Gardine und Gardinen
Ob aus Spitze, Samt oder Baumwolle – Gardinen verschönern nicht nur die sonst nackte Fensterfront. Die Gardine kann Räumen einen eigenen Stil geben.
Die Gardine ist ein aus Textilien hergestellter, dekorativer Blickschutz, der in der Fachsprache auch Fensterdekoration genannt wird. Der Begriff Gardine leitet sich von dem niederdeutschen Wort „gordijne“ ab und bezeichnete im 15. Jahrhundert den Bettvorhang. Heute entscheiden aktuelle Modetrends über das Aussehen der Gardine: Farbe, Länge und Material werden von Innenarchitekten bestimmt.Grundsätzlich werden Gardinen in Fertiggardinen und Maßgardinen unterschieden. Fertiggardinen sind Gardinen, die in großen Mengen hergestellt werden, einem Standardmaß entsprechen und im Handel frei verkäuflich sind. Maßgardinen werden meist von Innenarchitekten oder Raumausstattern nach den Vorstellungen des Kunden entworfen und angefertigt.
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Im klassischen Stil besteht die Gardine aus Store und Dekoschal. Der Store ist eine halbdurchsichtige, meist weiße Gardine. Sie kann entweder bodenlang oder halblang sein und in der Regel auf- und zugezogen werden. Stores haben nicht nur einen dekorativen Effekt, sondern auch den Vorteil, dass sie das Tageslicht zwar in den Raum hineinlassen, gleichzeitig aber einen Blickschutz von außen geben.
Dekoschals werden auch als Übergardine bezeichnet und an der rechten und linken Seite des Fensters angebracht. Diese Gardinen sind meist aus blickdichten Stoffen oder so genannten Inbetween-Stoffen hergestellt. Die Stoffe sind dichter als Stores aber transparenter als Dekostoffe. Form, Farbe und Musterung der Dekostoffe sind vielfältig. Außerdem können sie, um eine größere Blickdichte oder ein größeres Volumen zu erhalten, auch mit einem Unterstoff vernäht oder wattiert sein.
Häufig werden bei Gardinen im klassischen Stil auch Schabracken benutzt: Dabei handelt es sich um den oberen Abschluss der Gardine, der zum Beispiel die Aufhängung oder einen Rolladenkasten verdecken kann.
Häufig werden bei Gardinen im klassischen Stil auch Schabracken benutzt: Dabei handelt es sich um den oberen Abschluss der Gardine, der zum Beispiel die Aufhängung oder einen Rolladenkasten verdecken kann.
Moderne Formen der Gardine werden auch als Flächenvorhang bezeichnet. Die Gardine ist hier oben und unten an Schienen befestigt, bildet im Gegensatz zu Stores und Dekoschals keine Falten aus, sondern hängt glatt. Auch bei dieser modernen Form der Gardine können verschiedene Materialien verwendet werden. Man erreicht mit der Gardine einen schönen dekorativen Effekt, wenn man die Proportionen des Flächenvorhangs eher schlank hält.
Gardinen werden aus verschiedenen Gründen aufgehängt: Einerseits sollen sie vor unerwünschten Einblicken schützen, andererseits verhindert die Gardine das Eindringen von Licht, Staub und Lärm. Zusätzlich zu diesen Funktionen verleiht eine schöne Gardine trist wirkenden Räumen Individualität und Charme.
Gardinen werden aus verschiedenen Gründen aufgehängt: Einerseits sollen sie vor unerwünschten Einblicken schützen, andererseits verhindert die Gardine das Eindringen von Licht, Staub und Lärm. Zusätzlich zu diesen Funktionen verleiht eine schöne Gardine trist wirkenden Räumen Individualität und Charme.
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