Gartenleuchten: Schönes Licht für draußen

Zauberhafte Gartenleuchten: Papierlampions von Rabeversand

Zauberhafte Gartenleuchten: Papierlampions von Rabeversand

Foto: Rabeversand

Verschönern Sie Ihren Platz im Freien mit Außenleuchten. Ob mit echter Flamme oder mit LED-Licht - beides verbreitet eine stimmungsvolle Atmosphäre. Wir sagen, wie es am besten geht.

Statt den Garten im Dunkeln verschwinden zu lassen, bleibt er mit schönen Gartenleuchten auch am Abend nutzbar und, noch wichtiger, bekommt er eine zauberhafte Stimmung. Eine durchdachte Gartenbeleuchtung ist daher ein wichtiger Punkt bei der Gartengestaltung. Wie Leuchten im Haus auch sollten Gartenleuchten eine sinnvolle Allgemeinbeleuchtung schaffen, Akzente setzen, Elemente hervorheben und ein gutes Leselicht oder Licht zum Essen geben.

Licht am Gartensitzplatz

Wenn im Spätsommer die Sonne früher untergeht, ist es gerade beim Essen oder beim netten Zusammensein mit Freunden wichtig, am Sitzplatz für ausreichend Helligkeit zu sorgen. Neben einer Allgemeinbeleuchtung durch eine Leuchte an der Hauswand sind vor allem mehrere kleine Leuchten für den Sitzplatz ideal. Sie schaffen stimmungsvolle Lichtinseln.
Leuchten "Plis Outdoor" von Vibia

Leuchten "Plis Outdoor" von Vibia

Foto: Vibia
Gartenleuchten gibt es in wohnlichem Design als Tisch- oder Stehleuchten speziell für den Außenbereich. Auch Hängeleuchten sind immer öfter auf der Terrasse oder am Sitzplatz zu finden. Auch Windlichter, Öllampen oder Fackeln sind für die Beleuchtung des Sitzplatzes bestens geeignet.

Strahler für einzelne Pflanzen

Wer einen prächtigen Bambus, Gräser oder frei stehende Bäume im Garten hat, sollte neben dem Essplatz auch sie beleuchten, am besten mit entsprechenden Gartenstrahlern. Mit dem nach oben gerichteten Licht eines Spots werden die Pflanzen zu natürlichen Kunstwerken, denn durch das zielgerichtete Licht wird nur die einzelne Pflanze angeleuchtet.
Gartenstrahler von Garpa

Gartenstrahler von Garpa

Foto: Garpa
Praktisch sind vor allem Strahler oder Scheinwerfer, die nicht fest installiert sind, sondern gestellt werden oder sich mit einem Erdspieß leicht umsetzen lassen. So lassen sich immer wieder neue Elemente des Gartens hervorheben oder die Aufmerksamkeit auf gerade blühende Sträucher lenken.

Licht für den Weg

Wegleuchten übernehmen im Garten gleich mehrere Aufgaben. In erster Linie sollen sie Wege ausreichend beleuchten, damit man nicht stolpert und Hindernisse oder Stufen übersieht. Dafür eignen sich mehrere Leuchten in kurzen Abständen, um so eine ausreichende Beleuchtung über die gesamte Fläche zu sichern und zu starke Hell-Dunkel-Kontraste zu vermeiden.
Neben der Aufgabe, den Weg zu beleuchten, strukturieren sie zugleich den Garten. Durch ihr Licht und durch die Staffelung von mehreren Leuchten vermitteln Wegleuchten oft erst die Größe eines Gartens. Es gibt sie zumeist als Sockel- oder Pollerleuchten bis maximal 1,5 Meter Höhe. Dabei sind sie so gebaut, dass sie ihr Licht direkt auf den Boden richten und nicht nach oben blenden.
Pollerleuchte von Bega

Pollerleuchte von Bega

Foto: Bega

Mit Gartenleuchten Akzente setzen

Neben inszenierten Bäumen und praktischen Wegleuchten, können Sie mit Leuchten gut Akzente setzen. Dafür geeignet sind runde oder quadratische Bodenleuchten, schwimmfähige Leuchten für Teiche oder klassische Lampions zum Dekorieren von Bäumen. Auch illuminierte Gartenmöbel wie Sitzbänke und kleine Beistelltische werden von verschiedenen Herstellern angeboten.

Wichtig: Bei Licht ist weniger oft mehr. Konzentrieren Sie sich am besten auf wenige Akzentlichter sowie die notwendige Beleuchtung am Sitzplatz und an Wegen. Für Sommerfeste oder Gartenpartys sind Akzentleuchten ideal, um schnell eine schöne Stimmung zu erzeugen. Denn was wäre ein Gartenfest ohne Lichterketten, Lampions und Windlichter?

