Balkonmöbel

Selbst kleine Stadtbalkone werden mit den richtigen Möbeln zu Freiluft-Esszimmern und Sonnendecks. Was gute Balkonmöbel ausmacht und worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier.

Weishäupl: Balkonmöbel "Balcony" aus Stahl und Teakholz

Weishäupl: Balkonmöbel "Balcony" aus Stahl und Teakholz

Foto: Weihäupl
Zu jeder guten Stadtwohnung gehört ein Balkon. Und speziell dafür bieten immer mehr Hersteller platzsparende Balkonmöbel an. Balkonmöbel sollen vergleichsweise klein, klappbar und gut zu verstauen sein. Und natürlich sollen Balkonmöbel auch gut aussehen, schließlich wollen wir uns selbst den kleinsten Platz im Freien so schön wie möglich machen.

Der Balkonmöbel-Klassiker: Bistro-Tisch mit Stühlen

Das klassische Bistro-Set ist die Balkonmöbel-Grundausstattung. Es besteht aus einem kleinen Tisch und zwei Stühlen. Wer hier zugreift, macht definitiv nichts falsch. Damit ist der Platz meistens bereits gefüllt - weitere Balkonmöbel passen oft nicht mehr nach draußen.
Balkonmöbel aus Aluminium

Balkonmöbel aus Aluminium

Foto: Kettler
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich die Balkonmöbel bei Nichtgebrauch gut verstauen lassen. Stapelbar sollten Stühle mindestens sein. Noch besser ist es, wenn die Balkonmöbel klappbar sind. Das gilt sowohl für Tische und Stühle als auch für weitere Balkonmöbel. Nur so lässt sich der Platz optimal ausnutzen und bei Bedarf eine Balkonliege – ebenfalls klappbar – statt der Sitzgruppe aufbauen.

Materialien für Balkonmöbel

Generell gibt es Balkonmöbel in einer Vielzahl von Varianten. Günstigstes Material für Balkonmöbel ist Kunststoff. Der Nachteil: Diese Balkonmöbel sind zwar preiswert in der Anschaffung, werden durch die meist mindere Qualität aber auch schneller unahnsehnlich und müssen schneller nachgekauft werden. Es lohnt sich also, gegebenenfalls in hochwertige Balkonmöbel zu investieren. Hierzu gehören auch Balkonmöbel aus neuartigen Kunststoffkombinationen und Kunststoffgeflechten, die extrem witterungsbeständig sind.
Ikea: Outdoor-Sofa "Garpen"

Ikea: Outdoor-Sofa "Garpen"

Foto: Inter IKEA Systems B.V. 2013
Dem gegenüber stehen Holz und Metall – Eisen, Stahl oder Aluminium - als traditionelle Materialien, aus denen Balkonmöbel hergestellt werden. Klassiker sind klappbare Balkonmöbel, die ihr Vorbild in der leichten Bestuhlung von Bistros und Ausflugslokalen haben. Ein Trend bei Balkonmöbeln ist ihr zunehmender Wohnzimmer-Charakter, also Balkonmöbel, die so auch in der Wohnung stehen könnten. Vorteil: Balkonmöbel mit Polstern und Flechtwerk machen selbst den kleinsten Balkon besonders wohnlich.

Wer sich nicht festlegen und eine flexible Lösung haben will, ist mit wetterfesten Sitzkissen, Beistelltischen und Poufs gut beraten. Sie kommen bei schönem Wetter auf den Balkon und machen sich bei Regenwetter auch in der Wohnung nützlich. So funktional wie vollwertige Balkonmöbel sind sie zwar nicht, bieten aber eine preiswerte und optisch ansprechende Lösung.

Balkonmöbel im Winter

Rechnen Sie für Ihre Balkonmöbel im Winter unbedingt Stauraum auf dem Dachboden oder im Keller ein. Zwar sind die meisten Tische und Stühle robust genug, längere Zeit im Regen zu stehen. Für Minusgrade und Schnee sind Balkonmöbel aber nicht gemacht. Aus diesem Grund gehören Balkonmöbel im Winter trocken gelagert. Lediglich Möbel aus Teakholz oder solche mit ausgewiesener Wintertauglichkeit sind dafür geeignet.
Balkonmöbel gibt es in vielen Formen und Farben

Balkonmöbel gibt es in vielen Formen und Farben

Foto: Ikea
Generell sollten Sie für die Pflege ihrer Balkonmöbel ebenfalls Zeit investieren. Balkonmöbel aus Holz bleiben mit speziellen Holzölen wetterfest. Das Öl beugt gleichzeitig einem Vergrauen der Balkonmöbel vor. Bei farbigen Balkonmöbeln sollten außerdem Lackschäden mit einem Pinsel vorsichtig ausgebessert werden. Ein Tropfen Öl auf die Scharniere macht sie die ganze Saison leichtgängig und erleichtert die Handhabung. So gepflegt werden Sie lange Zeit Freude an Ihren Balkonmöbeln haben.
Autor: Heiko Spilker

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