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Fliesen-Lexikon: Glasierte Steinzeugfliese

Steinzeugfliesen sind robust, frostfest und somit für Innen- & Außenbereich geeignet. Erfahren Sie im Lexikon alles zu Eigenschaften, Herstellung & Einsatz.

Überall wo Fliesenböden mit Straßenschuhen begangen werden - sollte man glasierte Steinzugfliesen verlegen. Diese werden vielfach, in Farbe und Format passend abgestimmt, als Ergänzung zu Steingutfliesen angeboten.

Die Steinzeugfliese stellen somit die zweite große Gruppe der feinkeramischen Fliesen dar. Sie besteht ebenfalls aus feinkörnigen und kristallinen Scherben. Im Unterschied zu Steingutfliesen wurden die Steinzeugfliesen bei Temperaturen um 1.200°C dicht gesintert. Durch dieses Verfahren wird nicht nur eine größere Härte und Beanspruchbarkeit gewonnen, sondern auch die Wasseraufnahme wird drastisch herabgesetzt. Normalerweise liegt diese zwischen 1,5 bis höchstens 2,5 Prozent. Die Steinzeugfliesen sind daher frostbeständig und somit für die Verlegung im Außenbereich geeignet.

Glasierte Steinzeugfliesen sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich, z.B. mit und ohne Dekor, glatt, matt oder glänzend glasiert. Für den Außenbereich sollte man Mattglasuren wählen, da diese bei Nässe eine bessere Standsicherheit als glänzende gewährleisten. Zudem schützt eine Glasur die Fliesenoberfläche dauerhaft gegen Fleckenbildner. Leider ist die Glasur nicht so widerstandsfähig gegen mechanische und chemische Beanspruchungen wie die Oberfläche unglasierter Steinzeugfliesen.

Bei unterschiedlichen Glasurtypen können sich auch unterschiedliche Abriebgruppen ergeben. Entsprechend der DIN EN 176 unterscheidet man bei glasierten Steinzeugfliesen fünf Abriebgruppen. Diese charakterisieren grundlegende Angaben über die Beanspruchbarkeit.