Wandspiegel

Ob Flur, Bad oder Schlafzimmer: Ein Wandspiegel hängt in fast jeder Wohnung. Er lässt kleine Räume größer wirken, sorgt für mehr Licht – und wird immer mehr zum Designobjekt.

Wandspiegel "Menhir" von Falper.

Wandspiegel "Menhir" von Falper.

Foto: Falper
Ohne Wandspiegel kommt kaum eine Wohnung aus. Man braucht ihn allein schon aus praktischen Gründen: Sitzt das Outfit? Stehen mir die Farben? Nur in einem Wandspiegel sehen wir uns von Kopf bis Fuß. Dabei hat der Wandspiegel nicht nur praktischen Wert. Von der Form hängt ab, wie er sich aufs Wohngefühl auswirkt: Ein schlichter Wandspiegel nimmt sich zurück und lässt den Raum heller und größer wirken, während die neuesten Design-Wandspiegel zu echten Hinguckern werden.

Schlichte Wandspiegel für jede Wohnung

Wandspiegel "Mirror Table" von Porro Wandspiegel "Mirror Table" von Porro

Foto: Porro
Ein einfacher, rechteckiger Wandspiegel passt zu jedem Stil und in jede Wohnung. Es gibt ihn in fast jeder denkbaren Größe sowie mit oder ohne Rahmen. Ein rahmenloser Wandspiegel kann vor allem bei schmalen, schlauchartigen Räumen Wunder wirken. Tipp: Hängen Sie den rahmenlosen Wandspiegel an einer der Längsseiten des Zimmers auf – im Flur etwa eignet sich die Fläche zwischen zwei Türen. So wirkt der Raum größer, als er ist.
In dunklen Räumen hängen Sie den Wandspiegel am besten so auf, dass er das Licht des Fensters reflektieren kann. Sie haben einen düsteren, fensterlosen Flur ohne eigene Lichtquelle? Hier hängt der Wandspiegel am besten gegenüber derjenigen Tür, die die meiste Zeit offen steht.

Eine flexible und obendrein preisgünstige Alternative zum Wandspiegel sind Spiegelkacheln, die es von vielen verschiedenen Anbietern gibt. Mit ihnen lassen sich ganze Wandflächen oder Zimmertüren in Wandspiegel verwandeln – ohne Einschränkung bei Größe und Form.

Wandspiegel mit Rahmen

Wandspiegel "Kubik" von Bolia Wandspiegel "Kubik" von Bolia

Foto: Bolia
Wandspiegel mit Rahmen gibt es in vielen verschiedenen Stilen, Farben und Materialien – die Vielfalt ist groß. Ihr Vorteil: Sie wirken wohnlicher als rahmenlose Wandspiegel. Ein frei hängender Wandspiegel mit schönem Holzrahmen etwa macht sich in Schlaf- oder Wohnzimmer gleichermaßen gut. Faustregel: Dunkle Rahmen sehen vor hellen Wänden am besten aus, ein Wandspiegel mit weißem Rahmen kommt dagegen vor dunkleren Grau- oder Blautönen schön zur Geltung. Alternativ können Sie einen Wandspiegel auch einfach an die Wand lehnen – gerade ein klassischer Wandspiegel mit kräftig profiliertem Holzrahmen kommt so schön zur Geltung.

Neues Design für den Wandspiegel

Wandspiegel "Book" von De Padova Wandspiegel "Book" von De Padova

Foto: De Padova
Immer mehr Designer wenden sich dem Wandspiegel zu. Neue Formen, Farben und ungewöhnliche Rahmen machen den Wandspiegel zum Designobjekt für die Wohnzimmerwand. Ein relativ neuer Trend ist die Kombination mehrerer Wandspiegel-Elemente unterschiedlicher Größe, die sich gegenseitig überlappen – so wird der flache Wandspiegel zu einem prägnanten Raumobjekt mit Tiefenwirkung. Andere geben dem Wandspiegel eine organische, natürlich wirkende Form, bedrucken ihn bunt oder entwickeln neue Möglichkeiten, um den Wandspiegel aufzuhängen. Einzigartig ist der Wandspiegel "Book" von De Padova: Er lässt sich wie ein Buch öffnen und schließen – praktisch für jeden, der seinen Wandspiegel manchmal einfach verschwinden lassen möchte.

Wandspiegel mit Stauraum

Wandspiegel mit Garderobenschrank von Skitsch Wandspiegel mit Garderobenschrank von Skitsch

Foto: Skitsch
Gerade in Schlafzimmer und Flur lohnt sich ein Wandspiegel mit Staumöglichkeit. Klassische Wandspiegel, die um Ablageflächen oder kleine Schubladen ergänzt werden, gibt es in vielen Varianten. Aufwändiger, aber um so praktischer ist die Kombination aus Schrank und Wandspiegel – hier lassen sich etwa Schuhe oder Kleidung unterbringen. Zwei Beispiele: "Hana" von Habitat ist nicht als klassischer Wandspiegel konzipiert, sondern als flaches Regal mit Spiegelfront und seitlichen Fächern. Einen anderen Weg gehen die Italiener von Skitsch: Sie stellen ihrem Spiegelschrank einfach eine mannshohe Holzbox zur Seite, die sich durch ihr Spiegelbild zu einem quer stehenden Schrank vervollständigt.
Autor: Johannes Hünig

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