Die Gartendusche

Kein Pool, kein Schwimmbad oder Badesee in der Nähe? Dann sorgt die Gartendusche für die nötige Erfrischung an heißen Sommertagen.

Ist Ihnen zu heiß? Dann schnell ab unter die Dusche! Die Gartendusche meinen wir natürlich. Denn für die schnelle Abkühlung im Garten oder auf der Terrasse ist die Gartendusche perfekt geeignet und macht dem Pool gehörig Konkurrenz.
Bei der Gartendusche von Viteo kommt das Wasser von unten

Bei der Gartendusche von Viteo kommt das Wasser von unten

Foto: Viteo

Gartendusche statt Pool

Die Vorteile einer Gartendusche liegen auf der Hand. Eine Gartendusche ist schnell aufgebaut, braucht wenig Platz und ist relativ günstig in der Anschaffung. Die Gartendusche ist somit eine sinnvolle Alternative zum Pool, wenn es lediglich um die schnelle Erfrischung im Garten geht. Selbst gegenüber einem günstigen Aufstellpool ist die Gartendusche im Unterhalt langfristig überlegen. Schließlich ist der Pool schon bei einer Befüllung mit einigen tausend Litern Wasser dabei, während sich eine Gartendusche pro Schauer mit wenigen Litern begnügt.

Vielfalt der Gartendusche

Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine Gartendusche anzuschaffen, kann aus einem breiten Angebot wählen. Es reicht von einer kostengünstigen Gartendusche für wenige Euro aus dem Baumarkt bis hin zur luxuriösen Gartendusche, die über mehrere Düsen und Brausen verfügt – dann aber auch gleich weit über tausend Euro kostet.
Hochwertige Gartenduschen sind aus Materialien wie Edelstahl gefertigt

Hochwertige Gartenduschen sind aus Materialien wie Edelstahl gefertigt

Foto: Garpa
Eines ist jedoch bei jeder Gartendusche gleich: Bei der Materialauswahl legen die Hersteller viel Wert auf Robustheit. Edelstahl, Harthölzer und weitere rostfreie Metalle wie Messing und Aluminium sind daher Materialien der Wahl für eine Gartendusche. Sie garantieren, dass man auch mehrere Jahre Freude an seiner Gartendusche hat. Viele Modelle sind sogar so robust, dass sie auch während der Wintermonate ohne Bedenken draußen im Garten stehen können. Wichtig ist, dass die Gartendusche zuvor von Restwasser befreit wurde. Ansonsten könnten die Rohre der Gartendusche bei Frost durch das entstehende Eis platzen.

Die Gartendusche aufstellen

Um eine neue Gartendusche aufzustellen, braucht es nicht viel Zeit. Fast jede Gartendusche ist mit einem praktischen Erdspieß oder Dreibein ausgestattet und besitzt einen Gartenschlauchanschluss. So muss die Gartendusche einfach nur in den Rasen gesteckt oder dort aufgestellt werden. Nach dem Anschließen des Gartenschlauches kann es auch gleich mit dem Duschen losgehen. Um dabei nicht im Schlamm zu stehen, ist es sinnvoll, in einen Holzrost zu investieren, wenn es nicht bereits der Gartendusche beiliegt. Ein solches Rost schützt nicht nur die eigenen Füße vor Schmutz, sondern schont auch den nassen Rasen.

Neben der mobilen Lösung einer Gartendusche gibt es auch die Möglichkeit, die Gartendusche fest zu installieren. Dazu wird die Gartendusche mit einem Flansch auf einer festen Oberfläche – Holzdeck der Terrasse oder Wegstein – verschraubt. Solch eine Gartendusche ist meistens die Ergänzung zu einem vorhandenen Pool oder einer Sauna.
Kleine Gartendusche: "Madeira" von Ideal

Kleine Gartendusche: "Madeira" von Ideal

Foto: Ideal

Warmes und kaltes Wasser bei der Gartendusche

Üblicherweise ist eine Gartendusche mit einem Gartenschlauch direkt ans Leitungswasser angeschlossen. Sprich: Man duscht im wahrsten Sinne des Wortes mit "kühlem Nass". Schließlich liegt die Durchschnittstemperatur von Leitungswasser bei rund 10 Grad Celsius. Anders ist dies bei fest installierten Modellen, die an der Warmwasserleitung angeschlossen sind. Hier ist es wie bei einer herkömmlichen Dusche möglich, die Wassertemperatur über einen Mischhebel individuell einzustellen.

Warmes Wasser zum Duschen ohne feste Installation ans Hauswassernetz bietet hingegen eine so genannte Solardusche – und das auch für mehrfaches Duschen. Wie eine einfache Gartendusche bezieht diese Form von Gartendusche ihr Wasser über den Gartenschlauch. Ein Wassertank heizt das Wasser mit Sonnenenergie auf bis zu 50 Grad Celsius auf. So fließen je nach Größe bis zu fünf Duschen warmes Wasser - und das schon nach knapp einer halben Stunde.