Gartenleuchten mit Kerzen, Akkus und Solar

Ob mit Flamme, elektrisch betrieben oder mit der Kraft der Sonne – bei Gartenleuchten dürfen Sie ganz nach ihrem Geschmack entscheiden. Ein Gartenleuchten-Klassiker ist das Windlicht: Romantisch, vielseitig einsetzbar und mobil kann es stimmungsvoller Baumschmuck, dezentes Licht am Esstisch und Weg-Beleuchtung sein. Kerzenlicht wird als natürlicher und wärmer als künstliche Lichtquellen empfunden.
Für eine dauerhafte Gartenbeleuchtung kommt man um elektrische Gartenleuchten jedoch nicht herum. Nur sie garantieren auf Knopfdruck ausreichend Licht und bieten auch eine Vielzahl an unterschiedlichen Designs und Einsatzmöglichkeiten. Nachteil: Sie müssen im Garten bis zu jeder Leuchte auch ein Stromkabel oder zumindest Kabelschächte für ein späteres Installieren verlegen. Dabei sollten die Leitungen etwa 60 cm tief in der Erde liegen. So sind sie vor Spaten und Schaufel sicher.
Gartenleuchten mit Kerzen: Laterne "Rotera" von Ikea

Gartenleuchten mit Kerzen: Laterne "Rotera" von Ikea

Foto: Inter IKEA Systems B.V.
Als Leuchtmittel kommen bei Gartenleuchten neben Halogen- und Energiesparlampen immer häufiger auch LEDs zum Einsatz. Ihr Vorteil: Sie halten länger und sind äußerst stromsparend. So kann eine 13-Watt-LED-Leuchte ohne weiteres eine 75-Watt-Lampe ersetzen. Bei einer dekorativen Beleuchtung, die an Winterabenden gern mal länger brennt, kann sich der Umstand schnell auch bei der Stromrechnung bemerkbar machen.

Als sparsames Leuchtmittel sind LEDs auch in Solarleuchten verbaut. Es gibt sie in Lampionform bis zum klassischen Gartenstrahler. Mit wenigen Stunden Sonnenlicht tagsüber beleuchten sie nachts bis zu 13 Stunden den Garten. So sind sie völlig unabhängig von einer festen Stromquelle. Nachteil: Die meisten Solarleuchten verfügen immer noch über eine spärliche Lichtausbeute. So kann der Garten eventuell in fahles Licht getaucht sein, da die Leistung der Leuchten zu gering ist. Probieren Sie vorab eine einzelne Leuchte aus, bevor sie das gesamte Beleuchtungskonzept im Garten auf Solar aufbauen.

Gartenleuchten im Winter

Wer denkt, dass Gartenleuchten nur etwas für den Sommer und die warme Jahreszeit sind, liegt falsch. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind Außenleuchten ideal, um den Garten stilvoll zu inszenieren und ihn auch bei Minusgraden zu genießen. Ist es draußen dunkel, gibt eine Gartenleuchte Orientierung und der Garten wird durch die gestaffelten Lichtinseln in seiner ganzen Tiefe und Räumlichkeit wahrgenommen. Wenn dann noch Schnee liegt, erzeugen Leuchten im Freien eine schöne Winter-Atmosphäre.
Gartenleuchte "Newton" von Pearfactory

Gartenleuchte "Newton" von Pearfactory

Foto: Pearfactory

Sicherheit bei Gartenleuchten: Auf Schutzart achten

Tipps für Gartenleuchten:

  • Planen Sie schon beim Anlegen des Gartens die Beleuchtung und entsprechend Leitungen und Kabelschächte ein.
  • Testen Sie bei angelegten Gärten mit einer Taschenlampe, wo Sie welche Leuchten wünschen.
  • Bäume und Sträucher mit Licht von unten inszenieren – das sorgt für reizvolle Effekte.
  • Auch bei der Gartenbeleuchtung gilt: Weniger ist mehr. Lieber einzelne Akzente setzen.
  • Benutzen Sie nur Leuchten, die für den Außeneinsatz gedacht sind. Dazu auf entsprechende Schutzarten achten.

Egal, ob als reizvolles Licht im Sommer oder als Akzent im Winter - bei Gartenleuchten sollte die Sicherheit nicht vergessen werden. Benutzen Sie im Garten nur Leuchten, die für die Verwendung im Freien auch wirklich vorgesehen sind. Schließlich sind die Leuchten Witterungseinflüssen wie Regen, Schmutz und bei fest installierten Modellen auch Schnee ausgesetzt.

Viele Hersteller bieten Gartenleuchten ab der so genannten Schutzart IP44 an. Die erste Ziffer steht für den Schutz gegenüber Fremdkörpern und dem möglichen Kontakt zu stromführenden Elementen. Mit der zweiten Ziffer wird der Schutz gegenüber Wasser gekennzeichnet. Je höher eine Ziffer ist, desto höher ist der Schutz. So bedeutet Schutzart IP44, dass die Leuchte gegen Fremdkörper größer als 1 Millimeter und gegen Spritzwasser geschützt ist. Fest installiert oder in der Nähe vom Gartenteichen, sollten Gartenleuchten die Schutzklasse IP66 mit erhöhtem Staubschutz und Schutz vor starkem Wasserstrahlen haben.
Gartenleuchten gibt es in verschiedenen Stilen und Formen

Gartenleuchten gibt es in verschiedenen Stilen und Formen

Foto: Christian Schaulin

Geschmackssache: der Stil

Neben der Sicherheit ist bei der Auswahl der Gartenleuchten wichtig, dass sie zum jeweiligen Garten und zum Haus passen. Eine schmiedeeiserne Wandleuchte sieht an einer herrschaftlichen Villa aus dem 19. Jahrhundert zwar gut aus, passt im Stil jedoch nicht zu einem kubischen Neubau mit Flachdach. Hier ist eher eine Gartenleuchte mit klarem Design gefragt. Idealerweise unterstreichen die Leuchten die Architektur des Hauses und den Stil des Gartens - auch dann, wenn es hell ist.
Autor: Heiko Spilker

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