhause wieder in neuem Glanz.
Heimtextilien richtig waschen in der Waschmaschine
In diesem Artikel
Pflegeanleitung beachten und sortieren
Teure und empfindliche Stoffe reinigen
Weiße Stoffe wieder aufhellen
Vorhänge und Gardinen waschen
Kerzenwachs entfernen
Flecken entfernen: Rotwein, Schokolade und mehr
Heimtextilien aus Wolle und Seide reinigen
Bettzeug pflegen und reinigen
Frotteehandtücher: weich und sauber
Tierhaare entfernen

Pflegeanleitung beachten und sortieren

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Achten Sie bei allen Textilien auf die Pflegeetiketten, wenn Sie vorhanden sind. Sie geben detailliert an, welche Wasch- oder Trocknungsarten erlaubt sind. Nur so erzielen Sie beste Ergebnisse bei Reinigung und Pflege und vermeiden böse Überraschungen. Gleiches gilt auch für das sorgfältige Sortieren und Trennen von dunklen und hellen Stoffen vor dem Waschen. So vermeiden Sie schon im Vorfeld ungewollte Verfärbungen und lästiges Vergrauen.

Teure und empfindliche Stoffe reinigen

Waschen Sie teure Stoffe und edle Tischdecken am besten einzeln in der Maschine. Reißverschlüsse und Haken anderer Wäschestücke können so keinen Schaden anrichten. Empfindliche Stoffe können Sie zusätzlich in ein Kopfkissen geben, das sie rundum schützt. Und damit die Textilien auch wirklich sanft gereinigt werden, ist beim Waschen ein Schonprogramm immer Pflicht. Für feine, farbige Gewebe eignen sich außerdem Feinwaschmittel: Ihr alkalischer pH-Wert und die enthaltenen Enzyme erhalten die Farben beim Waschen.

Weiße Stoffe wieder aufhellen

Es ist ein schleichender Prozess, aber irgendwann bekommen nahezu alle Heimtextilien wie Handtücher, Tischdecken oder Gardinen einen Grauschleier. Um sie wieder strahlen zu lassen, können Sie mit einem speziellen Weißmacher arbeiten. Als kleine Beutel oder flüssig angeboten, bringen die Weißmacher meist schon nach einem Waschgang die alte Leuchtkraft weißer Heimtextilien zurück. Sie enthalten dazu Bleichmittel auf Sauerstoffbasis und optische Aufheller. Letztere sind fluoreszierende Substanzen, die ultraviolettes Licht in weißes Licht umwandeln und damit einen vorhanden Gelbstich oder Grauschleier überstrahlen. Weiß wird so als noch weißer empfunden.

Heimtextilien richtig waschen: Hell waschen

Weißmacher, flüssig oder im Pulver, helfen weißen Textilien wieder zu strahlen.

Vorhänge und Gardinen waschen

Das Wichtigste vorweg: Warten Sie nicht zu lange mit der Reinigung von Gardinen und Vorhängen. Ein Turnus von sechs Monaten ist ein guter Rhythmus, um Vorhänge zu waschen. So kann sich Staub erst gar nicht festsetzen. Um das Material nur wenig zu beanspruchen, sollte die Maschine nur zu einem Drittel befüllt und auf schnelles Schleudern verzichtet werden. Zudem gibt es spezielle Gardinenwaschmittel, die eventuelle Grauschleier entfernen. Warten Sie nach dem Waschen außerdem nicht zu lange mit dem Aufhängen: Wenn Sie die Gardinen noch im leicht feuchten Zustand ans Fenster bringen, zieht ihr Eigengewicht sie von selbst wieder glatt und Sie sparen sich das Bügeln.

Kerzenwachs entfernen

Wer schon einmal Kerzenwachs auf einer Tischdecke hatte, weiß, wie hartnäckig es sein kann. Dabei ist das Entfernen des Wachses relativ einfach. Dafür das Wachs zunächst vollständig trocknen lassen: Dazu einfach die Tischdecke für kurze Zeit ins Tiefkühlfach legen. Das macht das Wachs fest und es lässt sich mit einer geraden Messerklinge zum größten Teil vom Stoff vorsichtig ablösen. Mögliche Reste mit einem Flecken-Spray einsprühen, dieses fünf Minuten einwirken lassen und im Anschluss je nach Textilart und Färbung mit einem Vollwaschmittel unter Zugabe von einem Flecken-Salz waschen.

Vom berühmt berüchtigten Herausbügeln raten wir ab. Das Herausbügeln des Wachses mit Hilfe eines Löschblattes, Küchenpapier oder Zeitung treibt das Wachs nur tiefer in das Gewebe und kann schnell zur Verbrennungen führen.

Heimtextilien richtig waschen: Rotweinfleck richtig entfernen

Erste Hilfe bei Rotweinflecken: Salz. Danach braucht es einen speziellen und schonenden Fleckenentferner.

Flecken entfernen: Rotwein, Schokolade und mehr

Es ist schnell passiert: Das Glas Rotwein kippt um, die Bratensoße tropft daneben, Schokolade landet auf dem Polster - das Gute: Für nahezu jeden Fleck gibt es es Haushaltstipps und im größten Ernstfall einen Entferner. Generell gilt dabei, egal, welcher Fleck, Stoff oder Entferner, vermeiden Sie bei Gebrauch großflächiges Reiben! Tupfen Sie lieber mit einem sauberen Baumwolltuch vom Rand her zur Mitte. So wird der Fleck nicht verteilt, sondern vorsichtig aufgenommen. Und frische Flecken lassen sich leichter entfernen als alte. Warten Sie daher nicht zu lange mit der Reinigung.

Rotweinflecken: Wer jetzt zum Salz greift, saugt schon einmal einen Großteil der Flüssigkeit auf. Weiße und farbechte Textilien können mit einem pulverförmigen, bleichmittelhaltigen Universalwaschmittel gewaschen werden, farbempfindliche Textilien brauchen leider eine spezielle Pflege mit einem Color- oder Feinwaschmittel in Verbindung mit einem farbschonenden Fleckenentferner. Am besten immer mit einen flüssigen Fleckenentferner vorbehandeln, dabei jedoch nie eintrocknen lassen.

Schokoladeflecken: Ein Schokoladenfleck sieht oft schlimmer aus, als er ist. Nehmen Sie immer zuerst, egal welcher Untergrund bzw. Material, die Schokolade wie folgt mit der stumpfen Rückseite eines Essmessers ab: Mit wenig Druck die Schokoladenmasse abschaben ohne den Fleck zu vergrößern. Es verbleibt dann noch ein kleiner Rest und ein Fettfleck. Diesen anschließend mit Spülmittel oder Gallseife, ein wenig lauwarmes Wasser und einem Schwamm in kreisförmigen Bewegungen abreiben oder tupfen. Abschließend noch mal mit einem sauberen Schwamm und kaltem Wasser nachreiben und wenn möglich auf der höchst möglichen Waschtemperatur waschen.

Flecken aus Bratensoße: Den Bratensoßefleck vor dem Waschen mit einem Flecken-Spray mit Reinigungs-Benzin behandeln, bis der Stoff durchnässt ist. Das Spray maximal fünf Minuten einwirken, aber nicht antrocknen lassen. Im Anschluss das Textil wie gewohnt in der Waschmaschine waschen.

Teppich und Wollplaid von Urbanara

Wolldecken lassen sich gut reinigen - wenn man sich an ein paar Tipps hält.

