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Tormod Sortehaug von Ekornes

Warum das Leben zu kurz ist, um es ohne Sitzmöbel von Stressless zu verbringen, erklärt Tormod Sortehaug, Marketingchef für Europa bei der norwegischen Firma Ekornes.
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Herr Sortehaug, die Stressless-Sessel fallen auf, besonders die Füße haben ein ungewöhnliches Design. Warum?

Das hat mit der Konstruktion und der Funktion zu tun. Die Füße aus Metall sind oval, damit keine zentrale Säule entsteht und sich das Gewicht des Sessels optimal auf den Fuß verteilen kann. Wenn sich jemand auf die Armlehne setzt, kippt er nicht um. Und die Holzfüße mit Sanduhrsilhouette sind unser Markenzeichen.

Ihre Polstermöbel kann man mit einem Gleit-, einem Plus- oder einem ErgoAdapt-System kaufen. Wozu sind die gut?

Das Gleitsystem ermöglicht eine stufenlose Bewegung des Sitzes und der Rückenlehne, wobei der Schwerpunkt immer perfekt ausbalanciert in der Mitte des Gestells bleibt. Beim Plus-System stützt eine starke Feder Ihren Rücken. Wenn Sie sich zurücklehnen, passt sie sich dem Körper an, und die Kopfstütze kippt synchron nach vorn. Und das ErgoAdapt-System haben unsere neuen Sofas: Sobald man sich hinsetzt, sinkt die Sitzfläche im hinteren Bereich ab, sodass die Oberschenkel gut gestützt werden. Wer aber auf dem Sofa schlafen möchte, der liegt ganz eben auf den weichen Polstern, da der Mechanismus nur beim Sitzen ausgelöst wird.

Wissen die Käufer Ihrer Sessel und Sofas das überhaupt zu schätzen?

Die Leute, die das probieren, sagen: "Wow, das ist ein Komfort!" Das ist auch ein bisschen unser Geheimnis. Egal ob Sie einen billigen Sessel aus Studententagen zu Hause haben oder ein teures Designerstück – beide haben nicht den Komfort von Stressless. Die meisten Leute denken: "Ich habe schöne Möbel, ich brauche keine neuen." Dann setzen sie sich in einen unserer Sessel und denken: "Oh, ich brauch dann doch was Neues!" Das ist lustig und passiert sehr oft.

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Der Bekanntheitsgrad Ihrer Sitzmöbel beträgt in Deutschland fast 50 Prozent. Ist das noch ausbaufähig?

Auf jeden Fall, ich will für die Firma ja auch interessant bleiben und meinen Job behalten (lacht). Noch nicht genügend Leute kennen vor allem unsere Sofas wie die Modelle "E 200" und "E 300". Andererseits ist die Kapazität unserer Werke in Norwegen schon jetzt voll ausgelastet, wir produzieren 1.750 Sitzeinheiten pro Tag. Besonders freut mich, dass sich das Durchschnittsalter unserer Käufer in den vergangenen Jahren von über 50 auf gut 40 verjüngt hat. Dazu hat bestimmt auch unser Sessel "Jazz" beigetragen, der in Norwegen mit einem Designpreis ausgezeichnet wurde. Außerdem bieten wir seit einiger Zeit unser Modell "Consul" für 999 Euro als Einsteigermodell an, das läuft super!

Und welches ist Ihr luxuriösestes Modell?

Das ist "Blues" mit einem hochwertigen Lederbezug, für ca. 3.500 Euro. Unsere Preise erklären sich aus der sehr aufwändigen Herstellung und der hohen Qualität. Wir haben eine eigene Polsterei und stellen auch unsere Schäume selbst her. Die testen wir, indem wir 100.000 Mal 60 Kilo darauf fallen lassen. Dabei sinkt der Schaum um weniger als 25 Prozent ein, was erstaunlich wenig ist. Auch eine große Näherei gehört zu den Werken, da alle Bezüge von Hand genäht werden.

Haben Sie ein Rezept, um die anderen 50 Prozent zu überzeugen?

Wir sagen immer: Kauf, was du willst, aber probier vorher Stressless!

Zur Person

Tormod Sortehaug, 45, kam 1997 zum norwegischen Polstermöbelhersteller Ekornes und hat in Hamburg die Marketingabteilung der Marke Stressless für Zentraleuropa aufgebaut. Angefangen hat das 1934 in Ikornnes gegründete Unternehmen mit der Produktion von Matratzenfedern. 1971 folgte die Einführung der Möbelmarke Stressless, die heute 13 Sesselmodelle, elf Sofas sowie Hocker und Tische umfasst. Alle Möbel werden von insgesamt 1.527 Mitarbeitern ausschließlich in Norwegen gefertigt. Tormod Sortehaug ist mit einer Hamburgerin verheiratet und hat zwei Kinder.

Ekornes im Internet: www.ekornes.com

Das Interview wurde im September 2010 geführt.