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Kühlschränke: Einen Kühlschrank kaufen - darauf sollten Sie achten

Wer sich einen neuen Kühlschrank zulegen möchte, hat die Qual der Wahl: Einbau oder Standgerät, mit oder ohne Gefrierfach, wie viel Nutzinhalt, Weinklimazone ja oder nein? Hier kommen Tipps und Ratschläge, die Sie beim Kühlschrankkauf im Hinterkopf behalten sollten.
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In diesem Artikel
Der moderne Kühlschrank und was er können sollte:
Kühlschrank-Effizienzklassen A+ und A++
Einbaugerät oder frei stehender Kühlschrank?
Wichtige Kühlschrank-Hersteller
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Ein Kühlschrank besteht aus einem Kühlaggregat, das an seiner Rückseite integriert ist. Das Aggregat wird mit einem Thermostat geregelt und senkt so die Luft im Kühlschrank gegenüber der Raumtemperatur ab, in der Regel auf 2°C bis 8°C.

Der moderne Kühlschrank und was er können sollte:

Der Kühlschrank von heute kann auf Wunsch deutlich mehr als "nur" verderbliche Lebensmittel auf durchschnittlich 5°C herunterzukühlen. Seit vielen Jahren sind Kühlschrank-Kombigeräte auf dem Markt. Diese Kühl- und Gefrierkombination hat im unteren, teilweise im oberen Drittel eine vom restlichen Kühlschrank durch eine separate Tür getrennte Tiefkühlmöglichkeit, um gefrorene Lebensmittel bei ca. -18°C zu lagern. Immer öfter im Kühlschrank integriert sind Eiswürfelbereiter, meistens in Kombination mit einem Trinkwasserspender. Außerdem soll der Kühlschrank in der Regel groß sein. Ein Kühlschrank-Trend, der aus den USA nach Europa schwappt. Daneben integrieren die Kühlschrank-Hersteller gerne LCD-Screens oder CD- und MP3-PLayer in die Edelstahlfront, was den Kühlschrank zu einem wahren Unterhaltungselektronikzentrum in der Küche macht.

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Weil Weinliebhaber ihre teuren Tropfen nicht mehr im Keller verstecken wollen, sind mittlerweile viele Kühlschränke mit einer Weinklimazone von durchschnittlich 150 bis 200 Litern Nutzinhalt und UV-Schutztür ausgestattet. Gemüse kommt im modernen Kühlschrank ins so genannte Bio-Fresh-Fach und wird hier nach Wahl auf -2°C, 0°C oder 2°C gekühlt. In solch einem Kühlschrank soll sich der Salat mehr als 14 Tage lang halten, so dass große Mengen auf einmal eingekauft und im Kühlschrank verstaut werden können.

Optisch punkten Kühlschränke mit glänzendem Edelstahl und ausgefallenen Lackierungen. Modernes Design ist beim Kühlschrank genauso zu haben wie bunte Retro-Optik. Hinzu kommen so nützliche Dinge wie Anti-Fingerprint-Beschichtung auf dem Kühlschrank, die verhindert, dass fettige Kinderfinger Spuren auf der Oberfläche hinterlassen. LED-Punktbeleuchtung im Kühlschrank-Inneren oder ein LCD-Display zur Funktionssteuerung auf der Kühlschrank-Tür lassen hinsichtlich Bedienbarkeit moderner Kühlschränke fast keine Wünsche offen.

Kühlschrank-Effizienzklassen A+ und A++

Beim Kühlschrank hat sich in den letzten Jahren vor allem etwas getan hinsichtlich seines Stromverbrauchs. Die Effizienzklassen A+ und A++ neuerer Kühlschränke versprechen einen deutlich reduzierteren Stromverbrauch gegenüber der bis ins Jahr 2004 besten Klasse A. Ein Kühlschrank mit einem einfachen A ist in der Energieeffizienz heute rund 40 Prozent schlechter als Kühlschrank-Spitzengeräte.

Ein moderner A++ Kühlschrank verbraucht etwa 100 bis 150 kWh Strom im Jahr. Der tatsächliche Verbrauch hängt allerdings davon ab, wie voll der Kühlschrank im Durchschnitt ist, wie oft er geöffnet wird und wie warm der Raum ist, in dem der Kühlschrank steht. Wer den Kühlschrank-Stromverbrauch drücken möchte, sollte darauf achten, den Kühlschrank nicht neben Geräten zu platzieren, die Wärme produzieren, ihn regelmäßig zu enteisen und die Lufteinlässe zu säubern. Poröse oder gerissene Dichtungen am Kühlschrank sind ebenfalls eine Ursache für hohen Stromverbrauch.

Tipps für den Kühlschrank-Kauf


  • Beim Kauf Effizienzklasse A+ oder A++ bevorzugen.

  • Wie groß muss der Kühlschank sein? Jeder Liter Nutzinhalt kostet Strom und Geld.

  • Möglichst einen Kühlschrank ohne Gefrierfach kaufen, er verbraucht etwa ein Drittel weniger Energie.

 

Einbaugerät oder frei stehender Kühlschrank?

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Ein Einbaukühlschrank ist ein Kühlschrank, der nahtlos in eine Küchenzeile integriert werden kann. Dadurch verschwindet ein solcher Kühlschrank optisch komplett in der Küchenzeile. Einbaugeräte waren bis vor wenigen Jahren etwas kleiner als ein frei stehender Kühlschrank. Mittlerweile gibt es diesen Unterschied nicht mehr: Während frei stehende Kühlschränke mittlerweile auch als Mini-Tischkühler zu haben sind, gibt es Einbaugeräte als so genannte Side-by-Side-Kombinationen, die sich per Flügeltüren öffnen lassen und mit 700 Litern Nutzinhalt enorme Außmaße erreichen.

Grundsätzlich unterscheidet sich daher ein heutiger ein Einbaukühlschrank also nur noch durch das Fehlen der seitlichen und oberen Verkleidung von einem frei stehenden Kühlschrank. Bauform, Gefrierteil, Außenmaße, Nutzinhalt und natürlich Energieeffizienklassen sind weitgehend vergleichbar.

Wichtige Kühlschrank-Hersteller

AEG, Bosch, Neff, Bauknecht, Liebherr oder Siemens haben ein breites Kühlschrank-Angebot. Ein einfacher Kühlschrank als Standgerät ist bereits unter 250 Euro zu haben. Moderne High-End-Geräte sind um ein Vielfaches teurer. Wer einen Kühlschrank im Retro-Stil oder in Klavierlack-Ausführung haben möchte, wird bei den Herstellern Smeg oder Gorenje fündig. Hoover bietet neben Kühlschränken auch reine Weintemperierschränke an. Samsung hat unter anderem amerikanisch inspirierte Side-by-Side-Modelle im Angebot, und bei Unold gibt es den Mini-Kühlschrank.

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