Heimtextilien aus Wolle und Seide reinigen

Als reine Naturmaterialien benötigen Produkte aus Wolle und Seide eine besondere Pflege. Gewaschen werden sollten sie nur im Wollwaschprogramm oder per Handwäsche. Dabei sollte man auf eine Vorbehandlung mit einem geeignten Fleckenmittel nicht verzichten. Wichtig: Vermeiden Sie Rubbeln und Reiben, das beansprucht die Textilien zu stark. Spezielle Wollwaschmittel unterstützen die Pflege zusätzlich, denn sie erzeugen ein dichtes Schaumpolster beim Waschen, das die Textilien vor zu viel mechanischer Beanspruchung schützt. Nach dem Waschen sollten die Heimtextilien nicht ausgewrungen, sondern in saugfähigen Tüchern leicht ausdrückt und anschließend liegend getrocknet werden. No-Go: Wolle sollte zum Trocknen nie auf die Heizung gelegt werden.

Bettzeug pflegen und reinigen

Wenn Sie Bettzeug aus Synthetik haben, können Sie es nach Pflegeanleitung und Bedarf jederzeit in der Waschmaschine reinigen. Bei Betten aus reinen Dauen ist es anders. Hier empfiehlt es sich, das Bettzeug immer mal wieder aufzuschütteln und häufig zu lüften. Aber selbst ein Daunenbett können Sie in der Waschmaschine waschen. Achten Sie nur darauf, dass Sie ein mildes Daunenwaschmittel und einen niedrig temperierten Feinwaschgang benutzen. Nach dem Trocknen im Wäschetrockner ist ihr Daunenbett wieder flauschig weich und herrlich frisch.

Frotteehandtücher: weich und sauber

Eine schöne Handtuchkollektion wertet jedes Badezimmer auf. Schade nur, wenn die Frotteehandtücher über die Zeit unangenehm kratzig werden. Vermeiden lässt sich das, indem man sie am besten im Wäschetrockner trocknet. Durch die Bewegung und den damit verbundenen hohen Lufteinschluss bleiben die Fasern schön locker und weich - und die Handtücher kuschelig weich. Wer keinen Trockner hat, der hält Frottee weich, wenn die Handtücher ab und zu in Essigwasser eingeweicht und danach gewaschen werden. Das löst den Kalk, der die Handtücher hart werden lässt. Egal für welche Methode man sich entscheidet, gewaschen werden sollten Handtücher immer auf 60 Grad.

Tierhaarbürste von The Laundress

Spezielle Tierhaarbürsten erleichtern das Entfernen von Tierhaaren von den verschiedensten Textilien.

Tierhaare entfernen

Sie haben einen Hund oder eine Katze? Dann haben Ihnen Tierhaare auf Kissen und Stühlen bestimmt schon einiges Kopfzerbrechen bereitet. Mit einer herkömmlichen Fusselrolle, wie Sie sie auch für die Kleidung benutzen, bekommen Sie auch Heimtextilien sauber. Für hartnäckige Tierhaare eine spezielle Tierhaarbürste verwenden, mit der man fest schrubben kann ohne die Textilien zu zerstören. Und zwischendurch einfach vorsichtig absaugen.

Tipp: App "Persil Wäsche-Guide"

Heimtextilien richtig waschen: Wäscheguide App von Persil

Was tun bei Schokolade auf den Polstern oder dem Lippenstift auf der Bluse? Dank der kostenlosen App „Persil Wäsche-Guide“ haben Sie die Antwort immer griffbereit. Die App gibt umfangreiche Informationen zum richtigen Waschen und Pflegen von Textilien: Funktionen wie der „Flecken-Ratgeber“ halten Expertentipps zum Thema Fleckentfernung bereit und das „Etiketten-Lexikon“ verrät was sich hinter den Pflegesymbolen auf den Reinigungsetiketten verbirgt. Über Tipps und Tricks zur Wäschepflege hinaus beinhaltet die App praktische Funktionen wie einen „Wäsche Timer“, in dem sich die Zeit für eine Waschmaschinendurchgang einstellen lässt.

Im Augenblick nur für  iOS-Geräte im Apple Store erhältlich.

 

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