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Fördermöglichkeiten für Energiesparhäuser

Verschenken Sie kein Geld! Wer ein Energiesparhaus baut, dem stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung - von Zuschüssen bis zu günstigen Krediten.

Foto: KfW-Bildarchiv
Bauen lohnt sich – vor allem bei einem Energiesparhaus. Nicht nur wegen der geringen Betriebskosten, die solche Häuser später verursachen, sondern aufgrund der verschiedenen Fördermöglichkeiten. Die meisten Bauherren kennen die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Insgesamt stehen aber diverse öffentliche Fördertöpfe für Häuslebauer bereit. Hier den Überblick zu behalten, ist schwierig. Hilfe beim Beantragen von Fördermöglichkeiten können vor allem Baufinanzierungsexperten und Verbraucherzentralen geben - eine Hilfe, die Bauherren nutzen sollten, damit Ihnen bei der Finanzierung des Energiesparhauses kein Geld durch Unwissenheit verloren geht. Für den schnellen Überblick hier die wichtigsten Fördermöglichkeiten.
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz KfW genannt – ist eine der bekanntesten Fördermöglichkeiten für den Bau von Häusern. Je nach Effektivität bei der Energieeinsparung erhalten Bauherren vergünstigte Kredite, die unter den Kreditangeboten normaler Baukredite liegen. Energiesparhäuser und energieeffiziente Sanierungsvorhaben werden für die Vergabe in verschiedene Effizienzklassen eingeteilt. Sie werden als Kennzahl hinter den Begriff KfW-Efizienzhaus gehängt und geben die Einsparung im Vergleich zu einem Referenzhaus an. Vom 1. Juli 2010 an gibt es neben den vergünstigten Krediten außerdem noch Kreditzuschüsse – sprich es werden Teile des Kredites je nach Höhe der erreichten Effizienzklasse gleich von vornherein gelöscht. Maximal können so gleich zehn Prozent der für den Bau aufgenommenen Summe mit Geld vom Staat wieder beglichen werden.
www.kfw.de
Förderprogramm der Länder
Nicht nur die KfW gewährt Kredite und Kreditzuschüsse. Abhängig vom Bundesland, in dem gebaut oder gekauft wird, locken hier noch spezielle Baukredite und Förderungen der Länder. Häufig sind sie speziell auf Familien ausgerichtet. Aber auch Single-Haushalte werden belohnt, wenn sie energieeffizient bauen. So bietet unter anderem die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt Zuschüsse von 130 bis 240 Euro pro Quadratmeter für Energiespar- und Passivhäuser an. Insgesamt sind bis zu 31.200 Euro an Förderung möglich.
Förderrechner der Verbraucherzentrale: www.baufoerderer.de
Kommunale Förderprogramme
Selbst einzelne Kommunen haben Förderprogramme. Ob Hannover, Unterhaching oder Friedrichshafen – eines haben diese Gemeinden gemeinsam: Sie sind sich einig, dass der Bau von Passivhäusern finanziell gefördert werden soll. Je nach Programm sind Zuschüsse von mehreren tausend Euro möglich. Hauptansprechpartner sind die einzelnen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen. Hier sind auch die jeweiligen Förderanträge zu bekommen.
Förderung nach Wohnort: www.energiefoerderung.info
Beispiele:
www.proklima-hannover.de
www.unterhaching.de
www.friedrichshafen.de
Handwerkerrechnungen steuerlich absetzen
Handwerkerrechnungen steuerlich absetzen Foto: shutterstock.com
Keine direkte Förderung, aber dennoch eine finanzielle Unterstützung, ist die Möglichkeit beim Finanzamt Handwerksrechnungen bis zu einer Höhe von 1.200 Euro einzureichen. Möglich ist das für alle Reparatur- und Modernisierungsarbeiten am Haus. Das gilt natürlich auch für ein Energiesparhaus. Wichtig ist, dass es sich um Arbeiten an einem schon bestehenden Haus handelt. Neubauten sind von der Regelung ausgenommen. Auch werden nur die Arbeitsstunden als abzugsfähig angesehen und das nur, wenn sie per Überweisung bezahlt wurden.
BAFA-Zuschüsse
Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert regenerative Energiequellen in Form von Modernisierungszuschüssen für Solarkollektoren, Biomasseheizungen und Wärmepumpen. Nach einem Stopp in 2010 stehen 2012 wieder ausreichend Haushaltsmittel für die Förderungen zur Verfügung.
www.bafa.de

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