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Fliesen-Lexikon: Untergründe

Grundsätzlich gibt es für die Verlegung von Fliesen kaum Hindernisse. Egal, ob man auf Estrich, Beton, Holzdielen, Spanplatten oder alte Fliesen fliesen möchte: Wichtig ist, dass es sich um einen ebenen, tragfähigen Untergrund handelt, der keine Risse aufweist. Zudem sollte der Untergrund frei von Materialien sein, die die Haftung des Klebers beeinträchtigen, z. B. Fett, Staub, Ausblühungen und andere lose Bestandteile.

Möchte man im Bad Fliesen verlegen, muss man darauf achten, dass der Nassraum abgedichtet wird. Hierzu gibt es spezielle Abdicht-Anstriche, die man mehrmals zuvor auf den Untergrund aufträgt. Zudem klebt man in die Ecken von Dusche und Badewanne ein spezielles Abdichtband.

Außerdem sollte man zuvor alte Anstriche entfernen, Unebenheiten verspachteln oder mit selbstverlaufender Spachtelmasse ausgleichen. Bitte achten Sie auch auf stark saugende Untergründe, die die Haftung des Klebers herabsetzen können.

Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten Sie vor dem Fliesen eine Grundierung auftragen. Zusätzlich sollten in Nassbereichen wie im Bad wasserdichte Absperrung eingearbeitet werden. Hierfür finden Sie beim Fliesenfachmarkt oder im Baumarkt spezielle Abdichtanstrich-Systeme.