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Fliesen-Lexikon: Steingutfliesen

Die klassische Badezimmerfliese ist aus Steingut. Von den Herstellern wird durch ein Fußsymbol hervorgehoben, dass sich diese Fliese besonders als Bodenfliese eignet.

Steingutfliesen haben einen verhältnismäßig weichen weißen, gelblichen oder auch rötlichen Scherben und sind leicht zu bearbeiten. Steingutfliesen werden üblicherweise trocken gepresst und bei Temperaturen über 1.000°C gebrannt.

Durch die porösen Scherben nimmt sie relativ stark Wasser auf. Daher sind Steingutfliesen auch nicht dazu geeignet im Freien verlegt zu werden, da das aufgenommene Wasser die Fliese bei Frost sprengen würde.

Steingutfliesen sind altbewährt einsetzbar für Wände in Küche und Bad. Außerdem kann man sie auch ohne Bedenken im Nassbereich von Innenräumen einsetzten, da ihre Oberfläche durch eine Glasur versiegelt ist und somit über die Fliesenkanten und die Unterseite bei der Innenverlegung nur wenig Wasser aufgenommen werden kann.

Leider ist ihre Glasur relativ weich und somit mechanisch nicht belastbar. Daher eignen sich Steingutfliesen als Bodenfliesen nur für barfuss oder mit weich besohltem Schuhwerk begangene Flächen im Privatbad.

Sind Steingutfliesen bodengeeignet, sind sie normalerweise durch ein Fußsymbol gekennzeichnet.