Heizung und Heizungen
Eine Heizung befindet sich in fast jedem Haus. Doch wo hat sie ihren Ursprung und wie wird sie sich weiterentwickeln?
Wenn man heutzutage von einer Heizung spricht, meint man oft die Zentral- oder Öl-Heizung, wie sie in den meisten Haushalten vorzufinden ist. Doch auch Kachel- oder Gasöfen können als Heizung angesehen werden. Denn, allgemein gesprochen, ist eine Heizung eine Anlage, die der Erwärmung von Räumen dient.Die Geschichte der Heizungen reicht zurück bis in die Steinzeit. In der Steinzeit wurden kontrollierbare, offene Lagerfeuer als Wärmespender und Kochstellen genutzt. Doch erst durch die Römer entstand die so genannte Hypokaustenheizung. Bei dieser Art von Heizung wurde erhitzte Luft in Kammern eingeleitet, die zwischen den Fußböden und Wänden lagen. Dadurch konnten Räume auf eine behagliche Temperatur erwärmt werden. Dieses Prinzip wurde im Mittelalter auch zum Beheizen von Burgen oder Rathäusern benutzt und schließlich im 18. Jahrhundert durch die Ofenheizung abgelöst.
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Heute sind Heizungen aus einer Wohnung nicht mehr wegzudenken. Allerdings wird die Heizung dabei nicht nur durch Warmwasser betrieben: Auch mit Gas, Kohle, Holz oder Öl werden Heizungen und damit Räume erwärmt. Es entstehen immer neue Arten von Heizungen: Diese können entweder mit Erdwärme oder, in absehbarer Zukunft, mit Solarenergie betrieben werden. Schließlich gehören die meisten Rohstoffe, mit denen eine Heizung heutzutage betrieben wird, zu den nicht erneuerbaren Energieträgern (Öl, Kohle, Holz).
Hatten Heizungen ehemals einen klobigen Körper, der aus Gusseisen gefertigt war, wird die Heizung mittlerweile in das Einrichtungskonzept integriert. Die meisten Heizungen sind dünner, kleiner und heller als noch vor Jahren. Kann man sich nicht mit Form oder Farbe der Heizung anfreunden, kann man sie auch hinter einer Fassade verstecken.











