• CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER
  • CROSSMEDIA
    WERBEPARTNER

Wohnen mit Korkboden: Vor- und Nachteile

Ein Boden aus Kork dämpft den Schrittschall, isoliert nach unten und wirkt warm und gemütlich. Und noch ein weiteres Plus bringt er mit sich: Der Korboden kann jede gewünschte Optik von Holz bis Beton annehmen.
HARO Korkboden CORKETT Arteo Nussbaum

Von Öko-Look keine Spur: Kork beweist sich als moderner Boden. Auf Wunsch auch in Holzoptik.

In diesem Artikel
Kork als Bodenbelag
Korkboden verlegen
Korkboden: reinigen, pflegen, abschleifen
Kork und Nachhaltigkeit
Hersteller von Korkböden:

Kork ist ein Werkstoff mit herausragenden Eigenschaften. Er ist elastisch, besitzt eine sehr gute isolierende Wirkung und ist undurchlässig gegen Wasser. Kein Wunder, dass Kork einst als Flaschenverschluss benutzt wurde. Doch damit würde man dem Naturmaterial seine Einsatzmöglichkeiten zu Unrecht stark begrenzen. Neben den schon genannten Eigenschaften ist er außerdem noch praktisch, ein 100 Prozent natürlicher, nachwachsender Rohstoff und mit seiner angenehmen Optik und Haptik eignet er sich auch als idealer Werkstoff rund ums Wohnen – zum Beispiel als Korkboden.

Tipp: Accessoires mit Kork im SCHÖNER WOHNEN-Shop.

Kork als Bodenbelag

Klassischerweise verlegt man Kork als massive Fliesen, die mit dem Untergrund verklebt und anschließend versiegelt werden. Die Fliesen gibt es in verschiedenen Größen, Formaten und Schattierungen. Die Farben für Korkböden reichen vom klassischen, dunklen Honigton bis zu modernen Weiß- beziehungsweise Grautönen. Selbst die Optiken von Holz, Stein oder Beton sowie abstrakte Dessins sind dank heutiger Verarbeitungs- und Drucktechniken für einen Korkboden möglich. Die Stärke der Korkschicht am Boden liegt üblicherweise zwischen vier und sechs Millimetern. So isoliert Kork den Boden und erweist sich als ideal für den Wohnraum - insbesondere, wenn man gerne barfuß läuft.

Materialien der Zukunft Haro

Optische Täuschung: Das hier ist kein Eichenboden, sondern Kork mit Musterdruck.

Als Alternative zu Korkfliesen gibt es auch Korkparkett bzw. Korkfertigparkett. Dabei werden die bereits versiegelten Korkdielen wahlweise miteinander verklebt oder mittels Nut und Feder ineinander geklickt. Auf diese Weise lässt sich ein Korkboden auch schwimmend verlegen, sprich: er wird nicht mit dem Untergrund verbunden. Sollte der Korkboden mal nicht mehr gefallen oder ein Umzug steht an, ist er schnell wieder entfernt.

Korkboden verlegen

Ähnlich wie Laminat lässt sich mittlerweile auch Korkfertigparkett dank einfacher Klicksysteme mit etwas handwerklichem Geschick selber verlegen. Als besonders wichtig erweist sich hierbei, dass der Untergrund absolut fest, sauber und auch eben ist. Nur so lässt sich ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen. Altbeläge wie PVC oder Teppichböden gehören restlos entfernt. Sollte der Boden weitere Unebenheiten aufweisen, die größer als 0,2 mm pro Meter sind, müssen diese unbedingt ausgeglichen werden – zum Beispiel mit Fließspachtelmasse. Ganz wichtig: Achten Sie bei der Ausgleichsmasse darauf, ob sie für die eigenen Bedürfnisse geeignet ist. Wer sich bis hierhin noch nicht entmutigt fühlt: Baumärkte wie Hornbach oder Bauhaus bieten verhältnismäßig detaillierte Anleitungen, wie Sie Ihren Korkboden zu Hause montieren und liefern dazu auch noch hilfreiche Tipps und Tricks.

HARO Korkboden CORKETT Arteo XL Eiche duna strukturiert

Korkboden: reinigen, pflegen, abschleifen

Kork ist ein pflegeleichter Fußbodenbelag. Um den Korkboden sauber zu halten, reicht gelegentliches Wischen und Staubsaugen völlig aus. Gleichzeitig sorgt er als Naturprodukt mit seiner antistatischen Eigenschaft für mehr Sauberkeit im Haushalt.

Vorteile von Kork


  • pflegeleicht
  • tritt- bzw. schalldämpfend
  • antistatisch
  • fußwarm
  • biegsam, flexibel
  • isolierend

Beim Kauf von Korkböden sollte man stets darauf achten, dass keine lösungsmittelhaltigen Lacke für die Versiegelung verwendet wurden. Seit geraumer Zeit gibt es zahlreiche natürliche Harze und Siegellacke auf Wasserbasis, die – im Gegensatz zu vielen chemischen Mitteln – keine unangenehmen Ausdünstungen beim neuen Korkboden verursachen. Am natürlichsten lassen sich Kork und Korkböden mit natürlichen Ölen oder Wachsen pflegen und veredeln.

Ein massiver Korkboden kann hin und wieder auch abgeschliffen und mit einem Siegel neu verschlossen werden. So bekommen die interessante Maserung und die warme Farbe des Naturmaterials neuen Glanz. Vorsicht jedoch bei bedruckten Korkböden, sie können mit dem Abschleifen ihr äußeres Erscheinungsbild verlieren.

Nachteile von Kork


  • dehnt sich aus, daher nur mit Dehnungsfuge verlegbar
  • nicht alle Korkböden sind für eine Fußbodenheizung geeignet
  • ungeeignet für feuchtere Räume wie Küche oder Bad
  • schwere Möbel können Abdrücke hinterlassen
  • bei zuviel Sonnenlicht kann er ausbleichen
HARO Korkboden CORKETT Toledo creme

Idealer Boden fürs Kinderzimmer: Kork ist warm, elastisch und natürlich.

Kork und Nachhaltigkeit

Kork ist ein Material der Zukunft: er ist ein zu 100 Prozent natürlicher Rohstoff, für dessen Ernte kein einziger Baum gefällt werden muss. Es wird lediglich die Rinde der Korkeiche abgeschält. Daraus gefertigte Möbel, Accessoires und Bodenbeläge sind deshalb eine nachhaltige Alternative zum Wohnen mit Holz. Dass die gesamte Korkernte weiterverarbeitet wird und kein Gramm verloren geht, ist – neben den isolierenden Eigenschaften, durch die sich mit einem Korkboden Energiekosten einsparen lassen - ein weiterer nachhaltiger Aspekt. Außerdem ist Kork ein unschlagbarer CO2-Speicher und vollständig recyclebar. Und noch ein Gesundheitsaspekt: Da er weder Staub noch Milben aufnimmt, ist er gut für Asthmatiker und Allergiker geeignet. Vor allem ist Kork aber eines: ein vielseitiger, natürlicher Rohstoff, der Räume mit seiner Optik und all seinen positiven Eigenschaften eine angenehme Atmosphäre zum Wohnen verleiht.

Hersteller von Korkböden: