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Kleines Stoff-ABC

Leinen, Seide, Damast – Heimtextilien können aus verschiedenen Stoffen gefertigt sein. In unserem kleinen Stoff-ABC geben wir einen Überblick über die wichtigsten.

Hochwertige Materialien sind ausschlaggebend dafür, ob ein gelungenes Design auch edel wirkt. Bei Heimtextilien sind es vor allem die verwendeten Stoffarten. Lernen Sie hier die wichtigsten kennen:

Alcantara

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Alcantara ist ein hochwertiges Synthetikmaterial, das an Velourleder erinnert. Gegenüber dem Naturmaterial kann es in gleichbleibender Qualität industriell gefertigt werden. Erfinder ist der Japaner Osam Fukushima. Seit 30 Jahren wird für Europa Alcantara im gleichnamigen Unternehmen in Italien produziert. Dank seiner steten Verfügbarkeit und lederähnlichen Eigenschaften kommt Alcantara häufig als Bezugsstoff, zum Beispiel von Sofas und Sessel, zum Einsatz. Dabei überzeugt der Mikrofaserstoff als robuster und pflegeleichter Stoff. Für die einfache Reinigung braucht er nur bei Bedarf abgebürstet werden. Abnehmbare Bezüge vertragen sogar die Reinigung in der Waschmaschine.

Baumwolle

Baumwolle ist zu 100 Prozent pflanzlichen Ursprungs. Sie wird aus den Samenhaaren der malvenähnlichen Baumwollpflanze gewonnen. Baumwolle ist heute noch einer der wichtigsten Textilrohstoffe, daher werden aus ihr die unterschiedlichsten Produkte gefertigt - von Tischdecken über Kissenbezüge bis Lampenschirme. Dabei kann die Baumwolle je nach Verarbeitungsweise sehr unterschiedlich aussehen. Das reicht vom glatten, gewebten Baumwolltuch bis zu kuschelig weichen Frotteehandtüchern, bei denen Baumwolle in Schlingen gewebt wurde. Baumwolle ist als Alltagsstoff leicht zu pflegen: Produkte aus Baumwolle können ohne weiteres gewaschen und teilweise sogar problemlos gekocht werden.

Damast

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Damast ist kein eigenständiges Fasermaterial wie Seide oder Wolle, sondern bezeichnet eine besondere Webart. Bei Damast sind vom Gewebe einmal mehr die Kettfäden, dann wieder die Schussfäden zu sehen. So bekommen selbst an sich unifarbene Stoffe dezente Muster und eine gewisse Struktur. Tischdecken oder Servietten aus Damast weisen Muster auf, die durch die unterschiedliche Lichtreflexion der verschieden Anordnungen der Fäden entstehen. Sie sind besonders bei schrägem Lichteinfall zu erkennen und bestehen zumeist aus floralen oder geometrischen Elementen. Damast kann sowohl aus Seide, Leinen oder Baumwolle hergestellt werden. Vom Ausgangsmaterial hängt dann auch die jeweilige Pflegeweise von Damaststoffen ab.

Kunstfasern

Polyester, Polyamid, Polyacryl – man kann aus Erdöl, Kohle und Erdgas eine Menge synthetischer Fasern spinnen. Der Vorteil: Die Optik und die Eigenschaften der Fasern und damit des Gewebes sind bestimmbar. Klar, dass chemisch gewonnene Fasern all das besitzen, was man bei Naturfasern vermisst: Sie sind pflegeleicht, robust und als Trevira CS sogar flammhemmend. Nach 70 Jahren Entwicklungsarbeit imitieren Fasern aus dem Labor die Optik der Natur heute fast perfekt.

Leinen

Leinen ist im europäischen Rau eine der ältesten, pflanzlichen Textilfasern. Gewonnen wird Leinen aus der Flachspflanze. Nachdem Leinen durch Baumwolle und Synthetikfasern fast in Vergessenheit geriet, weiß man heute das Naturmaterial wieder zu schätzen. Leinen zeichnet sich insbesondere durch seine angenehme Kühle, seine glänzende, glatte Oberfläche und starke Reißfestigkeit aus. So kommt Stoff aus Leinen als Tischdecke auf die Tafel, wird Leinen für Bettwäsche verwendet und findet sich Leinen als Handtücher auch in der Küche. Leinen lässt sich bei 40 Grad Celsius waschen, sollte danach jedoch nicht im Trockner oder in zu starkem Sonnenlicht getrocknet werden.

Seide

Seide ist einer der edelsten Naturstoffe. Sie wird aus den Kokons der Seidenraupe gewonnen. Schon seit Jahrtausenden wird Seide in China produziert und gelangte über Handelswege nach Europa. Zu Stoffen verwebt, ist Seide ein exklusiver Bezug unter anderem für Kissen, die sich dann angenehm auf der Haut anfühlen. Trotz der feinen Optik können die meisten Produkte aus Seide auch in der Waschmaschine im Feinwaschgang gereinigt werden.

Spitze

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Wie Damast ist Spitze keine Materialbezeichnung eines Stoffes, sondern bezeichnet seinen Herstellungsprozess. Bei Spitze werden einzelne Fäden und Garne aus Seide, Baumwolle oder auch Leinen miteinander zu einem netzartigen Gewebe verbunden. Kennzeichen von Spitze ist, dass sich zwischen den einzelnen Fäden unterschiedlich große Freiräume befinden, die letzten Endes das Muster ergeben. Spitze wird bei Heimtextilien hauptsächlich als Dekoration oder zum Verzieren der Kanten benutzt. Das können Tischdecken und Servietten genauso sein wie Gardinen.

Wolle

Bezüge, Accessoires oder Decken aus Wolle sind wahre Naturprodukte – handelt es sich bei Wolle doch um versponnene und gewebte Haare von Ziegen und Schafen. Besonders edle Varianten sind Kaschmir und Merino – sie bestehen aus besonders feinen Fasern. Wolle überzeugt bei Heimtextilien als farbechtes und gegen Flecken unempfindliches Material. Zuhause finden wir Wolle vor allem als wärmende Decken, Teppiche und wärmende Accessoires wie Wärmflaschen-Überzieher.