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Fliesen-Lexikon: Dünnbettverlegung

Beim Dünnbettverfahren sind ebene Untergründe unerlässlich, da sie im Gegensatz zur Dickbettverlegung nicht in der Lage sind, großen Niveauausgleich durch stärkeres oder weniger starkes Andrücken - sprich: mehr oder weniger dicke Mörtelhinterfütterung - auszugleichen. Hierfür können unter anderem folgende Kleber verwendet werden: Dispersionskleber, Pulverkleber und Zweikomponenten-Kleber.

Diese Kleber werden mit einem Zahnkamm oder einer Zahnkelle aufgetragen. Der angemischte Kleber wird üblicherweise auf eine Teilfläche von 1 bis 1½ m² aufgezogen und gleichmäßig durchgekämmt. Der Mengenauftrag pro m² wird dabei zum einen von der Zahnung und zum anderen von der Schräghaltung des Zahnkamms oder der Zahnkelle bestimmt.

Um ein Gefühl für die richtige Auftragsmenge zu bekommen, können Sie die vom Hersteller angegebene Verbrauchsmenge pro m² abmessen und gleichmäßig auf eine markierte Teilfläche von 1 m² aufziehen. Die Fliesen drückt man mit einer leicht drehenden Bewegung in das frische Kleberbett und richtet sie exakt aus. Derjenige, der noch wenig Erfahrung im Fliesen hat, kann zur Erleichterung auch Fliesenlegerkreuze für ein ebenmäßiges Fugenbild verwenden.